Vom stolzen Prinzen zum ängstlichen Frosch

Head Coach Art Briles muss 2014 beweisen, dass Baylor keine Eintagsfliege war. Baylor ist ein Rätsel der vergangenen College Football Spielzeit gewesen. Die Bears gewannen elf Spiele, sicherten sich die Big12 Championship und spielten in einem BCS Bowl. Sie scorten 52,4 Punkte pro Match und erkämpften sich mit 618,8 Yards pro Partie mehr Raumgewinne, als jedes andere Team in der FBS Football College Welt erreichte und galten schon als ein sicherer Kandidat für das BCS Championship Game, als sie Texas mit 30:10 schlugen. Was danach folgte, ließ jeden Baylor Fan verstummen.

War es eine Entgleisung einmaliger Art oder ein Zeichen, dass es dem Team an der notwendigen Konzentration und Stabilität für die Dauer einer langen Saison im Team noch fehlte? Die 42:52 Niederlage gegen Central Florida, also einem gewetteten 17 Punkte Underdog Gegner im Tostitos Fiesta Bowl, wurde vorher von niemanden erwartet, da vor allem die Knights völlig unerwartet 556 Yards mit ihrer Offense scorten und viermal hintereinander ihr Angriffsrecht in zählbare Touchdownpunkte ummünzten. Die Bears verloren spätestens im dritten Viertel, nach dem 28:28 Unentschieden ihren Optimismus und ihre Ruhe, beziehungsweise wurden mit 17 Raumstrafen über 135 Yards hart bestraft.

„Es war schon ärgerlich. Denn alle erinnern sich nur noch an das letzte Spiel. Dabei müssten sich eigentlich alle an den Big12 Titel erinnern. Doch es ist auch auch gut, dass wir den Bowl verloren haben, so konnten wir uns im Winter und im Frühling fünf Monate lang für die neuen Aufgaben motivieren“, erklärte Quarterback Price Petty nach dem Spring Game und sein Head Coach Art Briles beschönigt auch gar nicht die Stimmung in der Off-Season: „Ich weiß nicht, wie man Traurigkeit definiert. Man hasst es, wenn die eigene Motivation absinkt und man nur noch auf der Straße langsam vorankommt. Wir wussten, dass UCF ein gutes Footballteam ist. Aber wir wussten nicht, wie wirklich gut es war und wir trafen auf ein hungriges Team. Wir waren nur ein glückliches Team und wurden gnadenlos in den Boden gerammt. Wir hatten immer nur im Sinn, dass wir glücklich waren, weil wir den Big12 Titel in der Tasche hatten und ein bedeutendes Bowlspiel seit 13 Jahren nicht mehr erreicht hatten.“

Eigentlich bringen die Bears für eine Titelverteidigung die besten Voraussetzungen mit, dass sie 2014/15 den Titel und mehr verteidigen können. Die Offense wird wenig verändert Ende August in die neue Saison starten. Nur RB Lache Seastruck, der All-American Guard Cyril Richardson und der Receiver Tevin Reese werden fehlen. Die große Stütze wird weiterhin Petty sein, der seine zweite Saison als Starter erleben wird und mit einer 62% Erfolgsquote, 4200 Yards Raumgewinn und 32 Touchdown-Pässen aufwarten kann. Freuen können sich die Baylor Fans auch auf Antwan Goodley der letzte Saison 71 Pässe über 1339 Yards fing.
Tailback Shock Linwood kehrt nach 881 Yards und acht Touchdowns ebenfalls zum Team zurück.

Sieben Starter müssen innerhalb der Defense ersetzt werden. Es wird allerdings erwartet, dass der Boise State Transfer Sam Ukwuachu und Sophomore Tackle Javonte Magee, die Defense Front mit ihrer Erfahrung verstärken werden. „Drei von vier Universitäten besitzen keine bessere und härtere Front Seven, als wir sie haben. Es gibt keinen Grund zum Trübsalblasen. Wir müssen nur lernen, wieder größer zu werden, denn die Konkurrenz schläft nicht. Oklahoma hat Alabama im Sugar Bowl geschlagen und bei Texas hat Charlie Strong, der langjährige Coach von Louisville das Ruder übernommen. Wir müssen nun beweisen, dass der Big12 Titel keine Eintagsfliege war. Das ist unsere neue Herausforderung“, so Head Coach Briles.

Schlüter - 18.04.2014

Head Coach Art Briles muss 2014 beweisen, dass Baylor keine Eintagsfliege war.

Head Coach Art Briles muss 2014 beweisen, dass Baylor keine Eintagsfliege war. (© Getty Images)

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