Entscheidung um Platz 3 vertagt

Die Berlin Rebels gewinnen in der Nordgruppe der German Football ihr letztes Heimspiel der regulären Saison gegen die Dresden Monarchs. Durch das am Ende glückliche 16:13 vom Sonntagnachmittag sichert sich das Team von Head Coach Kim Kuci endgültig die Playoffteilnahme und behält alle Chancen auf das Erreichen des dritten Tabellenplatzes.

Viel Pech hatten die Berlin Rebels zunächst im Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Dresden. Center Sven Skora verletzte sich im Eröffnungsdrive am rechten Bein und stand seinem Team fortan nicht mehr zur Verfügung. In der Defense hatten die schwarz-silbernen bereits vor dem Kickoff zwei Ausfälle zu beklagen. Neben Defensive Lineman Nelson Imasuen, der verletzungsbedingt bereits im letzten Spiel gegen die Cologne Crocodiles pausieren musste, fehlte diesmal auch Linebacker Rory Johnson. Trotzdem hatten die Rebels den passstärksten Angriff der Nordgruppe zunächst gut im Griff.

Die Charlottenburger hatten ihre Hausaufgaben gemacht und bewegten wohl wissend, die gegen das Spiel durch die Luft stärkste Defense vor sich zu haben, den Ball hauptsächlich am Boden. Nach Läufen von Running Back Andreas Betza und Wide Receiver Faalevao Esekielu ließ Quarterback Kurt Palandech einen tiefen Pass auf WR Jason Harris raus, den dieser trotz Doppeldeckung sichern konnte. Nach dem verschossenen 33-Yard-Field-Goal aus dem ersten Drive hatte Kicker Ben Herrmann mit seinem zweiten Versuch, diesmal aus 22 Yards, keine Mühe. Mit einer 3:0 Führung für die Gastgeber wurden zum ersten Mal die Seiten gewechselt.

Hauptschiedsrichter Lars Gitting hatte bei 30 °Celsius auch im zweiten Spielabschnitt keine Probleme mit dem trotz der Bedeutung dieses Spiels überaus fairen Auftreten beider Teams. Esekielus Fumble beendete auch den dritten Drive der Hausherren ohne volle Punktzahl und brachte die Gäste in Ballbesitz. RB Yazan Nasser nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Berliner Abwehr zu einem Lauf bis kurz vor deren Endzone. Dort war dann aber Endstation, denn Defensive Back Simon Reisinger konnte nach Fumble des Dresdner RB den Ball für seine Farben zurückerobern. Nun machte sich doch langsam Skoras Fehlen bemerkbar, sein Backup Jakub Krystecki konnte die Spieler der gegnerischen Defensive Line nicht immer aufhalten. Dresdens Linebacker A.J. Wentland beendete mit seinem QB-Sack den nächsten Drive der Rebels, musste aber von außerhalb des Spielfeldes den zweiten Fumble seines Teams mitverfolgen. Diesmal war es LB Giancarlo Boone, der den Rebels den Ball zurückbrachte.

Diese nutzten die gute Feldposition schickten Betza ein ums andere Mal durch die Mitte, ein probates Mittel gegen die auch in diesem Spiel anfällige Laufverteidigung der Königlichen. Bei unter zwei Minuten verbleibender Spielzeit in der ersten Halbzeit waren sie in der Red Zone des Tabellendritten angekommen und brachten sich zum zweiten Mal auf das Scoreboard. WR Jason Harris fing Palandechs 10-Yard-Pass und erhöhte die Führung auf 10 Punkte (PAT Hermann.) Die Monarchs agierten nun ohne Huddle und die erste Interception nutzte Safety Paul Morant zu einem langen Return. Innerhalb von 30 Spielsekunden waren die Rebels erneut kurz vor der Goal Line der Gäste und bestraften durch einen kurzen Lauf von Betza durch die Mitte QB Zack Greenlees Fehlwurf (PAT links vorbei.) Zwar hatten die Monarchs noch 30 Sekunden Zeit, die ersten Punkte erzielten sie nicht. Mit einer 16:0 Führung für die Gastgeber verabschiedeten sich beide Teams in die Katakomben des Berliner Mommsenstadions.

Aus diesen schienen die Gäste besser herauszukommen, aber an der 28-Yard-Linie der Charlottenburger war zunächst Schluss. Kicker Florian Finke scheiterte wie sein Pendant mit seinem ersten Field-Goal-Versuch. Die Rebels ihrerseits versuchten weiterhin mit Lauf die Zeit zu überbrücken, waren nach drei Spielzügen aber wieder vom Feld. 65 Yards trennten den Dresdner Angriff von der Endzone der Berliner. Dieser griffen jetzt auf Backup-QB Glen Cuiellette zurück, anfangs ohne Erfolg. Auch die Monarchs und anschließend erneut die Gastgeber verabschiedeten sich mit Punt vom Angriffsrecht.

WR KeVonn Mabons langer Return beförderte den Ball erneut tief in die Hälfte der Rebels und sein nächster Catch bis kurz vor deren Goal Line. Cuiellettes QB-Sneak ließ die Führung des Führenden auf 10 Punkte zusammenschmelzen (Conversion nicht gut.)

Etwas mehr als zwei Minuten waren im dritten Spielabschnitt noch zu spielen und so langsam kam die Frage auf, ob die zweite Halbzeit wie vor taggenau einer Woche wieder an das Team gehen würde, welches zur Pause weit zurücklag. Die Monarchs überraschten die Gastgeber mit einem geglückten Onsidekick und die Berliner mussten mit dem verletzungsbedingten Ausschneiden Boones den nächsten Rückschlag hinnehmen. RB Glen Toonga und Cuiellette nutzten die entstandene Lücke in der Mitte und nach Mabons TD und Finkes PAT zum 13:16 aus Sicht der Gäste war das Spiel wieder offen.

Mit Beginn des Schlussviertels wurden beide Defensivreihen nochmal stärker. LB Tim Weidners Interception ließ die Hauptstädter erneut ohne Punkte bleiben, und die Defense der Rebels stoppte erfolgreich einen ausgespielten vierten Versuch der Gäste. Nun kam es auf Palandech und seine Mitstreiter an. Bei vier verbleibenden Minuten auf der Uhr riss wieder Betza das Spielgeschehen an sich und brachte mit mehreren Läufen den Ball bis in die gegnerische Hälfte. Mehr ging dann aber nicht, denn mehrere Strafen warfen die Gastgeber weit zurück. Nun wurde es nochmal ganz ganz eng.

Ohne Auszeit bekamen die Gäste bei verbleibenden 23 Sekunden noch einmal den Ball. Von den fehlenden 69 Yards überwanden die Monarchs mit zwei Spielzügen 49. Somit blieben noch 20 Yards und drei Sekunden. Die Rebels überstanden diese, denn Cuiellettes letzter Pass fand seine Anspielstation nicht.

Thomas Sellmann - 25.08.2019

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