Gurley und Anderson dominieren Dallas D-Line

Ndamukong Suh war von der Dallas O-Line nur schwer zu stoppenWer hätte das vor dem Spiel gedacht? Die Los Angeles Rams besiegen die Dallas Cowboys mit 30:22 und können sich offensiv bei ihren beiden Running Backs Todd Gurley und C.J. Anderson bedanken. Zusammen rannen sie für 238 (Gurley 115 und Anderson 123) der insgesamt 273 Run Yards der Rams. Sie sind damit das vierte Duo in den letzten 30 Jahren, die das in den Playoffs schaffen konnten.

Während viele Experten Gurley ein solches Spiel zugetraut hätten, gab es bei Anderson doch Bedenken. Durch die Saison wechselt er von den Panthers zu den Raiders, nur um dann als Ersatz für Gurley zu den Rams zu kommen. In den letzten beiden Spielen der Saison lief er für insgesamt 299 Yards, was aber aufgrund der Gegner (49ers und Cardinals) als Eintagsfliege abgetan wurde. Gegen die Cowboys, die letzte Woche noch die besten Rushing Offense der Liga gestoppt haben, bewies er jedoch das Gegenteil. Quarterback Jared Goff sagte nach dem Spiel über ihn: "C.J. ist schlau, tough und passt perfekt in unser System. Zudem ist er eine super Ergänzung zu Todd."

Außen vor lassen sollte man aber auch die O-Line der Rams nicht. Sie dominierten die D-Line der Cowboys und produzierten teilweise sehr große Löcher für ihre Running Backs. Zudem ließen Whitworth, Havenstein und Co. keinen Sack zu und gaben somit ihren Quarterback Jared Goff genug Zeit, 15 seiner 28 Pässe für 186 Yards an den Mann zu bringen. Zudem machte Goff bei 3&7 und noch knapp zwei Minuten auf der Uhr ein ganz wichtiges Play. Er lief für 11 Yards zu einem neuen First Down und beendete damit die letzten Hoffnungen der Cowboys auf einen Comeback-Sieg. Sein Trainer Sean McVay verglich ihn später scherzhaft mit Michael Vick. Bei seinem ersten Playoff-Sieg, wo sein Team eindrucksvolle 459 Total Yards gegen eine der besten Defenses der Liga erzielten, ist ihm dieser Spaß erlaubt.

Die Cowboys ihrerseits konnten offensiv ihr Run Game überhaupt nicht in Gang bringen. Ezekiel Elliott lief bei 20 Carries für nur 47 Yards, was für ihn sein zweitschlechtester Wert der Saison ist. Systematisch für das nicht funktionierende Run Game war bei 4&1 zu Beginn des vierten Quarters. Die Cowboys wollten dafür gehen, um den acht Punkte Rückstand zu verkürzen. Er sollte durch seine starke O-Line durchlaufen, doch wurde noch hinter dieser von Ndamukong Suh, der sein bestes Spiel als Ram hatte, gestoppt. "Sie haben den Fokus darauf gelegt, unser Run Game zu stoppen. Sie hatten die ganze Zeit viele Spieler an der Line of Scrimmage. Selbst als wir mit drei-Receiver-Sets gespielt haben, sind sie bei ihrer Standardformation geblieben", erklärt Jason Garrett das Konzept des Gegners.

Das ermöglichte Quarterback Dak Prescott ein gutes Spiel. Seine Zahlen (20/32, 266 Yards, 1 TD) können sich sehen lassen und beweisen, dass er kein Hinderungsgrund für einen weiteren Sieg in den diesjährigen Playoffs gewesen ist. Das lag eher an der schwachen Leistung der Cowboys Defense und dem fehlenden Run Game. Auch die Effektivität bei 3rd Downs (10 Prozent) war nicht gut genug, um ins NFC Championship Game einzuziehen.

Die Cowboys sollten trotz der Niederlage nicht den Kopf in den Sand stecken. Sie haben verdammt viel Talent im Kader und sollten in den nächsten Jahren die Chance haben es besser zu machen. Man muss halt anerkennen, dass die Rams einfach besser gespielt haben und sie mit ihren eigenen Mitteln (starke Run Offense und Defense) geschlagen haben. Die Rams werden heute Abend nun genau hingucken und sich dann einen Schlachtplan zurechtlegen, um den Traum vom Super Bowl am Leben zu halten. "Lasst uns unsere eigene verf*ckte Story schreiben. Das ist Kapitel 17 und wir schreiben unsere eigene Story", sagte McVay vor dem Spiel. Ob Kapitel 18 genau so erfolgreich sein wird, werden wir nächste Woche erfahren.

Sebastian Mühlenhof - 13.01.2019

Ndamukong Suh war von der Dallas O-Line nur schwer zu stoppen

Ndamukong Suh war von der Dallas O-Line nur schwer zu stoppen (© Getty Images)

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