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Kenyan Drake sorgte mit seinem Slalom-Lauf zum Touchdown für die EntscheidungEinen Coup landeten die Miami Dolphins am Sonntagnachmittag im Spiel gegen die New England Patriots im heimischen Hard Rock Stadium. Mit 34:33 siegte das Team aus Florida gegen die favorisierten Patriots und dies dank einem kuriosen und sehenswerten 69 Yard Touchdown von RB Kenyan Drake bei auslaufender Spielzeit.

Keine guten Erfahrungen hat der zukünftige Hall-of-Fame Quarterback Tom Brady mit seinen Reisen nach Miami. In den 18 Jahren seiner Karriere siegte Brady mit seinem Team siebenmal, zehnmal unterlag er allerdings den Dolphins - in keinem anderen Stadion hat Brady eine so negative Bilanz. Diese zu verbessern hatte er sich vorgenommen und zunächst sah es so aus als würde dies klappen: Zur Pause führte New England 27:21 und 16 Sekunden vor dem Ende hatte K Stephen Gostkowski das 33:28 per Field Goal erzielt, nachdem der erst Mitte November verpflichtete Ex-Cowboys WR Brice Butler die Dolphins im dritten Viertel mit 28:27 in Führung gebracht hatte.

Sieben Sekunden waren noch zu spielen, als die Dolphins an der eigenen 31 Yard Linie zu einem letzten Pass ansetzten. Die Patriots wirkten darauf vorbereitet und brachten ihre "Hands" Formation zur Verteidigung der erwarteten "Hail Mary", zu der auch TE Rob Gronkowski gehört. Miami QB Ryan Tannehill bekam den Ball in der Shotgun, setzte zum Pass an und findet WR Kenny Stills - statt in der Endzone fast in der Feldmitte. Sofort stürmten die Verteidiger auf ihn ein, dochg kann er einen Lateral auf WR DeVante Parker spielen, der den Ball vier Yards weiter in Bedrängnis wieder mit einem Lateral zu RB Kenyan Drake spielt. Dieser zieht von der Außenseite wieder in die Mitte, weicht mehreren Patriots Verteidigern aus und hat nur noch TE Rob Gronkowski vor sich. Erneut zieht Drake nach Außen, überläuft dabei Gronkowski und auch der von hinten heraneilende DB J.C. Jackson kann ihn vor der Endzone nicht mehr stoppen. Touchdown Dolphins, 34:33, Spiel vorbei.

"Grokowski läuft auf 40 Yards 4,6 oder 4,7, Kenyan Drake 4,3 Sekunden. Das ist ein Mismatch auf das wir gehofft haben", gab QB Ryan Tannehill nach dem Spiel zu. Doch fast wäre es zum "Miami Miracle" gar nicht gekommen. CB Jonathan Jones entschied sich den Versuch zu unternehmen den Ball abzufangen anstatt Stills zu tacklen und flog an dem Dolphins Receiver vorbei. Und auch LB Kyle Van Noy hatte das Trikot von Drake kurz nachdem dieser den Ball bekam in den Händen, rutschte aber ab.

Im Playbook der Dolphins ist dieser Spielzug als "Boise" bekannt, denn NCAA Team Boise State hatte diesen im vergangenen Jahr gezeigt. Immer wieder übten die Dolphins ihn am Ende des Trainings. "Man fragt sich warum man so etwas trainiert, wofür das gut ist. Genau für sowas ist es gut", freute sich WR Kenny Stills anschließend.

Zwei Touchdowns steuerte zudem Ex-Patriots RB Brandon Bolden zum Sieg der Dolphins bei, inklusive einem Lauf über 54 Yards. RB Frank Gore überholte in dieser Partie RB LaDainian Tomlinson und rückte auf Rang 5 der Karrierestatistik bei erzielten Yards vor, während QB Tom Brady nun 582 Touchdown-Pässe in seiner Karriere vorweisen kann und den Rekord von QB Peyton Manning brach.

Notiz am Rande: Die Patriots hätten durchaus sogar zweimal gewinnen können. Am Ende der ersten Halbzeit standen sie an der 2 Yard Linie der Dolphins und es waren noch 14 Sekunden zu spielen. Anstatt einen schnellen Pass zu versuchen, hält Brady den Ball zu lange und wird von DE Robert Quinn gesackt.Ohne Timeouts müssen die Patriots nun zusehen wie die Zeit abläuft und zum sicher geglaubten - am Ende den Unterschied machende - Field Goal nicht angetreten werden konnte.

Auch kurz vor Spielende hätte für die Patriots weniger mehr sein können. Anstatt an der 4 Yard Linie der Dolphins ein 22-Yard-Field-Goal 21 Sekunden vor dem Ende zu versuchen, das das 33:28 brachte, hätte Head Coach Bill Belichick auch den Versuch einfach ausspielen können. Ein Touchdown hätte das Spiel mit 37:28 für die Patriots entschieden, hätte Miami den Angriff gestoppt, dann hätten sie nur 16 Sekunden Zeit gehabt das Feld von fast der eigenen Endzone aus bis zur 37 Yard Linie der Patriots (realistische Field Goal Reichweite) zu überqueren. So erzielte New England zwar drei Punkte und "zwang" die Dolphins auf den Touchdown zu gehen, doch den Kickoff trug Miami an die 31 Yard Linie zurück, ehe das "Miami Miracle" die Partie zu Gunsten der Gastgeber entschied.

Schüler - 10.12.2018

Kenyan Drake sorgte mit seinem Slalom-Lauf zum Touchdown für die Entscheidung

Kenyan Drake sorgte mit seinem Slalom-Lauf zum Touchdown für die Entscheidung (© Getty Images)

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