Silver Arrows entfügren Sieg aus Pforzheim

Kaum einer der Wilddogs erreichte Normalform.Die Pforzheim Wilddogs haben ein ereignisreiches Wochenende voller Football hinter sich. Während die Zweite der Wilddogs am Samstag noch mit einem 41:2 einen deutlichen Sieg davontrug, scheiterten beide Teams am Sonntag. Die U19 verlor in einem ausgeglichenen Spiel am Ende unglücklich mit 0:12, die Herren der Wilddogs gingen nach einer verkorksten ersten Halbzeit mit 12:20-Niederlage vom Platz.

Das Holzhof-Stadion hatte sich trotz eisigen Temperaturen mit ca. 800 Fans gefüllt, die ihre Mannschaft anfeuerten. Unter den Klängen der Gugge Gaise aus Kieselbronn wurde das Spitzenspiel eingeläutet. Zu Gast für die Regionalligabegegnung waren die Stuttgart Silver Arrow, der Aufsteiger aus der Oberliga. Zugleich auch die Wundertüte, war doch aus der Vorbereitung der SIlver Arrows wenig bekannt. Den Münzwurf gewannen die Gäste und wollten den Ball zur zweiten Halbzeit haben, also bekamen die Wilddogs das erste Angriffsrecht der Partie. Returner John Harris trug den Ball auch direkt unter tosendem Jubel bis in die Endzone, doch der Jubel verstummte rasch. Eine gelbe Flagge auf dem Fehl zerstörte den Traum des frühen Touchdowns, stattdessen ging es in der Feldmitte los, Foul sei Dank. Dieses Ereignis nahm dann auch gleich den gesamten Drive aus dem Spiel der Wilddogs, in dieser Halbzeit sollte nichts mehr gelingen.

Im ersten Viertel wurde der Ball zwar bewegt, aber zum Abschluss fehlte es dann immer, glücklicherweise auch bei den SIlver Arrows. So blieb es trotz guter Läufe von Theo Michel und Devon Sanders punktelos. Auch Passempfänger David Gauß sorgte zwar für Raumgewinn, mehr aber auch nicht.
Diesen fehlenden Drive im Spiel der Wilddogs nutzen die Gäste dann im zweiten Viertel und festigten ihr Spiel. Kurze Zeit später war es der Quarterback der Gäste selbst, der die ersten Punkte für die Gäste verwandelte. Zwar sorgte John Harris durch eine Interception wieder für einen schnellen Ballbesitz der Wilddogs, doch der Offense um Quarterback Chris Treister wollte einfach nichts gelingen. Zu allem Überfluss wurden die Wilddogs jetzt auch noch unkonzentriert, die Anzahl der Strafen nahm ordentlich zu.

Einige Male sicherten die Wilddogs so durch eigenes Fehlverhalten den Ballbesitz der Gäste. Die ließen sich das nicht zweimal sagen und bauten ihre Führung zur Halbzeit auf 14 Punkte aus. Die anschließende Ansprache von Defensive Coordinator Michael Lang aus der Kabine konnte bis auf der Tribüne gehört werden. "Zu schwammig, zu lustlos war das Spiel bis hierhin. Wer das Spiel in Heilbronn kannte, sah hier eine komplett andere Mannschaft in der ersten Hälfte. Da musste was passieren. Entsprechend war meine Ansage in der Kabine."

Halbzeit zwei begann dann der aber erstmal wieder Stuttgart mit dem Ball. Dieser Drive gelang den Gästen auch noch, es sollte dann aber auch der letzte Touchdown der Gäste sein. Beim Stand von 0:20 kamen die Wilddogs endlich ins Spiel.
Devon Sanders befreite die Wilddogs aus der Punktelosigkeit, 6:20 der Stand. Der Versuch, nach dem Touchdown gleich zwei Punkte zusätzlich zu erzielen, ging leider schlief. Die Defense war jetzt vollkommen in ihrem Element, lautstark von den Rängen angefeuert eroberte sie den Ball wieder zurück und verhinderte weitere Aktionen seitens der Gäste. Christopher Herr fing den Touchdown Pass zum 12:20, doch auch hier gelang die Two-Point Conversion nicht. Jetzt war nicht mehr viel Zeit auf der Uhr und die Defense am Drücker. Noch einmal gelang es den Ball zurückzuerobern bei noch einer Minute verfügbarer Zeit. Doch am Ende lief nicht nur die Uhr aus, sondern auch der letzte Pass landete in den Armen eines Stuttgarter Verteidigers.

"Die erste Halbzeit war nichts. Wir kamen nicht ins Spiel und fanden auch keine Lösung dafür", versuchte Michael Lang die Niederlage zu erklären. "Wir haben heute nicht die Leistung und den Football gezeigt den wir bisher in der Vorbereitung hatten. Woran es gelegen hat, werden wir die Tage herausfinden und ausmerzen. Eine solche Leistung können wir uns im weiteren Saisonverlauf kein zweites Mal erlauben", ärgerte sich Offensive Coordinator Tobias Scheurer. Auch Head Coach und Quarterback Chris Treister ist mehr als unzufrieden mit dem Spiel: "Das müssen wir jetzt abhaken und nach vorne schauen. In zwei Wochen geht es hier zu Hause gegen Holzgerlingen wieder aufs Feld. Genug Zeit um das hier zu verdauen."

Noch ein kleiner Funfact am Rande. Die Stuttgarter hatten die Einladung nicht gelesen und waren daher mit silbernen Trikots angereist, der Heimfarbe der Wilddogs. Glücklicherweise hatten die Alligators vom Jugendspiel genug Trikots dabei, um auch die Stuttgarter zu versorgen. Daher liefen die Silver Arrows in orangenen Jerseys mit Leonberger Aufschrift über den Platz. Danke daher nochmal an die Alligators für die schnelle und unkomplizierte Hilfe.

Gohlke - 15.04.2019

Kaum einer der Wilddogs erreichte Normalform.

Kaum einer der Wilddogs erreichte Normalform. (© Kerstin Gienger)

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