Kleine Fehler machen den Unterschied

Am Muttertag fand auf Oberhaus das erste Saisonheimspiel für die Passau Pirates statt. In der nunmehr zehnjährigen Geschichte das erste Heimspiel, bei dem es bereits bei Spielbeginn regnete. Dazu kamen die für Mitte Mai ungewöhnlich kühlen Temperaturen. Trotz der widrigen Verhältnisse und der fehlenden Tribünenüberdachung wollten über 200 Zuschauer den ersten Auftritt der Eintrachtler zu Hause miterleben. Die Pirates konnten sich vor allem in Halbzeit zwei steigern, doch am Ende war es die Unerfahrenheit des Teams, das den Sieg kostete. Mit 28:40 mussten sich die Pirates dem Vorjahres-Vizemeister München Rangers beugen.

Die München Rangers starteten das Regionalligaduell mit der eigenen Angriffsformation, aber ohne den noch angeschlagenen Quarterback Brandon Watkins. Dafür führte Jari Kaperski als Spielmacher eine variabel aufspielende Offense auf das Feld. Von der eigenen 40 Yardlinie und mit einem, als Running Back eingesetzten, gut aufgelegten Keith Hilson schlossen die Gäste den ersten Drive gleich mit einem Touchdown ab. Der Passauer Defense gelang es aber den Extrapunkt zu blocken und so stand es nach wenigen Minuten 6:0. Da sich die Passauer Offense um Andrew Griffin nach nur drei Versuchen wieder vom Angriffsrecht verabschieden musste, startete München die zweite Serie bereits an der Mittellinie. Diese Chance ließen sich die routinierten Hauptstädter nicht entgehen und Koperski erhöhte mit einem 25 Yard-Touchdown-Pass auf Arne Pastoors auf 12:0. Die Two-Punkt-Conversion wurde erneut von den Pirates gut verteidigt. Von der eigenen 35 Yardlinie starteten die Pirates nun die Aufholjagd. Mit einem Trickspielzug, einem Pass von Luis Hanssler auf Luca Barthmann war der Großteil des Feldes schnell überbrückt. Aus knapp 20 Yards Entfernung war es Coach Griffin selbst, der mit dem Pass ins hintere Eck der Endzone Luca Barthmann fand und den Anschlusstouchdown erzielte. Offensive Lineman Matthias v. Winnig erhöhte mit der erfolgreichen Two-Punkt-Conversion auf den 8:12 Zwischenstand. Die Rangers konterten aber postwendend mit einem 25 Yard Touchdown-Pass von Kaperski auf Import Bryant Hayes, so dass es nach dem ersten Quarters bereits 8:19 stand.

Ein herausragender Kickoffreturn von Luis Hanssler brachte die Pirates zu Beginn des zweiten Abschnitts in der Münchener Hälfte gleich in eine gute Feldposition. Im dritten Versuch und Goal to go wurde Defensive Lineman Manuel Wucherer als Ballträger eingesetzt und der tankte sich die 8 Yards in die Endzone durch. Nach dem Kick von Barthmann stand es nur noch 15:19. Der Pirates Verteidigung gelang es dann erstmals den Angriff der Rangers zu stoppen und zum punten zu zwingen. Doch statt des erwarteten Befreiungsschlages packte Bryant Hayes einen Trickspielzug aus und hielt den Drive so am Leben. Mit seinem dritten Touchdown-Pass, diesmal auf Paul Wieberneit erhöhte Gästespielmacher Kaperski auf 15:26. Die Pirates wollten aber dranbleiben und setzten kurz vor der Halbzeitpause auf mehr Risiko. Das ging auch bis tief in die Hälfte der Münchner gut, doch dann fing Safety Lucky Dozier einen Pass von Griffin ab und beendete jäh den Passauer Angriff. Mit einem weiteren Touchdown-Pass auf Keith Hilson zogen die Rangers noch vor der Pause auf 15:33 davon.

Nach dem Pausentee bekamen die Pirates als erstes den Ball und die Feinjustierungen in der Pause schienen zu fruchten. Mit einem soliden 60 Yard Drive kämpfte sich der Passauer Angriff vor die Endzone der Rangers. Aus 3 Yards sorgte Andrew Griffin mit dem Touchdown-Lauf selbst für den Anschluss zum 22:33. Aber es war vor allem die Defense von Andreas Walter, die sich in der zweiten Halbzeit wesentlich besser präsentierte. Die nächste Münchener Serie beendete Defensive Lineman Tobias Gaderbauer mit einem Quarterback Sack für über 20 Yards Raumverlust. Die Offense konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Auch den nächsten Drive beendete die Verteidigung der DJK Eintracht unvermittelt. Einen der seltenen Fumbles von Keith Hilson konnte die Verteidigung erobern und somit weitere Punkte der Rangers verhindern. Dass der ehemalige Zehnkämpfer Luis Hanssler nicht über ein gesamtes Spiel kontrolliert werden kann bewies der anschließende Passauer Drive, der an der eigenen 10 gestartet wurde. Nach einem 30 Yardpass von Griffin war der Modellathlet nicht mehr zu stoppen und verkürzte auf 28:33 und die Pirates waren wieder dran.

Erneut zwang die Defense die Gäste in die Puntformation. Der Snap auf Bryant Hayes war schlecht, der brachte den Ball aber dennoch weg und die Passauer Verteidigung rauschte in den Mann. Die Strafe ein neues First Down für die Münchner. Der Punter selbst war es dann, der mit einem 7 Yard Touchdown-Lauf die 40 Punkte für die Rangers voll machte. Die Pirates versuchten innerhalb der letzten Minuten nochmals alles um zu punkten. Der ausgespielte vierte Versuch brachte aber nicht den notwendigen Raumgewinn und die Rangers konnten das Spiel auf dem Knie beenden. Passaus Cheftrainer Andrew Griffin war nach dem Spiel enttäuscht, fand aber schnell den ausschlaggebenden Punkt: "Unserem Team fehlt in vielen Dingen noch die Erfahrung. Wir haben gerade in der Defense viele neue Spieler eingebaut, die in ungewöhnlichen Situationen eben auch noch Fehler machen. Der Trickspielzug oder das broken play in den vierten Versuchen von München, so etwas haben viele auf dem Feld noch nicht erlebt. Da passieren dann Fehler und Fouls. Wir werden weiter arbeiten und mit der wachsenden Erfahrung, werden wir versuchen die Fehler zu minimieren." Dazu haben die Pirates nun zwei Wochen Zeit, ehe es am 25. Mai zum Auswärtsspiel nach Landsberg geht.

Wittig - 14.05.2019

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