Virgin Guards blamieren sich

Magdeburgs Running Back Damian Heidemann (#22) bei einem der wenigen guten Läufe.Am vergangenen Samstag reisten die Magdeburg Virgin Guards nach Berlin, um in einem weiteren „Interconferene-Spiel“, diesmal gegen die Berlin Bears, anzutreten. Trotz bestem Footballwetter sollte es für des MSV 90 ein Tag zum Vergessen werden.

Die Partie hätte aus Sicht der Garde nicht schlechter starten können. Schon im ersten Spielzug konnten die Gastgeber aus Berlin durch einen langen Pass ihren ersten Touchdown erzielen und die Defense der Virgin Guards überrumpeln. Der „Point after Touchdown“ (PAT) konnte ebenfalls gut gegeben werden (7:0). Direkt im Anschluss führte ein „Fumble“ im Magdeburger Kickoff-Return zu erneutem Ballbesitz für die Bears. Diese wussten ihre Chance zu nutzen und brachten nach einem kurzen Lauf einen weiteren Pass, der zu dem nächsten Touchdown führte (14:0). Damit waren die Elbestädter vollends aus dem Konzept gebracht.

Geschockt von der mangelhaften Leistung ihrer Defense, konnte auch die Offense der Virgin Guards nicht ins Spiel finden. Mehrfach mussten sie ohne ein First Down zu erzielen vom Platz gehen und sich mittels Punt vom Ball trennen. Selten gelang es überhaupt in die gegnerische Hälfte vorzudringen. Hinzu kamen zwei Interceptions, die dem Gegner zusätzliche Angriffsrechte bescherten. Die Bears hingegen bauten immer wieder Druck auf und konnten ihre Konstanz schließlich mit weiteren Punkten belohnen. So ging es nach einer miserablen ersten Hälfte für die Garde bei einem Stand von 27:0 in die Pause.

Hier versuchten Coaches und Teamkapitäne die Mannschaft aufzubauen und ihr Mut zu machen, da das Spiel noch lange nicht verloren war. Dies gelang auch bis zu einem gewissen Grad, so dass die Elbestädter etwas motivierter in die letzten zwei Viertel des Spiels starteten. Zu Beginn sah es nicht so schlecht aus und die Offense der Magdeburger konnte sowohl mehrere Läufe, als auch einige Pässe gut umsetzen. Jedoch fehlten im entscheidenden Moment immer wenige Yards, um den Bears wirklich gefährlich zu werden. Auch in der Defense wollte es einfach nicht laufen. Bis auf wenige Ausnahmen bewegte Berlin den Ball konsequent über den Platz, auch wenn verschiedene Umstellungen in der Verteidigung der Garde diese Vorwärtsbewegung zumindest etwas verlangsamten. Weitere Punkte verhindern konnten sie jedoch nicht.

Im letzten Viertel gelang es den Virgin Guards dann zumindest einmal die Endzone der Gastgeber mit Ball zu erreichen. Ein langer Pass von Quarterback Heiko Pittelkau fand in Wide Receiver Mike Dorowski seinen Empfänger. Der Zusatzkick durch Allan Sotta traf ebenfalls zum Zwischenstand von 43:7. Kurz vor Ende der Partie fingen die Bears dann ein weiteres Mal einen Ball ab erzielten daraus ihren letzten Touchdown. Bei einem Stand von 50:7 ertönte schließlich der Schlusspfiff.

Nach dieser äußerst fraglichen Leistung der Magdeburg Virgin Guards gilt es nun die wichtigen Schlüsse aus diesem Spiel zu ziehen und es dann möglichst schnell abzuhaken. Bereits am nächsten Wochenende steht die Mannschaft wieder auf dem Rasen, um sich, diesmal vor heimischem Publikum, gegen die Chemnitz Crusaders zu behaupten und neues Selbstbewusstsein zu tanken. Damit dies gelingt steht den Spielern jedoch noch eine Woche mit intensivem und konzentriertem Training bevor.

Kickoff am kommenden Sonntag, den 25.05.2014 ist im Heinrich-Germer-Stadion um 16 Uhr.

Peter Lorenz - 19.05.2014

Magdeburgs Running Back Damian Heidemann (#22) bei einem der wenigen guten Läufe.

Magdeburgs Running Back Damian Heidemann (#22) bei einem der wenigen guten Läufe. (© Magdeburg Virgin Guards)

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