Volunteers machen mehr aus ihren Chancen

WR Ramel Keaton erzielte einen der vier Touchdowns Tennessees beim Orange-Bowl-Sieg gegen Clemson.Tennessee rundete seine beste Saison seit 21 Jahren mit einem 31:14-Erfolg gegen Clemson im Orange Bowl in Miami ab. Entscheidend für den Ausgang der Partie war die bessere Chancenverwertung der Volunteers. Clemson hatte zwar mehr vom Spiel, bestritt 35 Spielzüge mehr, holte 109 Yards mehr und war knapp 13 Minuten länger in Ballbesitz, konnte aber nur drei seiner 14 Angriffe mit Punkten abschließen und nur einen Touchdown erzielen. Tennessee dagegen punktete fünfmal und erzielte vier Touchdowns. "Eine unglaubliche Vorstellung unserer Abwehr. Die Special Teams waren knallhart, und Joe und die Offense haben immer wieder Wege gefunden, Big Plays zu machen und den Ball in die Endzone zu bekommen. Ein großartiger Abend für Tennessee", sagte Head Coach Josh Heupel anschließend zur Leistung seines Teams.

Dass Clemson aus seinen größeren Spielanteilen nicht mehr machte, lag natürlich auch an Tennessees Abwehr, die Clemsons Angriff nur selten in eine wirklich aussichtsreiche Feldposition kommen ließ. In den ersten drei Vierteln stießen die Tigers nur zweimal bis in die "Red Zone" vor. Beim ersten Mal schaffte man dann nur ein Field Goal (31 Yards) zum 3:14, beim zweiten Mal in den Schlussekunden der ersten Halbzeit kam man ohne Auszeit gar nicht mehr zu einem Field-Goal-Versuch. Zuvor waren schon die ersten vier Angriffe der Tigers ohne Punkte geblieben. Beim ersten hatte man einen vierten Versuch an Tennessees 27-Yard-Linie ausgespielt, aber nur zwei statt der für einen neuen First Down benötigten vier Yards geholt. Die nächsten drei Angriffe endeten dann mit erfolglosen Field-Goal-Versuchen aus 55, 49 und 42 Yards Entfernung. "Für Yards bekommt man keine Punkte. In diesem Spiel geht es um Punkte. Es geht um die Umsetzung und darum, dein Spiel konsequent zu Ende zu bringen, und das haben wir heute nicht getan", sagte Head Coach Dabo Swinney zur entscheidenden Schwäche seines Teams.

Tennessee machte es deutlich besser. Nach dem erwähnten erfolglos ausgespielten vierten Versuch der Tigers waren die Volunteers in zwölf Spielzügen zum ersten Touchdown (16-Yard-Pass von QB Joe Milton auf WR Bru McCoy) marschiert. Und nach dem dritten vergebenen Field-Goal-Versuch von Clemson hatten sie ihre Führung mit Hilfe eines 50-Yard-Passes von Milton auf WR Marquarius White im vierten Spielzug des Angriffs in nur fünf Spielzügen auf 14:0 ausgebaut (2-Yard-Lauf von RB Jabari Small). Im dritten Viertel reichten nach einem weiteren von Clemson erfolglos ausgespielten vierten Versuch, dieses Mal an Tennessees 31-Yard-Linie, vier Spielzüge, darunter ein 42-Yard-Pass im zweiten Spielzug, der einen First Down an Clemsons 19-Yard-Linie brachte, um die Führung auf 21:6 auszubauen (14-Yard-Pass von Milton auf White). Clemson kam zwar im direkten Gegenzug mit seinem besten Angriff (12 Spielzüge, 71 Yards) zum 14:21 (4-Yard-Lauf von QB Cade Klubnik), kassierte aber seinerseits im direkten Gegenzug nur sechs Spielzüge später den Touchdown zum 14:28 (46-Yard-Pass von Milton auf WR Ramel Keaton). Ein 32-Yard-Field-Goal zum 31:14 drei Minuten und sieben Sekunden vor Spielende rundete Tennessees Erfolg dann nur noch ab.

Hoch - 03.01.2023

WR Ramel Keaton erzielte einen der vier Touchdowns Tennessees beim Orange-Bowl-Sieg gegen Clemson.

WR Ramel Keaton erzielte einen der vier Touchdowns Tennessees beim Orange-Bowl-Sieg gegen Clemson. (© Getty Images)

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