Vorzeitiges Aus wieder denkbar

An NFL PA Director DeMaurice Smith hängt nach Ansicht von Investor Dundon die Zukunft der AAFErneut nur wenig gute Nachrichten gibt es aus der Alliance of American Football (AAF). Obwohl Investor Tom Dundon erst vergangenen Monat der Liga mit einem potenziellen Investment von 250 Millionen Dollar unter die Arme griff und die AAF auf Jahre sicher erklärte, könnte das Aus nun schneller kommen als gedacht. Einer der Gründe dafür liegt bei der NFL Players Association.

Um die AAF auf Jahre hin zu einem lohnenswerten Projekt zu machen, dazu braucht es starke Partner. Wohlwollend steht die NFL der neuen Liga gegenüber, die sich gerne als "Entwicklungsliga der NFL" bezeichnet, ähnlich der NFL Europa. Eine Bezeichnung, die von der NFL gerne gehört wird, kostet sie doch der Liga und ihren 32 Teambesitzern im Gegensatz zum Investment in Europa keinen Penny.

Doch genau dies will die AAF ändern und schlug ein Modell vor, das der NFL keine zusätzlichen Kosten verursacht, die AAF Budgets gleichzeitig entlastet und den Spielern die Möglichkeit gibt Erfahrungen zu sammeln. So sollten der 3. Quarterback jedes Teams, alle Spieler auf der Practice Squad und ale Spieler mit NFL Futures Contract (minimum Salary, no signing Bonus, quasi eine Verpflichtung des Spielers für die Offseason, die Minicamps, OTAs und das Trainings Camp mit Chance den Sprung ins Team zu schaffen) nach einem AAF Vorschlag zukünftig den Spielerpool der Liga bilden. Da jedes einzelne der acht AAF Teams vier NFL "Partnerteams" hat, wäre eine Verteilung ebenso gesichert und jedes Team könnte sich seinen Kader aus einem Talentpool von rund 220 NFL Spielern zusammenwählen. Zudem stünden natürlich auch Free Agents zur Verpflichtung zur Verfügung.

Doch während die NFL Teams willens scheinen ihren Spielern Spielpraxis zu verschaffen, scheint die NFL Players Association diesem Gedanken nicht sehr offen gegenüber eingestellt. "Wenn uns die NFL PA keine Spieler zur Verfügung stellt, können wir auch keine Entwicklungsliga sein", sagte auch Investor Tom Dundon. "Wir prüfen daher alle unsere Optionen, auch ob es Sinn macht die Liga weiterzuführen."

Für die NFL stellt sich dies wie eine gute Idee dar den eigenen Spielern Möglichkeiten zu geben Erfahrungen zu sammeln, die NFL PA hingegen sieht dies als Modifikation zum Vertragswerk zwischen der NFL und der Spielergewerkschaft. Aus diesem Grund hat die Gewerkschaft der Idee noch nicht zugestimmt. Sie will, dass ihre Spieler im Fall von Verletzungen abgesichert sind, wobei die NFL bereits bestätigt hat, dass ein verletzter Spieler aus der AAF Saison das gleiche Gehalt für die Saison erhält wie ein verletzter Practice Squad Spieler im Trainings Camp. Weiterhin soll es Bonuszahlungen von der AAF an die betreffenden Spieler geben für die Einsätze in Spielen, auch wenn diese Boni (zusätzlich zum NFL Gehalt) sicher nicht die Höhe der Gehaltszahlungen eines direkt von der AAF verpflichteten Spielers erreichen. Allerdings müsste eine Übereinkunft auch klar geregelt sein, denn ab 2020 soll die neue XFL ihren Spielbetrieb aufnehmen und die Teams der NFL haben kein Interesse daran ihren Spielern ein Engagement in dieser Liga zu gestatten. Somit wäre es auch rechtlich am einfachsten, wenn die NFL Anteile an der AAF erwerben würde, da es sich dann bei der AAF im Gegensatz zur XFL nicht mehr um eine komplett eigenständige/fremde Liga handeln würde. Und nicht nur Spieler könnten von der Erfahrung in der AAF profitieren, auch junge Coaches und Refrees könnten dort Erfahrungen sammeln für die NFL.

Doch dazu braucht es eine Übereinkunft der AAF (in Form von Investor Tom Dundon), der NFL und NFL PA. Nicht ausgeschlossen ist, dass Dundon zu ungeduldig sein Ziel verfolgt, während die NFL PA die rechtliche Lage prüfen und ihre Mitglieder (bzw. die Teamvertreter) konsultieren muss. Dies dauert allerdings auch einige Zeit und damit steigt die Gefahr, dass Entertainment Investor Dundon abspringt und die Liga entweder "frisches Geld" (sprich weitere Investoren) auftreiben oder den Spielbetrieb einstellen muss. Dies kann Gerüchten zufolge sogar schon nach dem nächsten Spieltag Realität sein und somit die erste AAF Saison vorzeitig beenden.

Wie willens die AAF ist auf die NFL zuzugehen, zeigt schon der Umzug des Championship Games aus dem 36.000 Zuschauer fassenden Sam Boyd Stadion in Las Vegas in das von Dallas Cowboys Besitzer Jerry Jones betriebene Ford Center (12.000 Zuschauer). Dieses dient als Trainingsstätte der Cowboys und Heimat der Dallas Rattlers in der Major Legaue Lacrosse. Ebenso finden dort regelmäßig High School Football Spiele statt. Für das Championship Game einer neuen Liga sicher nicht der würdigste Rahmen, doch kann so zumindest ein "ausverkauft" garantiert werden.

Schüler - 28.03.2019

An NFL PA Director DeMaurice Smith hängt nach Ansicht von Investor Dundon die Zukunft der AAF

An NFL PA Director DeMaurice Smith hängt nach Ansicht von Investor Dundon die Zukunft der AAF (© Schüler)

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