Gleich einige Überraschungen!

Nick Chubb sammelte über 200 YardsAuch wenn der Spieltag angesichts einiger Partien mit eindeutig verteilten Rollen vorher nicht viel versprach, wurde es doch durchaus ansehnlich dank einer ganzer Reihe Überraschungen.


Das Spiel der Woche:

Los Angeles Rams (8-1) – Seattle Seahawks (4-4)


Die Seahawks waren als klarer Außenseiter zu den Rams gereist, hielten aber vor annähernd vollem Haus lange sehr gut mit.

Nach dem ersten Viertel führte man sogar durch zwei Touchdowns von RB Rashaad Penny und TE Nick Vannett, aber dann ging lange Zeit offensiv nur wenig. Erst Ende des dritten Viertels fing WR Tyler Lockett den ersten weiten Pass von Russell Wilson zur 21:20 Führung; durch ein Fumble von Russell Wilson zogen die Rams jedoch in der Folge kurz vor Spielende davon.

Ein Pass auf RB Mike Davis verkürzte noch einmal auf 31:36, aber dabei blieb es auch in zwei turbulenten Schlussminuten, in denen die Seahawks noch Siegchancen hatten.

Wie viele Teams vor ihnen, so hatten auch die Seahawks größte Probleme mit RB Todd Gurley, der auf 153 Yards und einen Touchdown kam. Auf der anderen Seite lief QB Russell Wilson gleich für 92 Yards.


Der Überblick

Die New Orleans Saints (9-1) hatten die Partie bei den nach ihrer Bye Week ausgeruhten Cincinnati Bengals (5-4) schon in der ersten Hälfte bei einem 35:7 Pausenstand entschieden. Und alle Saints jubelten, indem sie die Arme vor der Brust kreuzten – das Markenzeichen "Throw up the X" des Neuzugangs Dez Bryant, dessen Saison nach einem Achillessehnenriss leider schneller wieder endete, als sie begonnen hatte. Am Ende wurde es ein lockerer "Fifty-Burger" beim 51:14 und Drew Brees überholte in der ewigen Bestenliste der Touchdown-Pässe dadurch Brett Favre und hat jetzt nur noch Peyton Manning vor sich.

Einem anderen zukünftigen Hall of Fame Quarterback, Tom Brady, erging es dagegen mit seinen New England Patriots (7-3) bei den Tennessee Titans (5-4) wesentlich schlechter: Die Titans bauten Collegespielzüge ein, setzten Brady ständig unter Druck und fuhren am Ende einen überraschenden - aber selten gefährdeten -34:10 Heimsieg ein. RB Derrick Henry erlief gleich zwei Touchdowns.

Ähnlich überraschend wie diese Partie war auch der Ausgang bei Tampa Bay Buccaneers (3-6) gegen die Washington Redskins (6-3), da die Gäste vor dem 16:3 Auswärtssieg O-Liner von der Straße verpflichten mussten, um überhaupt spielfähig zu sein. Das sah oft nicht schön aus, war aber erfolgreich, obwohl man 501 Yards der Buccaneers zuließ – aber eben auch nur ein einziges Field Goal. Damit baute man sogar die die Führung in der NFC East aus, denn...

...die Philadelphia Eagles (4-5) verloren zu Hause mit 20:27 gegen den Divisionsrivalen Dallas Cowboys (4-5) im Sunday Night Game. In der ersten Hälfte dominierten die Defenses, aber anschließend lieferten sich Cowboys RB Zeke Elliott und Eagles TE Zack Ertz ein Privatduell, wer mehr Fantasy Points erreichen kann. Elliott gewann sowohl das Duell (187 Yards, 2 TD gegen Ertzs 145 Yards, 2 TD) als auch das Spiel, in dem das letzte Aufbäumen Philadelphias zu spät kam.

Es wird schwer für den Zweitplatzierten der NFC East, sich über eine WildCard zu qualifizieren - zu ausgeglichen sind die ersten drei Teams.



Die Überraschung der Woche:

New York Jets (3-6) – Buffalo Bills (2-7) 41:10


Die Jets mussten oder - angesichts der Interceptionfestivals des eigentlichen Starters Sam Darnold – durften QB Josh McCown aufbieten. Bei den Bills startete dagegen diesmal Matt Barkley, den es gefühlt schon im letzten Jahrtausend irgendwo gegeben hatte und den man nicht wirklich vermisst hatte zuletzt.

In der ersten Halbzeit zerlegten die Bills die Gastgeber nach allen Regeln der Kunst. Zwischenzeitlich hatte Bufffalo mehr Punkte (17) als die Jets Yards. Eine bodenlos schlechte Leistung des "Favoriten" und eigentlich Grund genug für eine Trainerentlassung. Bei den Bills erlief RB LeSean McCoy 113 Yards und zwei Touchdowns.


Der Offensivspieler der Woche: RB Nick Chubb, Cleveland Browns

Die Cleveland Browns (3-6-1) hatten erneut keine Lust auf Verlängerung und besiegten die favorisierten Atlanta Falcons (4-5) dank einer Monsterleistung von Rookie RB Nick Chubb (176 Yards rushing, darunter mit 92 Yards der längste Touchdownrun der Browns; 33 Yards und 1 TD receiving) mit 28:16.

Bei Chubb sieht man jetzt deutlich, warum die Browns sich vor der Trade Deadline noch vom erfahrenen Carlos Hyde trennten und stattdessen auf den Rookie vertrauten. 209 Yards combined sind sonst nur Todd Gurley und einigen wenigen anderen vorbehalten.


Der Defensivspieler der Woche: DT Aaron Donald, Los Angeles Rams

Er sammelte seine Sacks Nummer 9, 10 und 10,5 in dieser Spielzeit und das, obwohl er aufgrund (nachvollziehbarer) Vertragsstreitigkeiten in der Offseason kaum Trainingseinheiten bestreiten konnte.

Zwar schadete Aaron Donald seinem Team mit einer unnötigen Strafe in den letzten beiden Minuten, aber ansonsten untermauerte er seine Kandidatur für die Defensive Player Of The Year Auszeichnung.


Der Tipp zum Montagsspiel:

San Francisco 49ers (2-7) vs. New York Giants (1-7)


Jede Silbe ist für dieses Spiel zuviel.

Mein Tipp: Beide Teams draften im April in den Top 5.


Nächste Woche gibt es...

...mit den Seattle Seahawks (4-5) gegen die Green Bay Packers (4-4-1) eine Donnerstagnacht Partie, die zwei der beliebtesten Teams zwar nicht auf dem Zenit ihrer Leistungsfähigkeit sieht, aber trotzdem attraktiv ist.
... die Baltimore Ravens (4-5) gegen die Cincinnati Bengals (5-4) in einem top-Duell der AFC North.
...den Titelverteidiger Philadelphia Eagles (4-4) beim aktuell wohl besten Team der NFC, den New Orleans Saints (8-1).
...die die AFC North anführenden Chicago Bears (6-3) zu Hause gegen die Minnesota Vikings (5-3-1).
...zum Abschluss den Offensivkracher in Mexiko, die Los Angeles Rams (9-1) "zu Hause" gegen die Kansas City Chiefs (9-1).

Ein im Vergleich zur aktuellen Woche wesentlich attraktiveres Lineup!

Danke fürs Dabeibleiben und bis zur Spieltagsvorschau am Donnerstag!




Carsten Keller - 12.11.2018

Nick Chubb sammelte über 200 Yards

Nick Chubb sammelte über 200 Yards (© Getty Images)

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