Krimi in San Francisco

Dre Greenlaw wurde zum Matchwinner.Die San Francisco 49ers setzen sich zu Ihrem Playoff-Auftakt im heimischen Levis-Stadium glücklich mit 24:21 gegen die starken Green Bay Packers durch. Allein in der zweiten Hälfte wechselte die Führung vier Mal, bemerkenswert da in allen bisherigen Playoff-Spielen die Führung in der zweiten Hälfte nicht wechselte.

Die schon in Dallas ultra-starken Packers wählten zu Beginn den Ballbesitz und konnten das Feld gegen die sich selbst behindernde 49ers-Defense überbrücken. In der gesamten ersten Hälfte verpassten die Mannen aus San Francisco Tackles, machten Deckungsfehler und rutschten beim Regen aus. Zudem erhielten sie im ganzen Spiel drei Strafen für defensive Passbehinderung. So konnte Green Bay dreimal in der ersten Hälfte in die Red-Zone der 49ers eindringen. Doch anders als in Dallas als bei vier Versuchen immer ein Touchdown heraussprang gelangen nur zwei Field-Goals und ein erfolglos ausgespielter Vierter Versuch.

Bei den 49ers war irgendwie Sand im Getriebe, in Ansätzen wurde gut gespielt, doch von einem guten Drive konnte in der ersten Hälfte nur zweimal die Rede sein. Einmal bediente Quarterback Brock Purdy Tight End George Kittle über 32 Yards in der Endzone der Packers zum einzigen Touchdown der ersten Halbzeit. Kurz vor der Pause scheiterte 49ers-Kicker Jake Moody aus 48 Yards als sein Versuch geblockt wurde. So ging es mit einem 7:6 für die 49ers zum Pausentee.

Nun hatten die 49ers zuerst den Ball, doch dieser Drive war schnell beendet. Bei einem dritten Versuch und 15 Yards unterlief den 49ers ihre dritte Strafe für Passbehinderung und die Packers waren 41 Yard weiter vorne in Ballbesitz. Im nächsten Spielzug fand Packers-Quarterback Jordan Love seinen Passempfänger Bo Melton völlig frei in der Endzone nachdem der Safety der 49ers der seine Deckung übernehmen sollte wegrutschte.

Im Gegenzug konnte Purdy Kittle für 32 Yards anspielen und Star-Running Back Christian McCaffrey brach danach durch die Defensiv-Reihen der Packers zum 39-Yard-Touchdown durch. Den folgenden Kickoff trug Green Bay Returner Keisean Nixon über 73 Yards zurück. Die Special Teams der 49ers hatten ihn gerade noch stellen können. Dabei verlor er aber den Ball. Doch zum Glück des Tüchtigen, ein Mitspieler fiel auf den freien Ball. Kurz darauf bediente Jordan Love Tight End Tucker Kraft für die letzten Meter zum Touchdown und Green Bay erhöhte mit einem erfolgreiche Pass auf Aaron Jones in die Endzone bei der folgenden Two-Point-Conversion zum 21:14.

Nach einem kurzen Drive der 49ers hätte Green Bay das Spiel vorentscheiden können, doch Linebacker Dre Greenlaw konnte einen Pass von Jordan Love abfangen. Die 49ers konnten kaum Raumgewinn erzielen, jedoch verkürzte Kicker Jake Moody aus 52 Yards au 17:21. Kurz danach kamen die 49ers wieder in Ballbesitz doch nach 35 Yards war Schluss. Wobei die 49ers Pech hatten das eine illegaler Kontakt der Packers gegen George Kittle nicht gegeben wurde.

So kamen die Packers an der eigenen 10-Yard-Linie in Ballbesitz. Ein Lauf von Running Back Aaron Jones über 53 Yards brachte die Packers in Field-Goal-Reichweite. Für Jones war es das fünfte Spiel in Folge mit mehr als 100 Yards, und er ist der erste Running Back dem dieses Kunststück gegen die 49ers gelang, in den letzten 51 Spielen. Doch Rookie-Kicker Anders Carlson verschoss aus 41 Yards knapp links daneben.

etwas mehr als sechs Minuten vor dem Ende starteten die 49ers ihren besten Drive des Abends. Purdys Pässe und nun auch ein paar Läufe gepaart mit Läufen von McCaffrey brachten die 49ers in die Red-Zone der Packers. 71 Sekunden vor dem Ende tankte sich McCaffrey zu seinem zweiten Touchdown in die Endzone der Packers. Etwas zu früh für einige 49ers-Fans. So bekam Green Bay eine letzte Chance zumindest mit ienm Field-Goal auszugleichen oder per Touchdown den Sieg einzufahren. Noch mit allen drei Auszeiten ausgestattet konnte Quarterback Love einige kurze Pässe anbringen. Doch der Druck der 49ers nahm immer mehr zu und Love warf seine zweite Interception des Abends als Dre Greenlaw das zweite Mal einen schwachen Pass zur Entscheidung abfing.

Kavalirek - 21.01.2024

Dre Greenlaw wurde zum Matchwinner.

Dre Greenlaw wurde zum Matchwinner. (© Getty Images)

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