Vier verschiedene Plays reichen

Vergangenen Sonntag starteten auch die Vienna Vikings Superseniors am Footballzentrum Ravelinstraße in ihre Ligasaison. Obwohl man -wie immer- als klarer Außenseiter in das Spiel gegen die Air Force Hawks ging, waren einige Hoffnungen auf einen überraschend positiven Saisonauftakt aufgrund der guten Vorbereitung durchaus vorhanden. Doch diese sollten sich nicht erfüllen, es war von Anfang an der Wurm drinnen. So kamen die Superseniors sehr deutlich mit 0:40 unter die Räder.Die Hawks gewannen damit erstmal in ihrer Geschichte eine Partie zu Null. "Das gibt natürlich viel Selbstvertrauen für die nächsten Spiele", befand Hawks Head Coach Günter Baumgartner, äußerte aber auch weiter: "Auf die Leistung der Defense und das Laufspiel konnen wir naturlich aufbauen. Das Passspiel Iaufi noch nicht so, wie wir es geme hatten. Da ist noch Luft nach oben."

"Die Hawks haben uns mit ihrem Offensive Line Up überrascht und obwohl sie das ganze Spiel über aus der gleichen Formation insgesamt nur vier verschiedene Plays spielten, fanden wir heute leider kein geeignetes Mittel dagegen", kommentierte Defensive Coordinator Rene Ziegler die durchaus enttäuschende Niederlage. Head Coach und Offensive Coordinator Emmanuel Gatzakis führte dazu weiter aus: "Unser Passspiel war heute leider unterirdisch, drei geworfene Interceptions und drei Fumbles machten uns das Leben auch nicht grade leichter. So schafften wir es zu keiner Zeit, den Gästen auch nur ansatzweise gefährlich zu werden und unsere personell geschwächte Defense zu entlasten. Der Sieg der Air Force Hawks ist daher alles in allem hoch verdient, doch die schmerzliche Höhe unserer Niederlage haben wir ausschließlich uns selbst zuzuschreiben."

Nach einem weitem Kickoff der Gäste mussten die Superseniors ihren ersten Drive nur wenige Inches vor der eigenen Endzone beginnen, beim zweiten Play wurde gefumbled und von 8 Yards fanden die Hawks gleich im ersten Versuch den Weg in die Endzone. Nach dem folgenden Kickoff dauerte es nur drei weitere Plays, bis ein Pass der Wikinger einen Hawk am Helm traf und der abspringende Ball direkt in den Händen eines weiteren Verteidigers landete. Wenige Versuche später stand es bereits 12:0 für die Gäste. Danach schafften die Wikinger zwar ihr erstes First Down, doch viel mehr wurde es nicht mehr und so musste gepuntet werden.

Die Air Force überraschte an diesem Tag mit einer besonders "massiven" Formation, die Defense der Superseniors fand dagegen vorerst kein geeignetes Mittel und mittels Touchdown sowie 2-Point-Conversion stand es beim ersten Seitenwechsel bereits 20:0 aus Sicht der Gäste. Im zweiten Quarter kam die Offense zwar immer noch kaum in Gang, aber dank einem Adjustment stoppte die Defense die Air Force immer wieder und so kamen bis zur Halbzeit keine weiteren Punkte aufs Scoreboard. Obwohl die Hawks auch nach der Halbzeit keine neuen oder überraschenden Plays zeigten, schafften es die Gäste dann aber trotzdem noch weitere dreimal in die Endzone der Wikinger und gewannen somit mehr als verdient 40:0.

Bereits kommenden Sonntag müssen die Superseniors in die Steiermark zum Liganeuling Styrian Reavers. In den Reihen der Steirer finden sich neben vielen höchstmotivierten Rookies auch zahlreiche erfahrene Ex-Spieler der Styrian Bears sowie Graz Giants. So überraschte es auch relativ wenig, dass die Reavers gleich in ihrem allerersten Spiel den Ligaabsteiger Mostviertel Bastards mit 40:28 auswärts besiegten. Die Superseniors müssen sich also auf eine weitere schwierige Aufgabe vorbereiten.

Auch die Hawks werden es am kommenden Sonntag nicht leicht haben, treffen sie doch im ersten Heimspiel der Saison auf die Carnuntum Legionaries. "Sie sind ein ganz anderes Kaliber", stellt Baumgartner klar. "Wir haben nichts zu verlieren gegen sie. Sie sind nicht unschlagbar, aber naturlich klarer Favorit. Alleine, weil sie uns korperlich sehr überlegen sind." Die Legionaries gelten als Favorit auf den Meistertitel in der Division 4. Sie haben ihr ohnehin schon starkes Team vom Vorjahr zusammengehalten und sich außerdem mit Spielern der Danube Dragons und der Mödling Rangers verstärkt. In den letzten beiden Aufeinandertrefien mit den Legionaries gelang den Hawks kein Punkt. Zumindest das will man ändern.

Wittig - 09.04.2019

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