Lions erfolgreich in Berlin

Brandon ConetteIn einem über weite Strecken ausgeglichenem Spiel gewinnen die New Yorker Lions bei den Berlin Rebels am Ende noch deutlich mit 29:12. Matchwinner des Spiels der Nordgruppe der German Football League war Braunschweigs Quarterback Brandon Connette, der mit zwei Lauftouchdowns für die Vorentscheidung sorgte.

Die Partie der beiden Konkurrenten, welche sich im vergangenen Jahr zwei sehr intensive und äußerst spannende Vergleiche geliefert hatten, lief zaghaft an. Anders als 2018 waren es nicht die Rebels, die dem Spiel zunächst ihren Stempel aufdrücken konnten. Und wie im Saisoneröffnungsspiel gegen die Potsdam Royals vor einer Woche sah sich Rebels Quarterback Terrell Robinson auch im Vergleich mit dem Rekordmeister permanentem Druck durch die gegnerische Defensive Line ausgesetzt. Robinson musste, um Raumgewinn zu erzielen, hinter seiner eigenen Offensive Line viel improvisieren und das ging nicht immer gut. So wunderte es nicht, dass es dieser Mannschaftsteil der Niedersachsen war, der für die ersten Punkte des Spiels sorgte. Dem erzwungenen Safety folgten zunächst keine weiteren Punkte.

Im zweiten Spielabschnitt nahm die Partie so langsam Fahrt auf. Beide Offensivabteilungen fanden besser ins Spiel. Connette hatte zunächst Glück, dass die auf Rebels Defensive Back Simon Reisinger geworfene Interception wegen einer Passbehinderung von DB Gino Chongo keine Anerkennung fand. Zunehmend behielt Connette den Ball selbst in der Hand und bewegte diesen am Boden - ein probates Mittel an diesem Tag gegen den anerkannt starken Pass Rush der Berliner. Der Erfolg gab ihm Recht. Für 34 Yards tankte sich der US-Amerikaner durch die Reihen der schwarz-silbernen, Kicker Tobias Goebels PAT strich anschließend weit am linken Goal Post vorbei.

Nicht besser erging es dem Kicker der Rebels Ben Hermann, dessen Field Goal aus 31 Yards Entfernung ebenfalls sein Ziel verfehlte. Die Gastgeber ließen sich davon nicht entmutigen. Robinsons Big Play auf WR Naji El-Ali bereitete den 2-Yard-TD-Lauf von RB Andreas Betza vor. Nach Hermanns geblocktem PAT blieb es zunächst beim 6:8 aus Sicht der Berliner. Die gedankliche Auszeit des Braunschweiger Trainerstabes, der das Team an der eigenen 34-Yard-Linie stehend, kurz vor der Halbzeit einen vierten Versuch ausspielen ließ, bestrafte der Gastgeber zwölf Sekunden vor dem Pausentee konsequent. Robinsons Pass auf WR Alexander Tounkara-Kone brachte die Hauptstädter mit 12:8 in Führung. Zwei Punkte mehr waren noch drin, aber bei der Conversion lief sich Robinson im Abwehrbollwerk der Lions fest.

Die Gäste kamen besser aus der Kabine. Connettes zweiter Lauftouchdown (PAT Goebel zum 12:15 aus Sicht der Charlottenburger) brachte die in weißen Trikots spielenden Lions auf die Siegerstraße. Die Rebels wurden durch Strafen, die sie in ihrem Offensivdrang zurückwarfen und nie aus der eigenen Hälfte herauskommen ließen, nun mehrfach zurückgeworfen. Auch fanden sie gegen die aggressive Verteidigung der Löwenstädter kein probates Mittel. Robinsons Interception auf seinen ehemaligen Teamkamerad Jamaal White war nur folgerichtig.

Zu Beginn des Schlussabschnitts bauten die Lions ihre Führung noch weiter aus. WR Nicolai Schumann ließ DB Paul Seifert einfach stehen und sein 8-Yard-Catch und Goebels PAT bedeuteten das 22:15 für die Gäste. Diese legten mit ihrer Defense eine Schippe drauf und erhöhten nochmal den Druck auf Robinson. Schon in Spielfeldmitte angekommen, musste der QB der Rebels zwei Mal nach hinten ausweichen - schmerzlich für die Gastgeber, dass den Lions der nächste QB-Sack ausgerechnet im ausgespielten vierten Versuch gelang.

Nun ließen die Gäste die Uhr laufen. Die Berliner hatten dem Laufangriff des Tabellenführers nichts mehr entgegenzusetzen. Braunschweigs RB David McCants machten mit seinem 25-Yard-TD-Lauf knapp vier Minuten vor Ende der Partie den Deckel auf diese.

Thomas Sellmann - 18.05.2019

Brandon Conette

Brandon Conette (© Dirk Pohl)

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