Klarer Sieg nach zähem Start

Der neue Top-25-Spitzenreiter Georgia brauchte gegen das Überraschungsteam von Kentucky zwar eine etwas längeren Anlaufphase, aber als der Knoten in der Offensive einmal geplatzt war, bauten die Bulldogs ihre Führung kontinuierlich aus und kamen zu einem ungefährdeten 30:13-Erfolg. Head Coach Kirby Smart erklärte den etwas zähen Start seines Teams mit der Qualität des Gegners. "Sie spielen harten, gradlinigen Football. Sie machen nicht viele Fehler, und wenn du gegen ein solches Team spielst, musst du sie Schritt für Schritt schlagen", sagte er. Und QB Stetson Bennett ergänzte, dass es vor allem an der besseren Umsetzung der Spielzüge im Verlauf des Spiels lag, dass man sich letztlich souverän durchsetzte. "Es gab keine Zauberworte. Wir fingen nur irgendwann an, die Spielzüge auf jeder Position besser umzusetzen. Wir fingen an, besser mit dem Ball zu laufen. Ich weiß nicht wirklich, was genau passierte. Es lief nur etwas besser", so sein Fazit.

Die Wende begann mit dem dritten Angriff, als man nach einem kurzen Punt der Gäste (36 Yards) an der Mittellinie in Ballbesitz kam und fünf Spielzüge später, beim ersten Spielzug im zweiten Viertel, das 7:0 erzielte. Kentucky schaffte anschließend erneut keinen First Down und musste punten. Und nachdem Georgia die Yards zur Führung hauptsächlich mit Pässen von Bennett geholt hatte, holte es beim nächsten Angriff, der mit dem 14:0 endete, die 80 Yards ausschließlich mit Läufen (fünf). Vollends unter Kontrolle brachte Georgia die Partie zu Beginn der zweiten Halbzeit. Mit dem ersten Angriff nach der Halbzeitpause (6 Spielzüge, 75 Yards) baute man die Führung auf 21:7 aus, und mit dem zweiten (8 Spielzüge, 63 Yards) auf 24:7.

Kentucky verteidigte im Großen und Ganzen diszipliniert, leistete sich keine Ballverluste und nur wenige Strafen, hatte im Angriff aber nicht die Qualität, um sich gegen die starke Abwehr der Bulldogs oft genug durchsetzen zu können. In den ersten drei Vierteln gelang dem Außenseiter nur ein guter Angriff (13 Spielzüge, 75 Yards), der knapp vier Minuten vor Ende der ersten Halbzeit den Touchdown zum 7:14 brachte. Die nächste Chance, Punkte zu erzielen, konnte man sich aber erst am Ende des dritten Viertels erarbeiten, als man mit 17 Punkten hinten lag, und die vergab man dann noch mit einem erfolglosen Field-Goal-Versuch aus nur 33 Yards Entfernung. Und der letzte Angriff der Wildcats zum 13:30 vier Sekunden vor Spielende lieferte zwar beeindrucken Zahlen (22 Spielzüge, knapp elfeinhalb Minuten Ballbesitz), konnte am Ausgang des Spiels aber nichts mehr ändern.

Hoch - 17.10.2021

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