Was ist drin ohne Quarterback?

LSUs Patrick Peterson auf dem Weg zum Touchdown beim 20:14-Sieg im Spiel gegen West Virginia.Vier Spiel, vier Siege - trotzdem ist man im Umfeld von LSU nach nicht wirklich glücklich. Der Grund: Der Angriff bringt eigentlich zu wenig, und das liegt daran, dass sich QB Jordan Jefferson einfach nicht weiter entwickelt. Bislang blieb das ohne Folgen in der Bilanz, weil die Abwehr so langsam wieder an die Form der Meister-Saison 2007 anschließt und die Special Teams immer für einen Touchown gut sind. Die Fans in Baton Rouge fürchten aber, dass dies in den schweren noch bevorstehenden Spielen bei Florida, Auburn und Arkansas sowie gegen Alabama nicht reichen wird. Head Coach Les Miles, der weiß, dass der Druck auf ihn zunehmen wird, wenn am Ende wieder nur eine Bilanz mit drei oder vier Niederlagen herausspringt, flüchtet sich derweil inZweckoptimismus. „Ich komme gerade aus der Kabine eines ungeschlagenen Teams mit einer 4-0-Bilanz. Viele Teams wären froh, in dieser Situation zu sein“, sagte er auf der Pressekonferenz nach dem 20:14-Erfolg seines Teams gegen West Virginia. Übel nehmen kann man ihm das kaum, schließlich hat er keine Alternativen. „Unsere Quarterback-Leistungen müssen besser werden. So einfach ist das. Unsere Spieler wissen das“, so Miles weiter.

Im Spiel gegen West Virginia nahm Miles Jefferson sogar kurzzeitig mal vom Feld. Besser wurde dadurch nichts. Das Jefferson enttäuschende Leistung (75 Pass-Yards, zwei Interceptions) ohne Folgen blieb, verdankte man der Abwehr. Die ließ gerade Mal 177 Yards Raumgewinn zu, meldete das Laufspiel der Mountaineers völlig ab (2,1 Yards pro Lauf), und dann setzte mit CB Patrick Peterson ein Abwehrspieler in den Special Teams noch einen drauf - mit einem 60-Yard-Punt-Return zum 17:0-Zwischenstand. Im Angriff lebte LSU in erster Linie von den Läufen von RB Stevan Ridley, der 116 Yards holte und den ersten Touchdown zum 7:0 erzielte.

Beim Verlierer grämte man sich mehr ob der eigenen Fehler. Das 7:0 der Tigers war im Anschluss an einen Fumble an der eigenen 7-Yard-Linie gefallen. Dazu kamen ein vergebener Field-Goal-Versuch aus 48 Yards Entfernung im vierten Viertel sowie ein geblockter im ersten und zwei Interceptions. „Das war eine besonders bittere Niederlage, die mich noch eine ganze Weile wurmen wird“, so Head Coach Bill Stewart.

Hoch - 28.09.2010

LSUs Patrick Peterson auf dem Weg zum Touchdown beim 20:14-Sieg im Spiel gegen West Virginia.

LSUs Patrick Peterson auf dem Weg zum Touchdown beim 20:14-Sieg im Spiel gegen West Virginia. (© Getty Images)

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