Royals verpassen Anschluss

Die Cologne Crocodiles gewinnen zum Auftakt der Rückrunde in der Nordgruppe der German Football League bei den Potsdam Royals mit 26:14 und wahren damit ihre Chance auf die Playoffplätze.

Bei herrlichem Sommerwetter kamen die Gastgeber am Samstagnachmittag im heimischen Stadion Luftschiffhafen hervorragend ins Spiel. Gleich im ersten Spielzug des Gästeangriffs griff Potsdams serbischer Defensive Back Marko Bates beim völlig verirrten Pass des Kölner Quarterbacks Jarred Evans beherzt zu und beförderte den Ball mit Return bis tief in die Kölner Red Zone. Die verbleibenden sieben Yards überwand Running Back Gennadiy Adams mit einem Lauf. Kicker Hannes Werner erhöhte mit PAT auf 7:0.

Das nächste Big Play gelang den Domstädtern direkt im Gegenzug. Werners Kickoff wurde vom Kölner Wide Receiver Aaron Jackson, der in der Sommerpause zum Tabellenfünften kam, für über 50 Yards tief in die Hälfte der Gastgeber zurückgetragen. Abstimmungsprobleme in der Kölner Offense brachten dieser trotz hervorragender Ausgangsposition aber lediglich ein Field Goal. Kicker Dominic Grönes Kick zum 3:7 aus Sicht der Crocodiles landete sicher zwischen den beiden Goalposts.

Wer jetzt dachte, dass es so munter weitergehen würde, sah sich getäuscht. Es wurde ein zähes Ringen um jedes Yard. Die beiden Abwehrreihen agierten jeweils blitzschnell und verhinderten große Raumgewinne, die nächsten Ballbesitze endeten jeweils in Punts.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts war es wieder Zeit für ein Highlight. Evans, von Defensive End Kyle Kitchens hart bedrängt, warf tief aus der eigenen Red Zone auf den von den Crocodiles nach Potsdam gewechselten DB Nils Schaller, der den Ball bis fast zum Ausgangspunkt zurücktrug. QB Samuel Straubs 13-Yard-Pass auf WR Timothy Knüttel ließ die Führung der Brandenburger auf elf Punkte anwachsen (PAT Werner.)

Keiner wäre zu diesem Zeitpunkt auf die Idee gekommen, dass das die letzten Punkte des Tabellensiebten am Samstagnachmittag waren, denn noch konnte Kölns Head Coach Patrick Köpper mit dem Spiel seiner Mannschaft alles andere als zufrieden sein. Noch vor der Pause drehte diese den Rückstand in eine 17:14 Führung. Nach DB Eddie Onamades Passbehinderung arbeiteten sich die Rheinländer Stück für Stück Richtung Goal Line der Gastgeber vor. Weitere fünfzehn Yards nach einem Late Hit des Heimteams unterstützen dieses Vorhaben. Gröhne erzielte nach Pass über neun Yards den Anschluss und auch den Extrapunkt. Nach einem Three and out der Gastgeber standen die in weißen Trikots spielenden Crocodiles wieder auf dem Platz und nutzten kurz vor der Halbzeit die sich ihnen bietenden Möglichkeiten. Evans Pass wurde nach 35 Yards von Jackson aus der Luft gefischt, diesmal ohne Passbehinderung und für Punkte.

Das dritte Viertel begann äußerst ungünstig, diesmal für die in schwarzen Trikots spielende Heimmannschaft. Geschickt stellten die Kölner alle Laufwege zu und erlangten das Angriffsrecht nach nur drei Spielzügen wieder zurück. Aus diesem entsprangen keine Punkte, denn der 43-Yard-Field-Goal-Versuch strich am rechten Torpfosten vorbei. Potsdams offensive Bemühungen waren auch in der zweiten Spielhälfte weiterhin sichtbar, aber das Team von Head Coach Michael Vogt fand einfach kein Mittel gegen die weiter stark aufspielende Verteidigung der Gäste. Dazu kam, dass Knüttel Straub als Spielführer ersetzen musste, da dieser sich bereits im zweiten Viertel eine Gehirnerschütterung zuzog.

Routiniert ließen die Crocodiles bereits vor Beginn des Schlussabschnitts die Zeit hinunterlaufen und bauten ihre Führung weiter aus. Gröhnes zweitem Field Goal über 39 Yards ließ WR Markus Hachenberg zu Beginn des letzten Viertels einen 19-Yard-Catch zum Endstand von 14:26 folgen (PAT links vorbei.)

Thomas Sellmann - 28.07.2019

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