Paladins gewinnen ihren Season-Opener

Die Paladins konnten überzeugenDie Solingen Paladins gewinnen gegen die Cologne Falcons vor großartiger Kulisse eindrucksvoll mit 47:24. Bei sommerlichen Temperaturen verließen die Footballer der Solingen Paladins vor knapp 1000 Fans den Platz abgekämpft aber gut gelaunt. Nach einer punktereichen ersten Halbzeit stand der erste Heimsieg der Saison schon frühzeitig in den Büchern.

Die Stimmung im Stadion war hervorragend, als der Kickoff um 16 Uhr durch die Paladins erfolgte. "Wir waren extrem gespannt, inwieweit der Abstieg sich auch auf die Zuschauerzahlen auswirken würde. Dass wir heute sogar noch mehr Fans als in den letzten Jahren in der Jahnkampfbahn begrüßen durften, war natürlich überwältigend", so ein sichtlich erleichterter Paladins-Vorsitzender Ingo Hübner Silva. Mit diesem Sieg platzieren die Paladins sich im oberen Bereich der Regionalliga West, deren Tabelle bislang jedoch noch keinen echten Wert hat, da bislang insgesamt erst drei Partien stattgefunden haben.

Direkt zu Beginn zeigte die Offensive vom neuen Coordinator Michel Fritsche ein sehr variantenreiches Gesicht. Paladins-Quarterback Alexander Busch führte sein Team routiniert mit guten Pässen bis kurz vor die Endzone. Thilo Lindenberg war es dann, der die ersten Punkte der Season auf das Scoreboard der Jahnkampfbahn zum 8:0 brachte. Die Defense, angeführt von Jan Berens und Jan Offermann, ließ den Falcons wenig Raum zur Entfaltung, sodass die Solinger Offensive schnell wieder auf dem Feld stand. Nun liefen sich die Running Backs Christoph "CJ" Jansen und Luca De Cooman langsam warm und brachten ihr Team wieder gen Endzone. Ergebnis war das 15:0 durch den gut aufgelegten Geoffrey Green. Die Falcons antworteten mit einem kleinen Paukenschlag und erzielten per Pass den Anschluss zum 6:15.

Das zweite Viertel begann mit der Solinger Antwort. Wieder war es Geoffrey Green, der von Alex Busch über 50 Yards zum 21:6 durch die Luft bedient wurde. Während die Solinger Verteidigung die Falcons immer wieder früh stoppen konnte, ließen sich Busch und seine Mannen nicht lange bitten. Besonders Christoph Janssen, der sein erstes Spiel als Ballträger absolvierte, sorgte immer wieder für Begeisterung auf den Rängen. Den Touchdown zum 27:6 erzielte dann allerdings wieder Thilo Lindenberg durch einen kurzen Lauf. Köln nutzte im Anschluss einige Schwachstellen in der Solinger Verteidigung und schloss zum 12:27 auf. Kee Whetzel, der in der Defense immer wieder durch starke Aktionen hervorstach, returnierte den anschließenden Kickoff bis an die Kölner Endzone. Luca De Cooman vollendete dann per Lauf zum 34:12. Die Falcons verloren im anschließenden Drive nach wenigen Spielzügen den Ball, sodass Busch seinen Receiver Gianni Böntgen in Szene setzen und das 40:12 erzielen konnte. Kurz vor der Halbzeit war es dann Alexander Busch persönlich, der den Ball behielt und mit einem Lauf über 50 Yards den 47:12-Pausenstand markierte.

Nach der Halbzeitshow der Golden Warriors Cheerleader starteten die Paladins mit dem Ballbesitz. "Uns war wichtig, in der zweiten Hälfte allen Spielern die Einsatzzeit zu geben, die sie sich in der Vorbereitung erarbeitet haben. Deshalb wurde von den Coaches von Beginn an schon durchgewechselt", betonte Head Coach Klaudiusz Cholewinski die vorgegebene Leitlinie. So erlebten die Zuschauer ein dritte Viertel, das zwar immer wieder einzelne Highlights jedoch keine Punkte bot.

So ging es weiterhin mit 47:12 ins letzte Viertel. Die Falcons erarbeiteten sich immer wieder First Downs und standen in der Solinger Red Zone. Es folgte eine etwas kuriose Szene: Linebacker Mike Stadler fing einen Pass des Kölner Quarterbacks ab und sicherte diesen dann in der eigenen Endzone. Ergebnis war jedoch ein Safety zum 14:47, da die Interception ganz kurz vor der Goal Line stattgefunden hatte. Die Falcons gaben weiterhin nicht auf und belohnten sich letztendlich mit dem 22:47. Endpunkt des Spiels war ein erneuter Safety nach missglücktem Longsnap zum 47:24. Dem Jubel der Fans tat dies allerdings keinen Abbruch.

Für die Paladins steht nun am 4. Mai das nächste Spiel gegen die Greyhounds aus Wuppertal. Dieses Derby wird das erste Aufeinandertreffen beider Teams in der Geschichte sein.

Head Coach Klaudiusz Cholewinski zeigte sich entsprechend zufrieden: "Dieser Sieg war unheimlich wichtig. Einerseits haben wir uns heute für die harte Arbeit in der Pre-Season belohnt, andererseits haben wir nun eine erste Standortbestimmung, mit der ich erst einmal zufrieden bin. Nun können wir uns drei Wochen auf die Greyhounds konzentrieren."

Offensive Coordinator Michel Fritsche ergänzte: "Heute hat schon viel funktioniert. Wir waren auf allen Positionen gut eingestellt und vorbereitet. Auch Spieler, die normalerweise nicht in der ersten Reihe stehen, haben bewiesen, dass sie ein wichtiger Teil des Systems sind und besser werden. Hier fehlt an der ein oder anderen Stelle noch etwas Feinschliff, aber das ist normal beim ersten Spiel."

Und Offensive Lineman Felix Issberner führte weiter aus: "Wir waren extrem gespannt auf dieses Spiel. Es war aber ein positiver Druck und das haben wir auch auf dem Feld gemerkt. Das Team steht eng zusammen und alle sind motiviert. Das macht richtig Spaß."

Für die Paladins steht nun am 4. Mai 2024 das nächste Spiel gegen die Greyhounds aus Wuppertal. Dieses Derby wird das erste Aufeinandertreffen beider Teams in der Geschichte sein.





Tillmann - 15.04.2024

Die Paladins konnten überzeugen

Die Paladins konnten überzeugen (© Paladins / M. Liebsch)

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