Zweiter Draft-Tag bringt US-Deutschen und prominenten Namen

Der große Moment für den Halbamerikaner Brandon Coleman: Sein Name wird in Detroit an Position #67 verkündetDie Washington Commanders hatten einen sehr arbeitsintensiven zweiten Tag beim NFL Draft und verpflichteten unter anderem auch einen Deutsch-Amerikaner – Brandon Coleman mit Pick #67.

Ihren ersten Pick der zweiten Runde an Position #36 des NFL Drafts nutzten sie erst einmal für einen Interior Defensive Lineman / Tackle - Jer'Zhan Newton von Illionois. Ihren nächsten Pick (#40) tradeten sie innerhalb der Division zu den Eagles, die dafür Cornerback Cooper DeJean (Iowa) holten. So sammelten die Commanders weiter Picks ein (#50 - #53 - #161 für #40 - #78 - #152).

Newton soll die Abgänge in der Defensive Line zum Teil kompensieren, wird aber wohl eher als Interior Lineman verwendet werden; einige Experten hatten ihn sogar im Vorfeld des Drafts noch in der ersten Runde vermutet. Als Pass Rusher in der Mitte der Line nutzt er seinen tiefen Schwerpunkt und überzeugt vor allem im Pass Rush. Zudem spielt er auch gut bei gegnerischen Läufen und hat den vielbeschriebenen "Motor". Allerdings fehlen ihm zum Idealmaß ein paar Zentimeter Größe und an seiner Disziplin muss er ebenfalls noch etwas feilen, um nicht zu viele Flaggen zu kassieren.

Der von den Eagles erhaltene Pick an Position #50 brachte unter dem Jubel der im offiziell sechsstelligen Bereich anwesenden Detroiter Cornerback Mike Sainristill, der im benachbarten Ann Arbor mit den Michigan Wolverines die letzte Collegemeisterschaft holen konnte. Überhaupt wurde die Wahl aller "Hometown Heroes" frenetisch gefeiert, sogar wenn diese zu einem Rivalen der Lions gingen.

Schlag auf Schlag ging es weiter: Tight End Ben Sinnott (Kansas State) folgte an Position #53.

An Position #67, zu Beginn der dritten Runde, kam dann Brandon Coleman, der in Virginia geboren, aber in Berlin aufgewachsen ist. Mit einem Basketballstipendium ging es als 15-jähriger und dem Fernziel NBA in die USA, wo er nach der High School für die Texas Christian University (TCU) als Footballspieler durchstartete.

Der Guard startete drei Jahre und lief auch im Endspiel der NCAA Saison 2022 auf, wo man Georgia jedoch deutlich unterlag. In seiner letzten Spielzeit wurde er zum Teamcaptain ernannt; insgesamt absolvierte er 41 Partien für TCU.

Mit einem Kompensationspick (#100) beendeten die Washington Commanders Tag #2 des Drafts und der hat einen guten Klang in der NFL: Wide Receiver Luke McCaffrey, Sohn von Ex-Spieler Ed McCaffrey und jüngerer Bruder von 49ers-Running Back Christian, kommt in die US-Hauptstadt. Er spielte am College bei den Nebraska Cornhuskers und anschließend den Rice Owls.

Am dritten und letzten Tag besitzen die Commanders noch die Picks #139, #161 (fünfte Runde) und #222 (siebte Runde)

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Danke an @Torsten_4 (Twitter) fürs aufmerksam lesen!

Carsten Keller - 27.04.2024

Der große Moment für den Halbamerikaner Brandon Coleman: Sein Name wird in Detroit an Position #67 verkündet

Der große Moment für den Halbamerikaner Brandon Coleman: Sein Name wird in Detroit an Position #67 verkündet (© Carsten Keller)

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