Bengals mit starkem Schlussspurt

Jake Browning führte die Bengals zum dritten Sieg in Folge.Backup Quarterback Jake Browning entwickelt sich neuen Volksheld in Cincinnati. Dank seiner Leistung im letzten Viertel gewannen die Cincinnati Bengals mit 27:24 in der Verlängerung über die Minnesota Vikings. Ein Field Goal aus 29 Yards Entfernung durch Evan McPherson 3:15 Minuten vor dem Ende der Verlängerung sicherte den überraschenden Erfolg. Es war Brownings dritter Sieg, in seinem vierten Spiel als Stammspieler, in Folge und lässt die Fans in Cincinnati weiter von den Playoffs träumen.

Dabei hatte im Duell der Back Ups, Nick Mullens für Minnesota und Browning für Cincinnati, zunächst Mullens die Nase vorn. Nach drei Viertel führten die Vikings mit 17:3 und hätte sogar noch deutlich höher führen müssen. Doch zwei Mal endeten die Ausflüge der Vikings in die Red Zone der Bengals mit zwei Interceptions von Mullens. Diese Versäumnisse sollten sich rächen.

Denn unmittelbar nach dem 17:3 der Vikings kurz vor Ende des dritten Viertels schienen die Bengals aufzuwachen. Es folgte ein Drive über 75 Yards und ein Touchdown-Pass von Browning auf WR Tee Higgins zum 10:17. Wenig später glich RB Joe Mixon zum 17:17 aus. Und nach der erneuten Führung der Vikings war es wieder Tee Higgins, der mit einem sensationellen Catch das Spiel 39 Sekunden vor dessen Ende doch noch in die Verlängerung schickte.

Dabei war auch eine gehörige Portion Glück im Spiel. Browning war auf der Flucht vor den heranstürmenden Verteidigern der Vikings und warf den Ball gefühlt wahllos in Richtung Endzone. Der Ball schien in den Armen von CB Akayleb Evans zu landen, der an der 1-Yard-Linie stand. Doch Higgins kam aus der Endzone zurück gerannt, sprang höher und schnappte Evans spektakulär den Ball vor der Nase weg. Noch im fallen streckte er seinen Arm aus und sorgte dafür, dass der Ball die Goal Line zum Touchdown überquerte.

In der Verlängerung konnten dann die Bengals ihren zweiten Ballbesitz erfolgreich mit einem Field Goal abschließen und schlossen so ihr spektakuläres Comeback erfolgreich ab.

"Ich glaube, ich brauche jetzt ein Bier. Ich bin so erschöpft. Das war eine echte Achterbahnfahrt. Ich möchte noch Joe Mixon danken. Er hatte nur wenig Zeit sich auszuzeichnen weil er fast die gesamte Partie nur beim Passblock aushelfen musste. Das macht kein Running Back gern. Das hat er heute großartig gemacht", lobte Browning seinen Running Back. Und zum spektakulären Touchdown-Pass kurz vor Spielende:" Ich habe den Ball einfach in Richtung Tee Higgins geworfen und darauf vertraut, dass er den Ball schon fangen würde. Ich habe großes Vertrauen in ihn."

Browning ist nun in nahezu allen Bereichen statistisch sogar besser als Joe Burrow. Er vervollständigte 75,5 Prozent seiner Pässe gegenüber "nur" 66,8 Prozent von Burrow. Bei den Touchdown-Pässen und beim Quarterback-Rating rangiert er ebenfalls deutlich vor Burrow. Lediglich bei den Interceptions, drei in bisher vier Spielen, steht er geringfügig schlechter dar.

Korber - 17.12.2023

Jake Browning führte die Bengals zum dritten Sieg in Folge.

Jake Browning führte die Bengals zum dritten Sieg in Folge. (© Getty Images)

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