Wembley wird nicht an Khan verkauft

Das Wembley Stadion bleibt in der Hand der FAIn einem mehr als überraschenden Schritt hat Jacksonville Jaguars Eigentümer Shahid Khan sein Kaufangebot für das Wembley-Stadion zurückgezogen. Als Grund gab er zunächst an, nicht den vollen Rückhalt bei der englischen Football Association zu spüren; noch ist nicht klar, inwieweit sich das negativ auf eine potenzielle Stärkung des NFL-Standortes London auswirken wird.

Bis vorige Woche sah alles noch nach einer beschlossenen Sache aus: Shahid Khans Angebot, das Wembley Stadion für umgerechnet ca. 684 Millionen Dollar zu kaufen, die zweckbestimmt für die Entwicklung des Jugendfußballs investiert hätten werden müssen, war von einem Ausschuss der Football Association (die FA ist grob vergleichbar mit dem deutschen DFB) positiv beschieden worden. Als nächste und finale Hürde hätte die Vollversammlung im Oktober zustimmen müssen, was noch im Oktober hätte erfolgen sollen.

Allerdings waren dann kritische Stimmen laut geworden, die dem Angebot ablehnend oder zumindest skeptisch gegenüberstanden. Vor allem Sir David Richards, ehemaliger Vorstand der Premier League, hatte sich lautstark gegen das Angebot geäußert.

Natürlich ist Wembley das Nationalstadion der Engländer, in dem traditionell die Heimspiele der "Three Lions", der Fußball-Nationalmannschaft Englands, ausgetragen werden. Zwar hatte Shahid Khan von Beginn an zugesichert, dass sich daran nichts ändern würde, aber das hatte die Kritiker offensichtlich nicht überzeugt.

Diese Kritik führte Khan jetzt auch als Grund für die Rücknahme des Angebots an. Er bedauerte den Schritt und erklärte, dass die Rücknahme einzig und allein auf diese Stimmen zurückzuführen wäre: "Ich hatte von Beginn an – sowohl öffentlich als auch gegenüber dem Rat der Football Association – klargemacht, dass es eine gute Partnerschaft mit der vollen und enthusiastischen Bereitschaft aller Beteiligten benötigen würde, um die Vorzüge eines privat betriebenen Wembley Stadions für die FA und das Fußballspiel an sich zu maximieren. Momentan, nach der Anhörung im FA Ausschuss letzte Woche, gibt es offensichtlich kein definitives Mandat für einen Verkauf und mein Vorschlag würde in der Folge nur eine kleine Mehrheit der Vollversammlung bekommen – weit weg von der deutlichen Mehrheit, die der Vorsitzende der FA benötigen würde.

Ich wollte und will es allen Beteiligten rechtmachen in einer Art und Weise, die den englischen Fußball stärkt und die Leute zusammenbringt, und nicht auseinanderdividieren. Bis zu dem Zeitpunkt, wenn klar ist, dass es ein unmissverständliches Mandat von der FA für einen Verkauf gibt, werde ich respektvoll mein Kaufangebot für das Wembley-Stadion zurückziehen."

Eigentlich hatte es danach ausgesehen, dass so die nächsten Jahre die NFL noch stärker in London Fuß fassen könnte: Mit dem neuen Stadion in Tottenham hat man sowieso schon einen Vertrag und wenn das Wembley-Stadion in die Hand eines NFL-Owners gekommen wäre, darf man getrost davon ausgehen, dass das auch genutzt worden wäre.

So steht diese Planung wieder auf deutlich schwächeren Füßen.

Carsten Keller - 18.10.2018

Das Wembley Stadion bleibt in der Hand der FA

Das Wembley Stadion bleibt in der Hand der FA (© Carsten Keller)

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