"Am Ende des Tages mache ich meinen Job"

F. LaroseDer 24 - jährige Wide Receiver Florian Larose der Paris Musketeers erntet zur Zeit immer mehr Beachtung. Diese Woche hat ihn die European League of Football / ELF auch als "Homegrown of the Week" ausgezeichnet. Seine Leistung im Spiel der Stuttgart Surge gegen die Paris Musketeers waren ausgezeichnet. In Woche 6 hatte er 10 Receptions für 136 Yards und einen Touchdown. Der junge Spieler kennt Deutschland und die deutschen American Football Strukturen bereits, war er schon vor der Corona Pandemie für eine kurze Zeit bei den Potsdam Royals aktiv. Football Aktuell hat den Spieler nach der knappen Niederlage in Stuttgart getroffen und einige Fragen gestellt.

Was denkst Du über das heutige Spiel? Es gab einen Unterschied von 8 Punkten (14:6) und im ersten Spiel waren es 9 Punkte (20:29). Was war Eure Erwartung?

F. Larose: Wir haben einen Sieg erwartet. Aber am Ende des Tages war es nicht das, was wir bekommen haben. Generell haben wir uns aber verbessert.

Du hast gute persönliche Leistungen gezeigt. Was denkst Du? Was hätte besser sein können?

F. Larose: Ich weiß es nicht, ich gebe immer mein Bestes. Ich habe heute einen Ball fallen lassen, aber am Ende des Tages mache ich meinen Job. Ich denke, ich war heute ganz gut.

Was denkst Du über American Football in Frankreich? Habt ihr bereits die besten Spieler oder seid Ihr noch auf der Suche nach anderen Spielern für euer Team?

F. Larose: Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten. Wir haben viele großartige Spieler, jeder ist gut. Wir müssen es als Team Schritt für Schritt angehen und wir müssen uns alle gemeinsam verbessern.

Wenn Du an einige französische Spieler in anderen Teams denkst, zum Beispiel Frankfurt Galaxy, seid Ihr dann untereinander in Kontakt?

F. Larose: Ich habe mit Kevin Mwamba (Frankfurt Galaxy, Tight End) gesprochen, mit ihm habe ich bereits vor vielen Jahren zusammen gespielt. Bei Stuttgart Surge habe ich auch mit Phileas Pasqualini aus Frankreich gesprochen. Sie sind meine Freunde.

Was ist Dein Ziel für das nächste Spiel?

F. Larose: Ganz klar, ein Sieg!

Sollte es Deiner Meinung nach noch mehr ELF-Teams in Frankreich geben?

F. Larose: Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, ob wir in Frankreich mit zwei Teams zurechtkommen. Ich denke, so ist es in Ordnung.

Viele französische Spieler sind wirklich sehr athletisch. Was ist das Besondere daran?

F. Larose: In Frankreich haben wir fast keine Unterstützung der Regierung, sie tun nichts für den Sport oder dafür, dass wir den Sport ausüben können. Zum Beispiel kannst du studieren und Sport machen. In den USA ist es in Ordnung, dass man bis 15 Uhr Schule hat und sich danach komplett dem Sport widmen kann. In Frankreich ist es jedoch nicht so. Wir haben oft von 8 Uhr bis 18 Uhr Schule und müssen danach direkt ins Training. Insgesamt ist es schwierig Sport zu treiben, aber jeder möchte es und steckt viel Herzblut hinein.

Du arbeitest mit vielen US-Trainern zusammen. Wie gefällt es Dir?

F. Larose: Sehr gut, ich bin sehr zufrieden mit unserem Coaching Staff.


Nadia Quast - 13.07.2023

F. Larose

F. Larose (© Frank BAUMERT)

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