Wer hat den besseren Kader - Teil 2

Aqib Talib will gegen seine Ex-Kollegen den Titel gewinnenDer Super Bowl rückt immer näher und näher. Somit wird es Zeit sich die Kader der beiden Mannschaften anzuschauen. Im ersten Teil hat unser Kollege Sebastian Mühlenhof die Offense und die Trainer verglichen. Mit dem Zwischenstand von 2,5:2,5 gibt es im zweiten Teil den Vergleich der Defense und Special Teams.

Defensive Line – Aaron Donald, Ndamukong Suh & Michael Brockers vs. Trey Flowers, Lawrence Guy & Deatrich Wise

Das wohl das eindeutigste Duell im gesamten Vergleich. Die Rams verfügen in Donald und Suh zwei absolute Superstars. Donald ist der bestbezahlteste Verteidiger in der NFL und bewies mit 20,5 (!) Sacks, warum die Rams alles richtig gemacht haben. Suh überzeugte zwar mit 4,5 Sacks in der Regular Season nur bedingt, aber mit anderthalb Sacks im Spiel gegen die New Orleans Saints ist er zur richtigen Zeit in Hochform. Allgemein hat die D-Line in den Playoffs nochmal zugelegt und in den Playoffs nur 49 Rush Yards pro Spiel erlaubt, was eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Regular Season (122,3 Yards pro Spiel) ist.
Besser gegen den Lauf waren in den Playoffs nur die Patriots. So ließen sie nur 30 Yards pro Spiel zu. Nach anfänglichen Schwächen konnte sich auch der Pass Rush steigern. Im letzten Drittel der Saison setzten sie den gegnerischen Quarterback bei 32,3 Prozent der Pass Plays unter Druck – Ligabestwert. Mit ein Grund dafür ist der Sack Leader der Patriots, Trey Flowers. Während der Saison erzielte er 7,5 Sacks und lieferte immer wieder wichtige Plays. Sein ehemaliger D-Line-Coach Rory Segrest von seinem College sagte über ihn: "Er ist nicht der Schnellste, er ist nicht der Größte und er ist nicht der Stärkste. Aber zur selben Zeit, erledigt er seinen Job."

Trotz allem sind Donald und Suh nochmal ein Stücker besser als er und seine Kollegen. Nicht umsonst hat Tom Brady größten Respekt für die Donald und Suh. 3,5:2,5 für die Rams

Linebacker – Cory Littleton, Mark Barron, Samson Ebukam & Dante Fowler vs. Kyle Van Noy, Don’t’a Hightower & Elandon Roberts

Ein spannendes MatchUp. Insgesamt ist es nicht leicht Linebacker miteinander zu vergleichen. Man kann rein Statistiken miteinander vergleichen, wo der leichte Vorteil bei den Rams ist. Littleton ragt bei den Rams mit vier Sacks, 125 Tackles und neun Tackles for Loss heraus. Auf Seiten der Patriots ist Kyle Van Noy mit 3,5 Sacks, 92 Tackles und fünf Tackles for Loss zu nennen. Die Linebacker spielen aber auch eine Rolle im Pass und Run Game und da sind beide durchaus auf Augenhöhe. In den Playoffs trugen beide Units viel dazu bei, dass das gegnerischen Running Game nicht in Gang kam. Im Passing Game haben die Patriots jedoch einen Vorteil. Da haben die Rams doch einige Schwächen über die Saison gezeigt, auch wenn dort Hightower und Van Noy enorm vom Scheme profitieren. So spielen bei den Patriots meistens vier DBs und erleichtern ihnen die Aufgabe.

Nichtsdestotrotz sind die Patriots etwas im Vorteil, weil sie die Saison über stabiler agiert haben. 3,5:3,5 Ausgleich

Secondary – John Johnson, LaMarcus Joyner, Marcus Peters & Aqib Talib vs. Devin McCourty, Patrick Chung, J.C. Jackson & Stephon Gilmore

