Mut wird belohnt

Touchdown durch RB Shayeen Davonte Edwards (Nr. 1, Cologne Crocodiles)Die Cologne Crocodiles gewinnen das Sonntagsspiel in der Nordgruppe der GFL bei den Potsdam Royals mit 42:41. Der Aufsteiger verliert nach seinem Auftakterfolg in Hildesheim somit das dritte Spiel in Folge und bleibt daheim weiter ohne Sieg.

Blitzstart für die in weißen Trikot spielenden Domstädter durch einen Pass über 43 Yards von Bradley Strauss. Der US-amerikanische Neuzugang auf der Quarterback-Position, der im Eröffnungsspiel in Kiel noch nicht auf dem Platz stand, findet seinen Wide Receiver Dominic Gröne. Die folgenden drei Läufe in der Red Zone der Gastgeber gehen auf das Konto von Running Back Shayeen Edwards, seinem finalen Lauf lässt Gröne den PAT zum 0:7 aus Sicht der Gastgeber folgen.

Diese finden nur schwer in das Spiel. RB Tyvis Smith bewegt zwar in gewohnter Weise den Ball bis in die Hälfte der Kölner. Den anschließenden 40-Yard-TD durch Pass verhindert allerdings ein Holding an der Line of Scrimmage. So müssen die in schwarz spielenden Brandenburger das erste Mal punten und mit Ende des ersten Viertels erhöhen die Gäste in einem vierten Versuch durch 2-Yard-Lauf von Strauss auf 13:0. Vorangegangen waren einige individuelle Fehler der Defense der Königlichen.

Mit Beginn des zweiten Spielabschnittes kommt deren Angriff langsam ins Rollen, auch wenn der erste Drive erneut mit einem Punt endet. Zwar erreichen die Westdeutschen anschließend die Field Goalrange, der Kick aus 46 Yards Entfernung geht aber deutlich links vorbei. Im Gegenzug nutzt WR Daniel Voehringer eine gedankliche Auszeit der Kölner Defensive Backs und erzielt nach Pass des Potsdamer QB David Austin Gahafer den Anschluss zum 7:13 (PAT Patrick Felber.) Den alten Abstand stellt WR Olaf Fries mit einem 13-Yard-Catch wieder her. Auf der Heimseite fängt WR David Saul einen 15-Yard-TD-Pass. Beide PAT sind erfolgreich und die Gäste führen zur Halbzeitpause mit 20:14. Bis hierhin ist das erneute Aufeinandertreffen beider Teams, die sich in der GFL 2 schon mehrfach gegenüberstanden und bisher immer die Kölner als Sieger sah, noch nichts Besonderes. Das sollte sich in der zweiten Spielhälfte ändern.

Zwar agieren D-Line und Linebacker der Kölner sehr viel forscher als noch in Halbzeit Eins. Potsdam findet aber immer einen Weg das zu kontern. Smith stellt mit einem Lauf über 5 Yards den Ausgleich her. Aus unerklärlichen Gründen nehmen die Ruppigkeiten auf dem Spielfeld ab diesem Zeitpunkt in erheblichem Maße zu. Der bis hierhin wirkungsvollste Receiver der Royals Daniel Voehringer erweist seinem Team in mehrfacher Hinsicht einen Bärendienst. Sein zweites Personal Foul führt zum Feldverweis, der PAT muss von 15 Yards weiter hinten gekickt werden und obendrein fehlt die # 2 der Potsdamer mindestens für das nächste Spiel, welches ausgerechnet auch noch gegen die Berlin Rebels ist.

Trotz des verkickten PAT werden die Royals langsam aber sicher besser. Max Zimmermann fängt einen 45-Yard-Pass Gahafers in der Endzone der Gäste, die postwendend durch Edwards‘ Lauf über 2 Yards ausgleichen. Beiden Scores gehen mehrere Strafen beider Verteidigungsreihen voraus. Nach dem 27:27, welches auch der Schlussstand zum Ende des dritten Spielabschnitts ist, punktet erstmal nur der Liganeuling. Die Undiszipliniertheiten der Gäste führen fast zu einem aussichtslosen Rückstand. Smith 18-Yard-Lauf in die Endzone der Gäste und die anschließende 77-Yard-Bombe auf WR Frederik Myrup Nielsen bringen den Gastgebern nun eine eigentlich beruhigende 14-Punkte-Führung.

Bei noch verbleibenden 7:30 Minuten zu spielen ist dem Liganeuling in der Folgezeit dann doch die noch fehlende Abgezocktheit anzumerken. Zwei Holdings der Potsdamer Verteidigungsreihe bringen dem Team von Head Coach Patrick Köpper einen guten Spot in der Red Zone der Gastgeber. Die Kölner vergeigen diesen aber wieder durch ein Holding und ein Intentional Grounding. Wie dann im vierten Versuch der Pass von Gröne nach 33 Yards in der Endzone noch gefangen werden konnte, ist nicht wirklich nachzuvollziehen. Das 34:41 aus Kölner Sicht ist aber noch nicht der Schlusspunkt.

Erneut bekommt das Team von Head Coach Michael Vogt die Möglichkeit den Sack zuzumachen. Ein grottenschlechter Onsidekick der Kölner landet nach fünf Yards im Seitenaus. Zu dieser Strafe kommt noch eine für einen Frühstart des Kicking Teams dazu. Potsdam, von der Crocodiles 32-Yard-Linie startend, nutzt das alles nicht und puntet für Netto 15 Yards bis zur Kölner 16-Yard-Linie.

Die verbleibenden 64 Sekunden reichen dem Kölner Spielführer, der nun das zeigt, was er in der zweiten Spielhälfte bisher vermissen ließ. Mit klugen Pässen und Spikes die Uhr kontrollierend, bedient er final seinen Lieblingsreceiver Gröne. Potsdams US-Defensive Back Jefferson Davis sieht beim TD zum 40:41-Anschluss alles andere als gut aus. Das mögliche Unentschieden ist dem auf das Erreichen der Playoffs fixierten Crocodiles zu wenig. Zudem sah das Kicking-Game der Gäste bis hierhin nicht immer überzeugend aus. Logische Konsequenz ist das Spielen einer 2-Point-Conversion. Strauss selbst mit Ball in der Hand über rechts außen und es ist vollbracht. Die Cologne Crocodiles gewinnen auch das fünfte Aufeinandertreffen gegen die Potsdam Royals, wenn auch sehr glücklich. Ein Unentschieden wäre ob der Leistungen beider Teams über die gesamte Spielzeit hinweg gerechter gewesen.

Die Royals müssen bereits in der kommenden Woche die Frage beantworten, ob sie dem selbst gestellten Ziel, bereits in ihrer ersten GFL-Saison die Playoffs zu erreichen, auch tatsächlich näherkommen können. Es geht in das Charlottenburger Mommsenstadion zu den bisher ungeschlagenen Berlin Rebels.

Thomas Sellmann - 13.05.2018

Touchdown durch RB Shayeen Davonte Edwards (Nr. 1, Cologne Crocodiles)

Touchdown durch RB Shayeen Davonte Edwards (Nr. 1, Cologne Crocodiles) (© Dirk Pohl)

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