Verschnaufpause genutzt

Der Sieg gegen die Atlanta Falcons war für die New York Giants nach vier Niederlagen in Folge eine Befreiung.Im Sport gibt es nichts, was nicht gezählt wird, und so hatten die Statistiker für die New York Giants vor dem Spiel gegen die Atlanta Falcons Ermutigendes zu bieten: Noch nie hatte ein Team, das die Saison mit fünf Siegen begonnen hatte, anschließend fünfmal in Folge verloren. Mit einem 34:31-Sieg nach Verlängerung sorgten die Giants dafür, dass es dabei bleibt - was immer man daraus auch herauslesen will. Interessanter ist da schon eine andere Zahl. Bislang gewannen die Giants nur ein Viertel ihrer Spiele nach einem spielfreien Wochenende. So gesehen ist der Sieg gegen die Falcons ein echter Fortschritt. „Es ist schön, mal wieder zu gewinnen. Uns ging’s hier einen Monat lang recht mies“, sagte Head Coach Tom Coughlin zu Durststrecke, die genau 42 Tage lang war. Die Falcons wiederum sehen sich jetzt in einer ähnlich prekären Lage wie zuvor die Giants. Sie verloren vier ihrer letzten fünf Spiele und müssen aufpassen, im Kampf um die Wild-Card-Plätze in den Playoffs nicht den Anschluss zu verlieren.

Spielentscheidend war für die Giants, dass QB Eli Manning gut geschützt werden konnte und so sein bislang bestes Spiel in dieser Saison machte. Die Abwehr kam nach dem Ausfall von MLB Antonio Pierce, bei dem am Freitag eine Nackenwirbelverletzung festgestellt worden war, in der zweiten Halbzeit immer schlechter zurecht. Vor allem konnte man QB Mytt Ryan nie groß unter Druck setzen. Die Falcons waren nach der Halbzeitpause viermal in Ballbesitz für insgesamt 50 Spielzüge (einmal 18 Spielzüge am Stück), holten dabei 272 ihrer 352 Yards und schlossen jede ihrer Möglichkeiten mit Punkten ab (drei Touchdowns, ein Field Goal). Sogar eine 14-Punkte-Führung (31:17) nach drei Minuten im vierten Viertel nach einem Touchdown-Pass von Manning auf RB Madison Hedgecock (3-Yard-Screen-Pass auf die rechte Seite) gab den Giants keine Sicherheit. Der Ausgleich gelang den Falcons 28 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit. Die Giants hatten das Glück, den Münzwurf zur Verlängerung zu gewinnen und sich so für den ersten Ballbesitz entscheiden zu können. Im vierten Spielzug (zuvor 15 Yards mit zwei Läufen und einem kürzeren Pass) gelang mit einem 29-Yard-Pass auf WR Mario Manningham auf die rechte Außenseite der Durchbruch. Man stand an Atlantas 23-Yard-Linie, und nach fünf Yards Raumgewinn mit den folgenden drei Spielzügen schoss K Lawrence Tynes die Giants mit einem 36-Yard-Field-Goal zum Sieg.

Hoch - 23.11.2009

Der Sieg gegen die Atlanta Falcons war für die New York Giants nach vier Niederlagen in Folge eine Befreiung.

Der Sieg gegen die Atlanta Falcons war für die New York Giants nach vier Niederlagen in Folge eine Befreiung. (© Getty Images)

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Rhein FireEs dauerte ein paar Jahre, aber dann erreichte mit Rhein Fire wenigstens ein anderes Team in Sachen Zuschauerinteresse, Medienpräsenz und Vermarktbarkeit das Niveau der Frankfurt Galaxy. Das war vor allem ein Verdienst von Alexander Leibkind, der 1996 den Posten des General Managers von Oliver Luck übernahm. Der gebürtige Münchner, der 2006 nach einem Herzinfarkt im Alter von nur 54 Jahren verstarb, schaffte es, sein Team mit Ideen, die zum Teil belächelt oder mit Kopfschütteln bedacht wurden, in Düsseldorf immer wieder ins Gespräch zu bringen. "Ich muss dieses Stadion voll bekommen oder...alles lesen
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