Karlsruhe Engineers veranstalten den Hochschulbowl 2008

Wenn am 27. Juli der Hochschulbowl 2008 seinen Meister gefunden hat, dann handelte es sich bereits um die 19. Auflage des Einladungsturnieres der American Football Hochschulmannschaften, allerdings auch um einen Neuanfang unter neuen Organisationsstrukturen. Erstmals haben AFVD und der ADH (Allgemeiner Deutscher Hochschulsportbund) als Spitzenverband des Deutschen Hochschulsportwesens die Verantwortung gemeinsam übernommen und die Karlsruhe Engineers mit der Vorbereitung und Austragung des Endspieles betraut.

Naturgemäß standen die Organisatoren somit vor besonderen Herausforderungen, mussten sich doch diese beiden Sportverbände im Vorfeld koordinieren und ihre Regelwerke etwas harmonisieren. „Die BSO des AFVD wurde schließlich in einigen Punkten geändert. So können alle Sportler ihre Studentenausweise als Spielerpass verwenden, um teilnahmeberechtigt zu sein. In dieser Frage war der AFVD von seiner Tradition des Spielpasswesens abgerückt“, weiß Felix Bleimund, Sprecher der Engineers und Hauptorganisator zu berichten. Trotzdem mussten noch einige Sitzungen absolviert werden, um AFV BaWü, ADH und AFVD einträchtig das Projekt beschließen zu lassen.

Aber auch nach den Formalien waren die Veranstalter in diesem Jahr besonderen Unwägbarkeiten ausgesetzt. Leider sagten die Footballteams aus Düsseldorf, Köln und Mainz ihre Teilnahme ab, dafür kamen aber feste Anmeldungen aus Paderborn, Mannheim und aus Hamburg. Ebenfalls wird den Athleten nicht das Karlsruher Hochschulstadion zur Verfügung stehen, sondern nur der Trainingsplatz „Alter Rasen“, der die Veranstaltung zu einer familiären Veranstaltung werden lässt. Trotzdem wurde von den Engineers viel Zeit und Mühe in der Vorbereitungsphase investiert, um die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Abenteuer für die Spieler und Freunde des Hochschulbowls werden zu lassen.

Da die Teams bereits am Freitagabend anreisen werden, wird es noch vor dem Zubettgehen (in den Turnhallen der Universität) ein zünftiges Abendessen und am Morgen danach ab 9 Uhr ein gemeinsames Frühstück geben. Ab 11 Uhr soll es dann ernst werden und die ersten Partien der Vorrunde ausgespielt werden. Abends wird es dann wieder zünftig, wenn die Hochschulfootballgemeinde im „Oxford“ zum Pastabuffet lädt und von den „Los Proletos“ musikalisch unterhalten wird.
Der Sonntag gehört abermals den beiden Finalspielen. Schließlich müssen im Spiel um, den Dritten Platz und im Finale die Gewinner des Turniers ermittelt werden. Die Siegerehrung ist entsprechend um 18 Uhr eingeplant.

„Für mich ist Paderborn der eigentliche Favorit auf den Titel“, meint Felix abschließend und verweist auf die langjährige Erfahrung der Westfalen und der Fähigkeit des Favoriten, immer wieder neue Studenten in das Team einzubauen.“Bei uns kann ganz schnell ein Team sterben, wenn es nicht immer wieder in jedem Jahr mit neuen Rookies aufgefrischt wird und di Orgacrew ständig verjüngt wird. Ein Student befindet sich maximal 5 Jahre auf seiner Uni und eine Sportgruppe muss, sofern sie längerfristig existieren will, immer wieder mit neuem Personal „aufgepeppt“ werden. „Gespannt bin ich aber auch auf die Hamburger, die für uns eine unbekannte Größe sein werden. Die Hauptsache aber ist, dass es allen Beteiligten bei uns gefällt und wir alle unseren Spaß haben.“


Spielplan

Samstag, Vorrunde:

Spiel 1 Hamburg vs Paderborn
Spiel 2 Mannheim vs Karlsruhe
Spiel 3 Mannheim vs Hamburg
Spiel 4 Karlsruhe vs Paderborn
Spiel 5 Paderborn vs Mannheim
Spiel 6 Hamburg vs Karlsruhe

Sonntag, Finalrunde:

Spiel um Platz 3
3. der Vorrunde vs 4. der Vorrunde

Finale
1. der Vorrunde vs 2. der Vorrunde



Schlüter - 19.07.2008

(© Karlsruhe Engineers / AFVD / ADH)

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