Frankfurt muss in Marburg zittern

In Marburg kam es für Frankfurt auf die Defense an.Beim GFL-Hessen-Derby in Marburg gab es beim 14:20-Sieg von Frankfurt Universe ein wahres Passgewitter von beiden Teams. Vor dem Kickoff hatte Gastgeber Marburg Mercenaries mit der Mannschaftsaufstellung überrascht: Marc Spear, der in den letzten Jahren in Frankfurt als Defensive Line Coach gearbeitet hatte, hatte sich ausgerechnet nun noch einmal die Pads selbst übergezogen. Wusste er doch, dass beiden Hampel-Brüder Lars und Nils in Frankfurts Offensive Line ein Bollwerk bilden, gegen das seine Schützlinge in Marburg jede Hilfe benötigten.

Beide Teams begannen die Partie stark und punkteten jeweils gleich in ihrem ersten Drive. Für Frankfurt war es Sebastien Sagne, der einen langen Pass von Steven Cluley zum Touchdown fing. Gleich im Gegenzug glichen die Mercenaries ebenfalls mit einem Touchdown-Pass von Jakeb Sullivan auf Tyler O’Donnell zum 7:7 aus.

Beide Teams konnten mit ihrem Laufspiel keinen nennenswerter Raumgewinn verbuchen. Dafür aber funktionierte das Passspiel umso besser. Nach langen Pässen auf Anthony Brooks, Sebastien Sagne und George Robinson vollendete Marius Duis mit einem Field Goal zum 10:7 für die Gäste, noch ehe das erste Mal die Seiten gewechselt wurden. Mit langen Pässen auf Luke Wildung und Hendrik Schwarz führte Sullivan den Marburger Angriff anschließend bis an Frankfurts 17-Yard-Linie. Dort allerdings fumbelte er, die Universe-Defense sicherte den Ball und die knappe Führung.

Danach kam auch das Frankfurter Laufspiel über Oscar Nevermann und Justin Rodney besser in Schwung. Der zweite Frankfurter Touchdown war dann aber wieder nach einem Pass fällig. Mit einer 41-Yard-Bombe bediente Culey erneut Sagne. Die weiteren Marburger Offensivbemühungen in der ersten Hälfte scheiterten an der starken Frankfurter Defense: Kadel King setzte einen entscheidenden Quarterback Sack, Fernando Lowery fing eine Interception. Kicker Marius Duis konnte so mit seinem zweiten Field Goal noch für den 20:7-Halbzeitstand sorgen.

Aus den Kabinen kamen die Gastgeber dann bereits verbessert und schafften es wieder bis kurz vor die Endzone, ehe Lowery perfekt einen Pass in einem vierten Versuch der Marburger abwehren konnte. Die Universe-Offense erzielte ihrerseits mit guten Pässen auf George Robinson und Anthony Brooks beträchtlichen Raumgewinn, brachte sich jedoch mit vielen Strafen immer wieder selbst um den Lohn ihrer Mühen.

Das vierte Viertel konnte so noch einmal richtig spannend werden. Marburg setzte Running Back Triston McCathern nun auch als Receiver ein - und prompt gelang ihm ein Passfang zwei Yards vor der Frankfurter Endzone. Die nächsten beiden Spielzüge konnte die Frankfurter Defense noch stoppen, dann lud sie die Gegner durch eine weitere Strafe zu weiteren vier Versuchen ein. Diese Chance ließ sich Quarterback Sullivan vier Minuten vor dem Ende nicht entgehen und warf einen Touchdown-Pass auf Luke Wildung. Nach dem 14:20 witterten die Marburger ihre Chance auf eine Sensation. Frankfurts Angriff wurde zum Punt gezwungen, zwei Minuten vor Schluss waren die Mercenaries wieder im Angriff. Doch eine Interception von Sebastian Gauthier in der letzten Minute sicherte den Men in Purple den knappen Sieg.

Mit zwei Siegen war es so für die Frankfurter doch noch der perfekte Start in die Saison. Die zahlreichen mitgereisten Universe-Fans waren mehr als erleichtert, nachdem sie während des gesamten Spiels ihr Team gewohnt lautstark unterstützt hatten. Zur guten lila Stimmung trugen auch die Cheerleader und Maskottchen Franky bei, die ebenfalls mit nach Marburg gereist waren. Franky war auch bei den Marburger Kids ein begehrtes Fotomotiv. Weniger Freude hatten die erwachsenen Marburger, mit nach nun drei Niederlagen zum Saisonauftakt einen klassischen Fehlstart der Mercenaries beklagen. Aber das Spiel gegen Frankfurt zeigte deutliche Verbesserungen zu den Spielen davor. Nun wird sich zeigen müssen, ob dies "nur" der besonderen Motivation gegen den Nachbarn geschuldet war oder besserer Feinabstimmung im eigenen Team, die gegen künftige Gegner dann auch mit dem Erfolg belohnt werden könnte.

Auerbach - 13.05.2019

In Marburg kam es für Frankfurt auf die Defense an.

In Marburg kam es für Frankfurt auf die Defense an. (© Chris Haas / C-Sportpics / Frankfurt Universe)

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