Giants als Spielverderber

QB Eli Manning führte die New York Giants zum Sieg bei den Dallas Cowboys.Aus der ganz großen Selbstinszenierung der Dallas Cowboys wurde nichts. Eigentlich waren die 105.121 Zuschauer (Rekord für ein Regular-Season-Spiel in der NFL) plus ein Haufen Prominenz gekommen, um das neueste Produkt texanischer Schaffenskraft zu bestaunen und mit einem Sieg der Cowboys passend einzuweihen, und dann das: Ein 37-Yard-Field-Goal von K Lawrence Tynes bei auslaufender Spielzeit, das den New York Giants zu einem 33:31-Sieg verhalf, machte das erste richtige Spiel (Preseason mal ausgenommen) im neuen Stadion der Cowboys zu einer ganz normalen Partie. Für die Giants war es das nach eigenem Bekunden ohnehin gewesen. Und deshalb konnte man sich ein bisschen Schadenfreude nicht verkneifen. „Die Leute haben über dieses Spiel geredet wie über einen Super Bowl, und das in der zweiten Woche der Saison. Wir sind hier einfach hergekommen, um ein Football-Spiel zu gewinnen“, höhnte etwa LB Antonio Pierce.

Zugegeben, es hätte auch gut gehen können für die Cowboys, denn als die Giants beim zweiten Durchgang des ersten Spielzuges ihres letztlich letzten Angriffs an der eigenen 15-Yard-Linie standen und wegen einer Holding-Strafe 20 Yards zum neuen First Down brauchten, hätten die meisten Zuschauer wohl nicht mehr erwartet, dass sie auf den Touchdown zum 31:30 der Cowboys unmittelbar davor noch einmal würden antworten können. Aber getreu der taktischen Devise, dass man im Angriff nehmen soll, was die gegnerische Abwehr einem anbietet, arbeiteten sich die Giants mit vielen kürzeren Pässen Stück für Stück vorwärts. Und der ganz große Kraftakt, ein Touchdown, war ja auch nicht gefordert. „Wir wussten, dass wir nur in Field-Goal-Nähe kommen mussten, und wir hatten genügend Zeit“, sagte QB Eli Manning zur Situation kurz vor Schluss.

Tynes und Manning (330 Yards, zwei Touchdowns, keine Interception) sowie die WR Mario Manningham und Steve Smith (jeweils zehn Fänge für über 100 Yards und einen Touchdown) waren die Matchwinner, es gab aber auch einen klaren Verlierer dieses Spiels: QB Tony Romo. Der war nach seinem starken Spiel am ersten Spieltag dieses Mal völlig von der Rolle, und das nicht etwa, weil ihn die Abwehr der Giants ständig unter Druck gesetzt hätte. Er spielte einfach schlecht. Eine Woche nach dem nach Pass-Yards besten Spiel seiner bisherigen NFL-Karriere gab es das nach Passer Rating schlechteste. Romo leistete sich drei Interceptions, die jeweils Touchdowns der Giants zur Folge hatte - nach der ersten im ersten Viertel direkt mit einem Interception Return (34 Yards) zum 10:7 der Giants, nach der zweiten im zweiten Viertel an der 28-Yard-Linie der Cowboys drei Spielzüge später zum 20:14 der Gäste (22-Yard-Pass auf die rechte Außenseite von Manning auf Manningham), und nach der dritten in der letzten Minute des dritten Viertels an der 27-Yard-Linie der Giants (plus 49-Yard-Return) erneut drei Spielzüge später zu deren 27:24 (22-Yard-Pass von Manning über die Mitte auf Smith). Er werde seine Leistung genau analysieren, herausfinden, woran es gelegen habe, und solche Fehler nicht wieder machen, gelobte Romo später. Was sollte er nach der Vorstellung auch anderes sagen...

Hoch - 21.09.2009

QB Eli Manning führte die New York Giants zum Sieg bei den Dallas Cowboys.

QB Eli Manning führte die New York Giants zum Sieg bei den Dallas Cowboys. (© Getty Images)

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