Mack, Donald und Thomas könnten empfindlich bluten müssen

Aaron Donald ist zurecht verbittertBislang waren die Abwesenheiten einiger Starspieler, allen voran Defensive End Khalil Mack bei den Raiders und Defensive Tackle Aaron Donald bei den Rams, noch gut mit Schulterzucken zu ertragen gewesen; mittlerweile könnten die Strafen für beide empfindlich teuer ausfallen. Seattles Safety Earl Thomas, der ebenfalls beim ersten Preseason Spiel fehlte, kommt dagegen (noch) billiger weg.

Das liegt daran, dass Mack und Donald eigentlich mit der sogenannten Fifth Year Option spielen müssten. Durch die Vereinbarung zwischen Spielergewerkschaft Nflpa und der Liga im Jahr 2010 (das "CBA") können die Teams diesen Spielern einen kompletten Spielscheck – also ein Sechzehntel ihres Jahressalärs – streichen, wenn sie anlässlich eines Vorbereitungsspiels ohne triftige Gründe fehlen. Bei Khalil Mack, der an Position 5 im Draft 2014 von den Raiders geholt wurde, sind das stolze 814.000 Dollar; Aaron Donald, der acht Picks später von den Rams verpflichtet wurde, könnte immerhin noch 430.000 Dollar einbüßen.

In beiden Fällen scheinen die Fronten verhärtet. Mack erklärte kürzlich, dass er seit Februar keinen Kontakt zu den Raiders gehabt hätte. Bei Donald vermeldeten die Rams immer wieder, dass man in Gesprächen sei, aber stattdessen wurde sowohl der Vertrag von Running Back Todd Gurley zu Rekordzahlen verlängert, als auch der des Neuzugangs Wide Receiver Brandin Cooks. Der hat bislang noch genauso wenig für die Rams geleistet, wie der nach seiner Entlassung bei den Dolphins für "schlappe" 14 Millionen Dollar unter Vertrag genommene Defensive Tackle Ndamukong Suh. Mehr als das doppelte, was Donald dank der Option in seinem fünften Jahr bekommen soll, obwohl er unumstritten erheblich besser spielte als Suh in den letzten beiden Jahren.

Ob die Teams, sollten sie sich mit den Spielern doch noch irgendwie auf ein neues Arbeitspapier einigen, das dann auch einfordern, bleibt ihnen überlassen. Meistens wird darauf schlussendlich verzichtet.

Etwas anders verhält es sich bei Seahawks Free Safety Earl Thomas: Der würde jetzt sein letztes Vertragsjahr aus der Verlängerung 2014 (vier Jahre, 40 Millionen Dollar) angehen. Das letzte Mitglied der "Legion of Boom" hatte bereits mehrfach erklärt, dass er einen neuen Vertrag will oder alternativ getradet werden möchte. Ihm können pro Tag 40.000 Dollar abgezogen werden.

Gefühlt gibt es in diesem Jahr deutlich mehr dieser Holdouts als in zurückliegenden Offseasons. Zumindest bei Aaron Donald lässt sich die Verärgerung über die Vorgehensweise des Rams Management nachvollziehen.

Auf jeden Fall bleibt noch viel Arbeit für die GMs einiger Teams bis zum Saisonstart und mittlerweile ist auch der Boykott eines regulären Saisonspiels aus Vertragsgründen – was es zuletzt bei Emmitt Smith vor 25 Jahren gab (!) – nicht mehr gänzlich ausgeschlossen.

Carsten Keller - 12.08.2018

Aaron Donald ist zurecht verbittert

Aaron Donald ist zurecht verbittert (© Getty Images)

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