Playoff "Aus" für die Houston Texans

Houston TexansBeim Playoff Spiel im heimischen "NRG Stadion" unterliegen die Houston Texans mit einem Spielstand von 21:7 den Indianapolis Colts.

Ein Zitat von Joseph Victor Scheffel besagt: "Es wär‘ so schön gewesen, es hat nicht sollen sein". Diese Aussage kann durchaus bestätigt werden und die Houston Texans haben dabei auch noch einen immensen "Dämpfer" erhalten. Bisweilen gab es in den letzten Aufeinandertreffen der "Colts" und "Texans" immer nur 3 Punkte Differenz im Spielstand, im ersten Spiel ein Sieg für die Texans, im zweiten Spiel ein Sieg für die Colts.

Ein Status, aus dem man beachtlich etwas hätte machen können. Die Karten waren neu gemischt und die Rivalen standen sich somit mit je einem Sieg & einer Niederlage im "Peto" erneut gegenüber.

Schon beim ersten Offense Drive der Colts setzte JJ Watt positive Akzente und setzte ein Tackle für "Loss" und unterband somit positiven Raumgewinn. Jedoch hatten die Colts wiederum ihre Hausaufgaben erledigt. Ihre Offensive Line hatte sich verbessert und ermöglichten ein intensives "Run" Game. Hinzu kam, dass gerade JJ Watt, hatte er zuvor noch geglänzt, ein "Offside" erhielt und der Offense der Colts somit weitere Freiheit zur Spielgestaltung bot. Diese nutzten sie auch, wobei ein Pass fast intercepted wurde. Aber Glück im Unglück, ein weiterer Pass auf die rechte Seite und auf Tight End Eric Ebron und er sicherte den ersten Touchdown. Die Flat Route hatte er mehr als akkurat gelaufen, die zum Spielstand von 7:0 führte.

Die Texans konnten wiederum mit ihrem ersten Drive nichts dagegen setzen, ganz im Gegenteil, fast hier fand sich der Knackpunkt des Spieles wieder. Sie verließen zu schnell das Feld, um den Colts erneut intensive Spielzeit zu hinterlassen. Diese nutzten jenen Moment voll aus. Sie erschienen wesentlich "kraftvoller", um "intensiv" nach vorne zu spielen. So nutzten sie ihren Running Back Marlon Mack, um durch eine I Formation oder auch Läufe über die linke und rechte Seite umfangreich einzusetzen. Ein clevere Variante von Colts Head Coach Frank Reich, er kontrollierte dadurch die Uhr und vor allem setzte er weitere Statements. Kaum hatten sich die Texans auf das vermeintliche Laufspiel eingestellt, folgte ein "Reverse" und darauf hin einen erfolgreichen Pass mit einer "Pick Route" zu spielen. Den letztendlichen Touchdown absolvierte jedoch Running Back Marlon Mack durch einen "Run", um auf 14:0 auszuweiten.

Dennoch gaben die Texans nicht auf, im Gegenteil, nach und nach brachten sie "Keke Coutee" mehr ins Spiel, der nach einer Verletzungspause einige Wochen ausfiel. Ingesamt ein guter Drive, hätten die Texans nicht ein "No Go" kassiert, Kenny Moore der Colts fing den Pass ab.

"Was die Colts können, können wir auch" dachten sich wohl die Texans und Brandon Dunn setzte ein Zeichen, indem ihm ebenfalls eine "Interception" gelang. Aber auch hier konnte die Offense der Texans die erneut gute Ausgangslage nicht nutzen. Im Gegenteil, es erfolgte eine Strafe aufgrund einer "Illegal Formation" und zu schnell wurde der Ball erneut abgegeben.

Die Colts wirkten durch ihre zwei frühen Touchdowns gerade zu positiv beflügelt und traten überaus selbstbestimmt auf und gerade jenes Auftreten, bescherte ihnen einen weiteren Touchdown. Dieser Drive war geprägt durch die Zahl 2 - zwei Läufe durch die Mitte, zwei Pässe über die linke Seite, um erneut mit zwei Pässen die Mitte zu attackieren. Tight End Eric Ebron war stets zur Stelle, auch wenn Texans Safety Justin Reid einen rasanten Move wagte. Er drehte seine Schulter mit vollem Körpereinsatz hinein, so dass er verletzt liegen blieb. Denn letztendlichen Touchdown liefen die Colts über links mit Wide Receiver Dontrelle Inman und weiteten den Spielstand auf 21:0 aus.

