Woher kommen die Spieler der XFL?

Auch ex-Steelers Backup Landry Jones war unter den gescouteten Spielern für die XFLDie Details zur XFL, die nach der kommenden NFL-Saison an den Start gehen will, sind immer noch nicht ganz bekannt (oder stehen noch nicht endgültig fest). Allerdings wurden mittlerweile ein paar offene Fragen beantwortet.

Was noch nicht endgültig geklärt ist, sind die Regeländerungen im Vergleich zur NFL. Commissioner Oliver Luck wurde ja von Beginn an nicht müde zu erklären, dass man das Spiel neu erfinden wolle und wieder näher an den Fans sein möchte.

Zum Beispiel möchte man die Spiele deutlich kürzer halten als in der NFL und so mehr Spielfluss kreieren. Auch der Extrapunkt soll anders als bei der großen Liga aussehen. Allerdings werden diese Änderungen erst im Lauf der Zeit fest beschlossen und kommuniziert.

Was jedoch bereits feststeht, ist die Spielerverteilung: Nachdem bei der XFL ja alle acht Franchises der Liga gehören und (noch) nicht von Einzelpersonen besessen werden, ist die Verteilung etwas leichter, da alle Spieler einen Vertrag mit der Liga haben werden.

Bei den mittlerweile abgeschlossenen "Showcases" – so etwas wie Sichtungstrainings – wurde pro Franchisestandort eine jeweils dreistellige Anzahl an Spielern gescoutet. Die werden in einem Pool zusammengeworfen und werden wohl die (untere) Hälfte der zukünftigen Roster ausmachen. Die andere (obere) Hälfte wird sich aus Spielern rekrutieren, die im Sommer die Roster Cuts der NFL Teams nicht überstehen.

Aus diesen Hunderten Spielern werden dann die Roster gedraftet – vermutlich in der zweiten Oktoberwoche am Ligasitz in Stamford / Connecticut. Der Draft wird sich angesichts der hohen Zahl an Spielern, die benötigt werden, wohl über drei Tage hinziehen. Eine Liveübertragung per Stream steht zumindest im Raum.

Übertragen werden die Spiele ab Februar dann sogar bei den großen US-Sendern: ABC wird an den meisten Samstagsspieltagen ein Nachmittagsspiel (deutsche Zeit 20 Uhr) zeigen und FOX eines am Sonntag (21 Uhr deutscher Zeit). Dazu kommen noch ESPN, ESPN2, FS1 und FS2 mit diversen Spielen. Die Übertragung des "Super Bowls der XFL" steht auch schon: Am Sonntag, 26. April (und damit am Tag nach der letzten Runde des NFL-Drafts in Las Vegas), wird die Partie bei ESPN gesendet. Ob die Spiele außerhalb eines Streaming Services auch im deutschen Fernsehen laufen werden, wurde noch nicht bekannt.

Aber vielleicht kann man sich hier ja ein Beispiel an der zugrunde gegangenen AAF nehmen: Die hatte alle Spiele auf ihrer Website als Stream angeboten (wenn auch mit zum Teil abenteuerlicher Kameraführung und ohne Kommentator, aber der gute Wille zählt).

Ansonsten sollte man sich nicht allzu viel von der AAF abschauen.

Carsten Keller - 18.07.2019

Auch ex-Steelers Backup Landry Jones war unter den gescouteten Spielern für die XFL

Auch ex-Steelers Backup Landry Jones war unter den gescouteten Spielern für die XFL (© Getty Images)

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