Regenschlacht im Adler Horst - Panther geben sich keine Blöße.

Sorgte für die ersten Punkte, WR Tim Haver-Droeze (Nr.88)Das Spiel kann man aus Berliner Sicht mit Pleiten, Pech und Pannen überschreiben. Nach dem hervorragenden Spiel gegen Lübeck eine Woche zuvor, rechnete man sich zumindest Außenseiter Chancen gegen den souveränen Tabellenführer aus Düsseldorf aus. Mit Kickoff nahm das Unglück aber seinen Lauf. Der Kickoff wurde vom Returner der Panthers hervorragend returniert bis an die Berliner 40-Yard Linie. Hier wurde er regelwidrig mit einem Horse Caller Tackle gestoppt (das ruckartige nach hinten Reißen an den Shoulder Pads); also ging es 15 weitere Yards nach vorne. Düsseldorf stand Sekunden nach Spielanfang schon kurz vor der Red Zone. Ein Pass vom Panther QB Graves später auf Tim Haver-Droeze und es stand 0:7.

Als ob das noch nicht genug gewesen wäre, ging es beim ersten Drive der Adler so weiter. Nach einem schnelle three-and-out wurde der Ball gepuntet, dieser stand kurz vorm dem Block und nur mit letzter Müh und Not brachte Kevin Baumgart den Ball weg, der aber durch den Druck des Special Teams der Panther die Hälfte der Adler nicht verließ und so kamen die Düsseldorfer wieder in hervorragender Position in Ballbesitz.

Einige Spielzüge später standen die Panther wieder kurz vor der Goal Line. Hier wehrten sich die Adler zwar tapfer, aber der 2-Yard Lauf von Sergej Kendus war nicht zu verhindern, da der Extrapunkt nicht verwandelt wurde stand es 0:13 nach nicht einmal gespielten 4 Minuten, dies hatten sich die Adler ganz anders Vorgestellt.

In der Folgezeit stabilisierten sich die Adler etwas, kurz vor dem Quarterende dann der erste vielversprechende Drive. Bei einem dritten und lang packte Quarterback Zerbe einen langen Pass aus, den Receiver Sydney Plewinski mit einem schönen, der Amerikaner würde sagen: Diving Catch, erreichte und festhielt. Leider wurde dieser schöne Eindruck sofort wieder getrübt, es roch hier nach Punkten, man stand kurz vor der Panther Red Zone, dann passierte ausgerechnet dem bisher so sicheren Adler Running Back Jordan Frost ein Missgeschick und er verlor den Ball, welcher von der aufmerksamen Düsseldorfer Defense gesichert wurde.

Anders jetzt wieder die Jungs aus Düsseldorf. Mit sicherem Laufspiel in die ab und an ein Pass gestreut wurde, stand man wieder kurz vor der Goal Line der Adler. Ein fünf-Yard Pass später stand es 19:0 beziehungsweise 20:0.

Das Spiel der Adler wiederholte sich. Die aufmerksame Panthers Defense beendete den Angriff der Adler recht schnell, die sogar den riskanten Versuch unternahmen den vierten Versuch auszuspielen. Leider misslang dies und so kamen die Panther an ihrer eigenen 40-Yard Linie wieder in Ballbesitz. Was dann folgte war der längste Passspielzug des Tages. Ein kurzer Pass auf Florian Eichhorn nahm dieser auf und lief 39 Yards ohne nennenswerte Gegenwehr in die Endzone der Adler, 27:0. Bis zur Halbzeit passierte dann nicht mehr viel, bis auf das die Panther noch kurz vor Ende ein Field Goal verwandelten.

Dann wurde es kompliziert. Nachdem das dritte Viertel eröffnet wurde braute sich ein Gewitter zusammen und der Referee unterbrach die Partie. Nach ca. 20 Minuten bat er beide Mannschaften wieder auf den Platz, schickte sie nach einem Spielzug aber wieder rein, weil es in der Ferne Blitzte. Nach weiteren 20 Minuten kamen beide Mannschaften wieder raus.

Aufgrund der Verletzungsgefahr (der Rasen war eine einzige Rutschpartie, man fühlte sich an die legendären Regenschlacht bei der Fußball WM 1974 in Frankfurt erinnert) entschieden sich die Head Coaches gemeinsam mit den Schiedsrichtern für folgendes Szenario:

Die Uhr für das dritte Quarter wird auf 4 Minuten gesetzt, beide Mannschaften einigen sich darauf die Uhr mit abknien runter laufen zu lassen, damit das dritte Quarter beendet werden kann, nur so kann das Spiel in die Wertung eingehen. Aufgrund der Überlegenheit der Panther ein faire Abmachung. Leider war auch das Mikrofon des Schiedsrichters dem Wetter zum Opfer gefallen und so gab es einige verwunderte Gesichter unter den Zuschauern ob dieses skurrilen Bildes auf dem Platz. Glückwunsch an die Panther die eine starke Partie gespielt haben. Für die Adler heißt es jetzt Wunden Pflegen, das nächste Spiel ist erst in zwei Wochen, dann geht es auf die weite Auswärtsfahrt nach Solingen.

Jan Sawicki - 11.06.2018

Sorgte für die ersten Punkte, WR Tim Haver-Droeze (Nr.88)

Sorgte für die ersten Punkte, WR Tim Haver-Droeze (Nr.88) (© Dirk Pohl)

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