Freiburger Ausrufezeichen

Die Sacristans überzeugten einmal mehr auf beiden Seiten der Line of Scrimmage.Die 1844 Freiburg Sacristans gewinnen das Spiel beim Spitzenreiter aus Tübingen, den Red Knights, dank guter Leistung aller Mannschaftsteile deutlich mit 35:0 und können sich somit über den vierten Sieg im fünften Spiel freuen.

Nach dem knappen 8:0-Hinspielerfolg an der heimischen Dreisam war man auf Freiburger Seite fest gewillt, am Neckar mehr abzurufen und den direkten Vergleich weiter auszubauen. Schon beim Kickoff, der das Spiel eröffnete, verdeutlichten die Specialteams der Messdiener diesen Anspruch, als sie einen Sky Kick von Kicker Martin Grunert an der 15-Yard-Linie der Red Knights erobern konnten und die eigene Offense ihren ersten Drive des Tages somit aus bester Feldposition aus angehen konnte. Kurz darauf trug Quarterback Luca Schler den Ball aus kurzer Distanz zum ersten Touchdown für die Gäste und Martin Grunert erhöhte durch Extrapunkt auf ein frühes 7:0. Nachdem die Defense der FT-Footballer die Gastgeber in ihrem ersten Drive zum Punt zwang, zeigten sich im nächsten Auftritt der Offense der Gäste aus dem Breisgau kurz alte Probleme, als Running Back Sebastian Keil einen Ball fumbelte und der Angriff der Tübinger dadurch tief in der Hälfte der Freiburger startete. Hier war es jedoch einige Plays später Defensive End Till Strobel, der mit einem krachenden Sack den Quarterback der Tübinger dazu brachte, den Ball fallen zu lassen. Defensive End Steffen Keller konnte sich den freien Ball schnappen und dadurch erneut die Offense der Gäste aufs Feld bringen. Nach gutem Raumgewinn im Anschluss mussten die Freiburger jedoch den Ball per Punt an die roten Ritter zurückgeben. Auch die Gastgeber konnten ihren Drive jedoch nicht gewinnbringend vollenden und gaben den Ball bald ebenfalls per Kick ab. Es folgte ein 3&out der Gäste und der dritte Punt in Folge. Punter Schler feuerte den Ball jedoch bis an die Tübinger 1-Yard-Linie und brachte die Offense der Red Knights dadurch in Schwierigkeiten. Kurze Zeit später konnte Cornerback Aaron Hellriegel einen Pass der Tübinger abfangen und aus wenigen Metern zum Touchdown zurücktragen (PAT gut).

Der anschließende lange Drive der Tübinger konnte durch einen von Linebacker Tim Gremmelspacher erzwungenen Fumble gestoppt werden. Genau im darauffolgenden Spielzug der Messdiener verlor jedoch Running Back Jonathan Theimer den Ball, der von Tübingen gesichert werden konnte. Obwohl der Angriff der Gastgeber sich in der Folge bis kurz vor die Endzone der Freiburger bewegen konnte, ließen die Verteidigungsreihen der FT-Footballer keine Änderung am Score zu und so ging es mit einer 14:0 Führung aus Freiburger Sicht in die Halbzeitpause.

Die badischen Gäste erhielten den Ball zum Beginn des dritten Spielviertels, mussten jedoch punten. Die Gastgeber schraubten ihrerseits einen vielversprechenden ersten Drive der zweiten Hälfte zusammen, scheiterten jedoch bei einem vierten Versuch mit einem Yard zu gehen an der wachen Freiburger Defense und mussten somit unverrichteter Dinge das Feld verlassen. Der Angriff der Sacristans war nun so langsam in Fahrt gekommen, und nach einem kurzen Drive fand Quarterback Schler Wide Receiver Jannik Arnold, der den Ball für die nächsten Punkte auf das Konto der Freiburger in die Endzone tragen konnte (PAT gut). Im weiteren Verlauf verloren die Angriffe der Gastgeber merklich an Schwung, nach einem Sack mussten die Ritter erneut punten. Die Offense der Sacristans war hingegen noch nicht bereit, den Fuß vom Gas zu nehmen und nach einem langen Drive über das Feld, vollendete Quarterback Schler erneut selbst per Lauf durch die Mitte (PAT gut). Cornerback Martin Grunert beendete den folgenden Drive der Tübinger durch eine Interception an der Freiburger 1-Yard-Linie. Nach gutem Lauf von Running Back Pablo Rodas, fand Schler Wide Receiver Jens Zimmermann für einen 80-Yard-Touchdown-Pass (PAT gut). Dies sollten auch die letzten Punkte des Spiels bleiben, da der letzte Angriff der Gastgeber erneut durch einen Fumble endete.

Am Ende des Tages verzeichnete die Freiburger Defense insgesamt sieben Turnover der Gegner, während der Angriff der Gäste durch die beiden Fumbles nur zweimal den Ball unfreiwillig abgeben musste. Von Seiten der Defense konnte man sich somit im Vergleich zu den starken Auftritten der vergangenen Spiele weiter steigern. So ließ man in den letzten vier Spielen nur sechs Punkte zu und hielt drei Mal die Null. Die Offense von Coordinator Jona Winkel fand erstmals seit dem überzeugenden Auftaktspiel in Fellbach wieder in ihre Spur und zeigte auf, dass durchaus mit ihr zu rechnen ist.

Es war im Vorlauf viel über die Deutungskraft des Matches zwischen dem Tabellenersten und dem Tabellendritten der Oberliga Baden-Württemberg geschrieben worden. Beinahe war der Eindruck entstanden, an diesem Spieltag in der Mitte der Saison würde entschieden werden, wer Anfang August als Meister aus der Liga gehen würde. Während der deutliche und zu keiner Zeit gefährdete Sieg der Gäste aus Südbaden den Tübinger Meisterschaftsträumen einen Dämpfer verpasst haben dürfte, untermauert er den Anspruch der Männer um Head Coach Dennis Oppermann, jeden Gegner gleichwertig anzugehen und dafür zu sorgen, dass der Weg zum Aufstieg in die Regionalliga nur über Freiburg führen kann. Sollte das Wiedererstarken der lila-goldenen Offense nachhaltig sein, stehen die Chancen nach diesem Spieltag nicht schlecht, dass es die Messdiener selbst sein werden, die am 3. August die Liga von oben grüßen werden.

Gohlke - 11.06.2019

Die Sacristans überzeugten einmal mehr auf beiden Seiten der Line of Scrimmage.

Die Sacristans überzeugten einmal mehr auf beiden Seiten der Line of Scrimmage. (© Freiburg Sacristans)

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