Doppelter Rückschlag für Atlanta

Atlanta Offensive Coordiator Michael Vick verließ das Team noch kurz vor dem SaisonstartMit einem souveränen 40:6 Sieg eröffneten die Orlando Apollos ihre AAF-Saison gegen die Atlanta Legends. Dabei profitierten sie nicht nur von der eigenen Stärke, sondern vor allem von der Unruhe beim Gegner: Head Coach Brad Childress und Offensive Coordinator Michael Vick traten zurück.

Während der Rücktritt von Brad Childress schon im Januar stattfand und man mit Defensive Coordinator Kevin Coyle einen kompetenten Ersatzmann schnell fand, kam der Rücktritt von Michael Vick für das Team sehr überraschend. Vick, als ehemalige Atlanta Falcons Sportikone eines der geplanten Gesichter des Teams trat als Offensive Coordinator zurück und wird auf eigenen Wunsch nur noch eine Beraterfunktion einnehmen. Als Grund nannte Vick andere Verpflichtungen - keine unbedingte Empfehlung für den ehemaligen All-Pro Quarterback für seine Coaching Karriere so kurz vor der Saison.

Diese Unruhe nutzten die Orlando Apollos, die zusammen mit den San Antonio Commanders und Salt Lake Stallions nach dem Trainingslager als Favorit benannt wurden. Und das Team aus Florida wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Head Coach Steve Spurrier zeigte, dass seine Mannschaft auf den Punkt topfit ist und traute sich sogar eine ganze Vielfalt an Spielzügen und Taktiken aus dem Playbook zu präsentieren. Darunter auch eine Apollos-Variante des "Philly Special". Dabei gab QB Garrett Gilbert den Ball an RB Akeem Hunt ab, dieser ihn weiter zu WR Jalin Marshall. Marshall setzte dann zum Pass an und fand QB Garrett Gilbert frei an der Goal Line zum Toundown und 22:6. Notwendig waren Trickspielzüge aber nicht für Orlando gegen erschreckend schwache "Legends", die das ganze Spiel über mit der Geschwindigkeit der gegnerischen Defensive Probleme hatten. So konnte sich Orlando LB Terrence Gavin besonders auszeichnen und erzielte neben 11 Tackles und zwei Interceptions, auch noch einen Interception-Return Touchdown. Gavin spielte zwischen 2013 und 2015 in der NFL für die Pittsburgh Steelers, anschließend war er für die Washington Redskins, Seattle Seahawks, Miami Dolphins und San Francisco 49ers aktiv. Akzente konnte er bislang keine setzen, dreimal durfte er für Seattle in der Startformation auflaufen, einmal für Pittsburgh in seiner Rookie-Saison. Kann er diese Leistung bestätigen, so sollte seine nächste NFL Chance nicht weit weg sein und genau darum geht es vielen Spielern und Verantwortlichen der AAF ja auch.

Mit 20.191 Zuschauern war das Orlando Spectrum nicht einmal halbvoll (44.206), dennoch sollen die TV Ratings gestimmt und sogar besser abgeschnitten haben als zeitgleiche NBA Spiele. Somit ist in Orlando noch Luft nach oben vorhanden, auch wenn die Stadt noch nie als leichters Pflaster für Profifootball galt (siehe zB Orlando Thunder, Orlando/Florida Tuskers).

Positiv war am Ende für die Atlanta Legends nur eins: K Youngho Koo erzielte aus 38 Yards nicht nur die ersten Punkte des Spiels, sondern auch der Geschichte der AAF und so wird sein Name und der seines Teams für immer in die Annalen der Ligageschichte eingehen.

Schüler - 11.02.2019

Atlanta Offensive Coordiator Michael Vick verließ das Team noch kurz vor dem Saisonstart

Atlanta Offensive Coordiator Michael Vick verließ das Team noch kurz vor dem Saisonstart (© Getty Images)

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