Auch Hildesheim mit Erfolg in Berlin

# 11 QB Casey Therriault (Hildesheim Invaders)Die Hildesheim Invaders landen ihren vierten Sieg in der German Football League. Der 56:41 Auswärtserfolg bei den Berlin Rebels sah zwei starke Offensivabteilungen und einige individuelle Fehler, die das Spiel letztendlich entschieden.

Die Berlin Rebels hatten sich für ihren dritten Heimauftritt in der Saison 2019 viel vorgenommen und das Spiel entwickelte sich für sie zunächst wunschgemäß. Running Back Andreas Betzas Lauf über 42 Yards brachte die Hauptstädter früh mit 7:0 in Front (PAT Ben Hermann.) Der französische Ballträger legte nach dem Ausgleich von Anthony Dablé-Wolf (PAT Patrick Kotterba) gleich nochmal nach und bereite mit zwei Läufen die nächsten Punkte für die Hauptstädter vor. QB Terrell Robinson überwand die letzten sechs Yards zur erneuten Führung (PAT Hermann.)

Einen Hildesheimer Aktiven bekamen die Charlottenburger an diesem Sonntagnachmittag im Stadion Wilmersdorf nie in den Griff. Wide Receiver Jaleel Awini erzielte sträflich ungedeckt den erneuten Ausgleich (PAT Kotterba.) Was auf der einen Seite Awini war, war auf der anderen Betza. Dessen 2-Yard-Lauf zur erneuten Führung beantwortete WR Mario Flores nach kurzem Pass zum 20:21 aus Sicht der Niedersachsen. Kotterba verwandelte auch den dritten seiner insgesamt acht Extrapunktversuche sicher.

Nun wären, von den erzielten Punkten gesehen, wieder die Gastgeber am Zug gewesen. Die nächsten gelangen aber erneut Awini mit einem 11-Yard-TD-Catch. Vorangegangen war ein von Robinson für WR Naji El-Ali gedachter Pass, der aber von DB Corvin Henning abgefangen werden konnte. Die Rebels ließen sich davon nicht beeindrucken und scorten noch zwei Mal vor der Halbzeit. Zunächst war es wieder Betza mit 17-Yard-Lauf über halbrechts. Hermanns anschließender, in die erste Linie der Invaders geschossener, Kickoff konnte von LB Benedikt Assies gesichert werden. 45 Sekunden reichten Robinson für die verbleibenden 70 Yards. 41 davon überwand er selbst mit Ball in der Hand. WR Faalevao Esekielu fand nach Rückwärtspass von Robinson dann El-Ali für 21 Yards zur 35:28 Halbzeitführung für die Gastgeber. Somit hatten die Rebels bereits nach zwei Vierteln mehr Punkte erzielt als in den bisherigen beiden Spielen zusammen.

Völlig unverständlich war der, nicht erstmalig gesehene, Einbruch im Spiel der Rebellen zu Beginn des dritten Spielabschnitts. Immer mehr machte sich außerdem das Fehlen der beiden Leistungsträger Rory Johnson und Paul Morant in der Defensive bemerkbar. Zuerst war es Awini mit seinem dritten TD, gefolgt vom ersten Score von WR Nathaniel Morris nach kurzem Pass von Therriault, der einen Berliner Fumble nach Fehlabsprache von Robinson und Betza im nächsten Drive der Invaders in die erneute Gästeführung umwandelte.

Um den erneuten Ausgleich zu erzielen, behielt Robinson den Ball wieder selbst in der Hand, konnte aber vor der Endzone der Gäste noch gestoppt werden. Der Mut der Charlottenburger, den vierten Versuch neun Yards vor der gegnerischen Endzone auszuspielen, wurde zunächst nicht belohnt. Die Rebels blieben aber auch 10 Yards weiter hinten mutig. Nach Robinsons Lauf schrumpfte der Abstand zur gegnerischen Goal Line auf ein Minimum zusammen. Betzas vierter TD brachte den Rebels nicht das gewünschte 42:42, denn Hermann setzte seinen sechsten PAT an den Goalposts vorbei.

Therriault machte es im folgenden Drive der Hildesheimer wie sein Gegenüber und bewegte den Ball zunächst selbst am Boden. DB Philip Stegemann konnte die nächsten Punkte vom Hildesheimer Spielführer mit resolutem Tackle verhindern, aber nicht den nächsten Gästescore in dieser Partie. Erneut mussten die schwarz-silbernen einem Rückstand hinterherlaufen, hatten aber bei knapp vier verbleibenden Spielminuten noch alle Möglichkeiten.

Allerdings konnte man hier schon erahnen, dass es mit dem ersten Erfolg der Charlottenburger in dieser GFL-Saison nichts werden würde. Wieder wollte Robinson, warum auch immer, ohne Not zu viel und unterwarf einen Pass auf den eigenen WR, der wieder weit entfernt auf den Ball wartete. Hennigs zweiter Interceptionreturn konnte vom Heimteam gerade noch so an der eigenen 8-Yard-Line gestoppt werden. RB Sean Richard benötigte für diese anschließend lediglich zwei Läufe und erzielte damit die Entscheidung in diesem Spiel. Kotterba verwandelte auch seinen achten PAT zum 56:41 Endergebnis aus Sicht der Gäste.

Für das Team von Head Coach Kim Kuci wird es nach der dritten Heimniederlage in Folge und ohne einen einzigen Sieg in der Nordgruppe der GFL so langsam ziemlich eng. Im nächsten Spiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes müssen in vierzehn Tagen definitiv die ersten beiden Punkte her, sonst war es das wohl mit dem Erreichen der Playoffs in dieser Spielzeit.

Thomas Sellmann - 26.05.2019

# 11 QB Casey Therriault (Hildesheim Invaders)

# 11 QB Casey Therriault (Hildesheim Invaders) (© Weber)

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