Herzrasen pur

Zach Ertz erneut mit einer starken Leistung (110 Yards / 2 TDs)Die Eagles mussten das Heimspiel gegen die Houston Texans unbedingt gewinnen, um zumindest noch im Playoffrennen zu bleiben; die Gäste hatten dagegen ihre Division schon für sich entschieden und beste Chancen auf eine Bye Week in der ersten Runde. Am Ende gewannen die Eagles verdient mit

Die Eagles Defense stoppte schnell die Gäste, bei denen der angeschlagene top Wide Receiver DeAndre "Nuk" Hopkins trotz Verletzung spielen konnte – und wie.

In ihrem ersten Drive nutzten die Eagles sofort ein Mismatch von Tight End Zach Ertz aus, der gleich vier Pässe (von fünf Targets) erfing. Der ewig junge RB Darren Sproles holte sich einen kurzen Pass im 4. Versuch & 2 an der 32 Yard Linie der Texans, tanzte die heranstürmenden Texans Dylan Cole und Justin Reid aus und brachte die 7:0 Führung auf die Anzeigetafel.

Houston antwortete mit Pässen zu Dustin Hopkins und auch Deshaun Watson erlief selbst ein First Down. Kurz vor der Endzone hielt jedoch die Defense Philadelphias und so trat Kicker Fairbairn aus 30 Yards zum 7:3 an.

Nach fünf Minuten im zweiten Viertel standen die Eagles kurz vor ihrer Endzone; Outside Linebacker Jadeveon Clowney brach durch die O-Line, erzwang ein Fumble von Nick Foles und sicherte den freien Ball gleich selbst - schon sein neunter Sack in dieser Saison. Umgehend trug QB Deshaun Watson den Ball selbst zur 9:7 Führung aus fünf Yards in die Endzone; Kicker Fairbarin verzog seinen Extrapunktversuch nach rechts.

Anschließend ging die Darren Sproles Show weiter: der 35jährige stand Mitte des zweiten Viertels schon bei 78 Yards combined. Erneut spielten die Eagles gleich mehrere 4. Versuche erfolgreich aus, und der letzte wurde dann erneut mit Pass auf Ertz zum Touchdown umgewandelt. Ein Drive über 14 Plays, der sich anfühlte, als ob zehn davon direkt vor der Endzone der Texans stattgefunden hätten.

Die Eagles versuchten unverständlicherweise eine Two-Point-Conversion und jeder Zuschauer konnte sehen, wie Jadeveon Clowney Quarterback Nick Foles am Gesichtsgitter zu Boden riss. Jeder – außer den Schiedsrichtern. So stand es 13:9 für die Eagles. In einer schlechten Saison, was Schiedsrichterentscheidungen angeht, stach diese "Leistung" noch einmal heraus. Mindestens drei Calls innerhalb fünf Minuten waren mehr als diskutabel und auch später gab es noch einige wundersame Entscheidungen.

Houston scorte noch einmal vor der Hälfte, als Deshaun Watson seinen zweiten Touchdown aus kurzer Distanz zur 16:13 Halbzeitführung der Gäste erlief.

Die zweite Hälfte begann mit einem Fumble von Philadelphias Rookie TE Dallas Goedert, aber die Eagles konnten den Ball selbst wieder sichern. Kurz darauf spielten die Eagles per Quarterback Sneak den nächsten 4. Versuch – sogar in der eigenen Hälfte – erfolgreich aus.

Allerdings warf Foles seinen nächsten Pass direkt zu Houstons Linebacker McKinney, der den Ball mit Mühe fangen konnte und den Texans beste Angriffsposition brachte. Punkte waren jedoch nicht zu verzeichnen.

Mit einem Big Play auf WR Alshon Jeffery überbrückten die Eagles das Feld und verwandelten in Person von Kicker Elliott aus 47 Yards zum 16:16 Ausgleich. Bei den Eagles erfing Tight End Zach Ertz seinen 111. Pass der Saison; mehr Catches hatte kein Tight End in der langen Geschichte der NFL in einer Spielzeit.

Im nächsten Drive der Eagles packte Nick Foles im ersten Versuch gleich einen weiten Pass auf den bis dahin unsichtbaren Nelson Agholor aus und der fing zum 83 Yard Touchdown und der 23:16 Führung.

Bei den Texans knickte WR2 Demaryius Thomas, den sie vor der Trading Deadline aus Denver ertradet hatten, um und musste per Cart in die Kabine zur weiteren Untersuchung gefahren werden. Die erste Vermutung war – erneut – eine gerissene Achillessehne bei dem Wide Receiver, der die gleiche Verletzung schon einmal erlitten hat.

Und es kam noch dicker für die Gäste: DE Brandon Graham gelang ein Strip Sack und DT Fletcher Cox, dessen Agilität für seine Körpermaße beeindruckend ist, sicherte den freien Ball in der gegnerischen Hälfte.

TE Zach Ertz – natürlich – verwandelte zum 29:16 für den amtierenden Titelträger, nachdem Kicker Elliott den Extrapunkt vergab. Die Texans waren aber noch nicht gebrochen, denn Rookie Running Back Josh Adams fumbelte in der Hälfte Houstons.

Nuk Hopkins mit einem sensationellen Catch in Bedrängnis, einem weiteren starken Fang und Running Back De’Onta Foreman holte den Touchdown zum 29:23. Es bleib spannend – vor allem, als die Texans den Ball zurückbekamen, Deshaun Watson gleich vier Tackles im 3. Versuch brach und dann seinen freien Receiver für weiten Raumgewinn fand.

Ein Touchdown von Smith und der Extrapunkt stellte auf 30:29 für die zuvor totgeglaubten Gäste. Eine starke Partie, in der den Eagles noch 2:04 Minuten für den Sieg blieben.

QB Nick Foles führte sein Team noch einmal übers Feld und mit drei Sekunden auf der Uhr musste Kicker Elliott aus 35 Yards verwandeln. Das gelang problemlos und so gewannen sie am Ende auch verdient mit 32:30. Lediglich die Schiedsrichter konnten in dieser ultraspannenden Partie nicht mithalten.

Nick Foles ließ nebenbei die Quarterbackdiskussion bei den Eagles wieder voll aufleben: Er erwarf 471 Yards (und vier Touchdowns bei einer Interception) – mehr als je ein Eagles Quarterback zuvor in der Geschichte der Franchise.

Durch den Sieg der Cowboys gewannen die wenige Minuten vor dem Schlusspfiff in Philadelphia vorzeitig die NFC East. Die Eagles haben noch eine Chance im WildCard-Rennen, brauchen jedoch noch fremde Hilfe. Nächste Woche steht noch ein Divisionsduell bei den Redskins an, das auf jeden Fall gewonnen werden muss.

Carsten Keller - 23.12.2018

Zach Ertz erneut mit einer starken Leistung (110 Yards / 2 TDs)

Zach Ertz erneut mit einer starken Leistung (110 Yards / 2 TDs) (© Getty Images)

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