Von den Namen her denkt man, dass es klar sein sollte. Talib, Peters und Joyner besitzen viel Talent, aber die Secondary konnte es diese Saison nicht so abrufen. Talib fehlte lange verletzt und Peters merkte man an, dass er über lange Zeit angeschlagen gespielt hat. So zeigte er große Probleme gegen die No. 1 Receiver. Er erlaubte ein Passer-Rating von 112,6, eine Catch Rate von 69,5 Prozent und 272 Yards after the catch. Mit Talib in der Aufstellung lief es jedoch besser für die Rams. So ließen sie in zehn Spielen mit Talib nur 18,3 Punkte zu, während sie in den acht Spiele ohne ihn 30,8 Punkte erlaubten. Auch sein erlaubtes Pass-Rating von 49,5 (zweitbester Wert) lässt sich sehen. Weiterhin sind Peters mit drei und Johnson mit vier Interceptions immer wieder sehr aufmerksam und werden auch den ein oder anderen Tipp von Talib bekommen, da dieser bereits bei den Patriots gespielt hat.
Ihre Kollegen auf der anderen Seite stehen ihnen jedoch ihn nichts nach. Während man vom eingespielten Safety-Duo McCourty/Chung gute Leistungen gewöhnt ist, überraschte vor allem der undrafted Rookie J.C. Jackson. So ließ er in Coverage nur ein Passer-Rating von 42,0 zu, was mit Abstand der beste Wert für einen Passverteidiger mit 200 Snaps oder mehr ist. Bei Pässen über 20 Yards ließ er sogar nur ein Passer-Rating von 0,0 (!) zu. Dazu kommt All-Pro Gilmore, der eine Catch Rate von 47,6 Prozent erlaubte, was der zweitbeste Wert in der NFL ist. Zudem ist die Bank mit Jason McCourty, Jonathan Johnson und Eric Rowe gut besetzt.

Auch dieser Punkt geht an die Patriots, die damit wieder in Führung gehen. 4,5:3,5 Patriots

Special Teams – Gregg Zuerlein, Johnny Hekker & Pharoh Cooper vs. Stephen Gostowski, Ryan Allen & Cordarelle Patterson

Letztes Jahr hatten die Rams mit klarem Abstand das beste Special Team der NFL. Auch in dieser Saison sind sie wieder ganz vorne mit dabei, da Zuerlein, Hekker und Cooper allesamt ins All-Pro Team gewählt wurden. Das ist für die drei eine große Ehre und spiegelt ihre Leistung wieder. Wenn man sich jedoch das Special Team Ranking von Rick Gosselin, der das seit 39 Jahren macht, ist der Abstand zwischen den beiden Teams gar nicht so groß. Gosselin zieht für sein Ranking 22 verschiedene Kategorien wie Yards bei Punts & Kickoffs und auch die Startposition. Für ihre Platzierung bekommen sie Punkte (für Platz 1 bekommt man einen und für Platz 32 32 Punkte) und am Ende führt das Team mit den wenigsten Punkte das Ranking an. Dort trennen die Rams und Patriots, die beide in den Top Ten sind, nur fünf Punkte.
Bei den Patriots sticht hervor, dass sie mit durchschnittlich 27 Kickoff-Return-Yards den zweitbesten Wert der Liga aufweisen, weswegen sie auch die fünftbeste Startposition nach dem Kickoff haben. Die Rams weisen die etwas bessere Quote bei Field Goals auf (87,1 Prozent zu 84,4 Prozent), aber die Patriots haben schon fünf Kicks geblockt, was den Rams dreimal gelang. Insgesamt die Rams zwar insgesamt weniger in den Top 5 zu finden als die Patriots, aber sie sind dafür konstanter in den Kategorien.

Auch hier ist es also ein Duell auf Augenhöhe. Nach einigem Abwägen bekommen die Rams und gleichen somit aus. 4,5:4,5 Ausgleich

Es deutet somit alles auf ein spannendes Duell hin, wo am Ende Kleinigkeiten entscheiden werden. Jeder Fehler, den man sich erlaubt, kann der entscheidende sein. Es könnte also wie beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften im Super Bowl 2001 werden, wo am Ende ein Field Goal von Adam Vinatieri das Spiel entschied und die Dynastie der Patriots begann.

Sebastian Mühlenhof - 02.02.2019

Aqib Talib will gegen seine Ex-Kollegen den Titel gewinnen

Aqib Talib will gegen seine Ex-Kollegen den Titel gewinnen (© Getty Images)

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