Der nächste Drive der Texans war geprägt durch "Up‘s" and "Down’s". Durch eine Playaction lief Deshaun Watson selbst und sicherte 9 Yards. Jedoch erhielt auch DeAndre Hopkins eine Strafe für einen False Start. Dennoch waren es Keke Coutee durch einen 20 Yard Lauf und erneut Deshaun Watson die sicheren Raumgewinn generierten. Dieser wurde durch Spielaktionen von DeAndre Hopkins und Alfred Blue vervollständig. Um ein weiteres Frist Down zu erhalten, spielten die Texans den vierten Versuch sogar aus, um das letzte erforderliche Yard zu erreichen. Ein Pass auf DeAndre Hopkins und dieser war - Incomplete. Hinterher waren sich die Experten sicher, es war kein guter Call und keine passende Formation an sich. Das erforderliche Yard hätte man u.a durch ein Laufspiel umsetzen können. Kurz vor der Halbzeit, ein weiterer Schock, DeAndre Hopkins ging frühzeitig heraus, um sich untersuchen zu lassen. Seine Schulter machte Probleme, im weiteren Verlauf des Spieles wurde er nur noch für kürzere "Routen" eingesetzt.

In der Halbzeit erhielten die Texans wohl ein "Donnerwetter", was letztendlich erforderlich war. Immerhin stellte sich die Defense allgemein präsenter auf und gerade die Defensive Line setzte den Colts immer wieder zu und bauten sehr viel Pressure auf. Andrew Luck war dadurch gezwungen wesentlich schnell und somit häufiger auch "ungenauer" zu passen. Dennoch hatten sie auch Schwierigkeiten gegen diverse Spieler wie zum Beispiel Running Back Marlon Mack anzukommen.

Im letzten Quarter kam dann endlich der Touchdown zur Erlösung oder der "Ehren" - Touchdown für die Texans. Sie stellten ihr Playcalling komplett um, um mit Bedacht "Schritt für Schritt" vorzugehen. So setzten sie vermehrt auf kurze Pässe, eigene Läufe durch Deshaun Watson wie auch Running Back Lamar Miller. Keke Coutee war es dann, der den Pass über die linke Seite in die Endzone trug, auch wenn er wahrlich Probleme in der Ballsicherung hatte. Doch der relativ lange Drive von fast 6 Minuten war letztendlich wichtig, um "back on Track" zu kommen und den Spielstand auf 21:7 zu "schönen". Dennoch erbrachte auch der weitere Drive keine Punkte mehr ein, unter anderem da zu viel Pressure auf Deshaun Watson vorhanden war und auch die Pässe bedeutend ungenauer wurden oder von Seiten der Receiver zu viel Aufregung und kein "ruhiges" Händchen vorhanden war.

Gegen Ende vollzogen die Colts fast nur noch ein starkes Laufspiel über Running Back Marlon Mack, um nach dem "Abknien" das Spiel mit einem Spielstand von 21:7 zu beenden.

Die Zahl 3 spielte wie gesagt, bereits in den vorherigen Spielen eine wesentliche Rolle. Diesmal hatten die Colts den Trumpf erneut in der Hand, in dem sie bereits in der ersten Halbzeit drei überzeugende Touchdowns absolvierten. Darüber hinaus, muss ihnen ehrlich zugesagt werden, dass sie ihren spielerischen und taktischen Gameplan mehr als detailliert umgesetzt haben.

Sie haben die "Texans" genau von Anfang an dominiert. Sie kamen "stark" heraus und verunsicherten sie, in dem sie sie bereits in den ersten Minuten nahezu "überliefen". Mental gesehen, ist das für ein sehr junges Team wie die Texans "tödlich". Sie haben lange, zu lange gebraucht, um sich "emotional" wieder zu fangen. Jedoch benötigt es ein "ruhiges" und "fokussiertes" Spiel, um Schwächen des Gegners schnell "ausfindig" zu machen, um die eigenen Stärken wieder ins Bilde zu rücken. Gerade auf Texans Seite, war durch die emotionale "Gefangenheit" und dem Druck zu viele Fehler passiert, gerade die vereinzelten Strafen wie zum Beispiel ein "Offside oder ein False Start" dürfen bei einem so wichtigen Spiel nicht passieren.

Hinterher brachte es JJ Watt aussagekräftig auf den Punkt: "It‘s frustrating. We didn‘t do enough. That sucks." Ebenso Deshaun Watson gab ein umfangreiches Feedback. Seiner Meinung nach, waren die Colts einfach schneller und besser eingestellt. Ebenso räumt er ein, dass auch er aufgrund diverser Aspekte einfach zu spät in ein funktionierendes System zurückkam. "It was just though in all ways." Dieses Szenario gestand sich auch Head Coach Bill O‘Brien ein. "Alles beginnt erstmal mit mir als Coach. Ich stehe an erster Stelle vor dem Team. Den Colts muss ich einiges an positiven "Credits" einräumen. Sie haben wesentlich besser gespielt wie wir."

Die "Houston Texans" ein fairer "Verlierer", die dennoch mit Stolz auf eine gute Saison zurückschauen können.

Nadia Quast - 06.01.2019

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