Titan Up - Saisonrückblick 2018

Beim Wembleyspiel war Mariota allgegenwärtig auf Wänden und BannernEs war ein mehr als abwechslungsreiches Jahr 2018 für die Tennessee Titans: Angefangen mit dem sensationellen Comeback beim Sieg im Wild Card Game in Kansas City, gefolgt von der Niederlage in den Divisionals bei den New England Patriots und der folgenden Entlassung von Head Coach Mike Mularkey. Leider endete das Kalenderjahr 2018 auch mit einer Niederlage: Das 17:33 am vergangenen Wochenende zu Hause gegen die Colts verhinderte eine Playoffqualifikation der Titans.

Den Fans wurde also einiges geboten - und auch für die interessierten Wetter war bei den Titans aufgrund der wechselhaften Ereignisse das eine oder andere Schäflein an Land zu ziehen. Kombiwetten dürften dabei wohl besonders viel Gewinn gebracht haben. Professionelle Tipps für Sammelwetten könnten dabei auch durchaus hilfreich gewesen sein.

Ein Blick zurück auf die Saison 2018: Mit dem neuen Head Coach Mike Vrabel kamen mit Cornerback Malcolm Butler und Running Back Dion Lewis hochbezahlte Free Agents aus seiner Ex-Heimat New England, die ihre Verträge nur zum Teil auch rechtfertigen konnten.

Die Saison startete nicht ohne Hürden: Im längsten Spiel seit dem NFL-AFL Zusammenschluss 1970 verlor man nach über sieben Stunden mit 20:27 bei den Miami Dolphins. Anschließend konnte man jedoch eine Siegesserie mit drei knappen Erfolgen in Serie, darunter zwei gegen die Divisionsrivalen Houston und Jacksonville, abliefern. Die Zukunft sah plötzlich rosig aus, aber eine sensationelle 12:13 Niederlage in Buffalo, ein Shutout beim 0:21 in Baltimore und eine knappe Einpunkt-Schlappe im Wembley-Stadion gegen die Chargers ließen die Titans jedoch mit einem harten Aufprall auf dem Boden der Tatsachen landen.

Einige Experten sparten gerade nach der Niederlage in London nicht mit Kritik an Head Coach Vrabel, der statt eines potenziellen Ausgleichs durch den Extrapunkt in letzter Minute die riskantere Variante einer Two-Point-Conversion für den Sieg versuchte – und scheiterte.

Eines hatte er aber geschafft: Das Team schien hinter ihm zu stehen. Unisono erklärten seine Spieler in der Kabine, dass sie mit seiner Entscheidung absolut einverstanden waren und seine Risikobereitschaft lieben würden.

So spielten sie dann auch: Ein überraschender Auswärtserfolg in Dallas, ein – vor allem in der Höhe - sensationeller Heimsieg gegen Vrabels Ex-Team Patriots und schon sah man sich wieder auf Playoffkurs. Allerdings entwerteten die folgenden Niederlagen bei den Divisionsrivalen Indianapolis und Houston diese beiden Siege wieder und die wenigsten NFL-Fans sahen die Titans noch als potenziellen Playoffkandidaten.

Wohl nur die eingefleischtesten Titans-Anhänger hatten zu diesem Zeitpunkt noch Hoffnung, denn realistischerweise mussten die übrigen Spiele allesamt gewonnen werden, wenn man noch in die Endrunde und damit eine Chance auf den Titel haben wollte.

Doch das Unmögliche gelang zunächst: Nach einem mühsamen Heimsieg gegen die Jets stellte man vor allem mit dem verstärkten Einsatz von Running Back Derrick Henry die Weichen in Richtung Playoffs: Der lieferte in Woche 14 gegen die Jaguars eine der besten Leistungen des Jahres ab – ligaweit: 238 Rush Yards mit 17 Läufen und vier Touchdowns!

Die Fokussierung auf das Laufspiel mit ihm als Feature Back brachte Siege bei den zu diesem Zeitpunkt formstarken Giants (17:0 mit 170 Yards und zwei Touchdowns von Derrick Henry) und zu Hause gegen die stark ersatzgeschwächten Washington Redskins (beim 25:16 reichten "nur" 84 Yards und ein Touchdown von Henry zum Sieg).

Zum Abschluss der Vorrunde durften die Titans dann gegen die Indianapolis Colts in Woche 17 antreten – ein Finale um den Playoffeinzug. Der alte Footballspruch "Win And You’re In" passte hier perfekt: Beide Teams mit einer identischen 9-6 Bilanz und der Sieger hatte zumindest Platz 6 in der AFC sicher – und sogar noch Außenseiterchancen auf eine Freilos in der Wild Card Runde.

Für die Titans sprach ihre Heimstärke – hatten sie jedoch zuvor nur ein einziges ihrer sieben Heimspiele verloren. Die Colts bauten dagegen jedoch darauf, dass die Titans der Lieblingsgegner von Quarterback Andrew Luck sind, gegen die er alle zehn Partien seiner Karriere gewonnen hatte.

Die Niederlage fiel dann letztendlich deutlich aus: Zur Halbzeit hatte Andrew Luck mit einer kritischen Interception die Titans noch im Spiel gehalten, aber offensiv ging einfach zu wenig, auch wenn Derrick Henry erneut auf fast 100 Yards Rushing kam (93).

Somit müssen die Titans in den Playoffs leider zusehen, aber die Voraussetzungen für kommende Saison sind nicht so schlecht. Hilfreich wäre es allerdings, wenn Marcus Mariota einmal alle Spiele verletzungsfrei bestreiten könnte. Er wird nächste Saison mit seiner Fifth Year Option spielen, falls man sich nicht in der Offseason auf einen längerfristigen Kontrakt einigen kann.

Carsten Keller - 02.01.2019

Beim Wembleyspiel war Mariota allgegenwärtig auf Wänden und Bannern

Beim Wembleyspiel war Mariota allgegenwärtig auf Wänden und Bannern (© Carsten Keller)

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