Ohio State - Eine Hürde zu viel

Ein zufriedener Head Coach Urban Meyer (Ohio State Buckeyes) nach dem Sieg im Big Ten Championship Game.Es sah zunächst so aus, als wenn die Saison 2018 nicht im Zeichen der Buckeyes stehen würde. Zunächst wurde Head Coach Urban Meyer aufgrund einer Affäre, die eigentlich ein früherer Assistant Coach verursacht hatte und Meyer davon etwas gewusst haben soll, wegen drei Spiele gesperrt und am 15. September verletzte sich gegen TCU Defensive End Star und All-American Defensive End Nick Bosa an einem Muskel so schwer, dass er nicht mehr zum Team zurück kehrte. Sein Ausfall schwächte die gesamte Defense über mehrere Wochen hinweg. Überraschend endete auch die Auswärtspartie gegen Purdue, die mit 40:49 verloren wurde und sich aus damaliger Sicht, Ohio State den Zugang zu den Playoffs ruinierte. Die Buckeyes kämpften sich jedoch zurück und setzten gegen Penn State und Michigan die Ausrufungszeichen, auf die die Fans gewartet hatten. Vor allem das vierte Viertel bei den Nittany Lions hatte es in sich und zeigte, mich welcher Moral das Team ausgestattet ist. Zwei Big Plays durch QB Haskins hintereinander reichten aus, um die Buckeyes wieder zurück ins Spiel zu bringen. Wer gegen Ohio nicht konsequent tackelt und nicht konsequent Punkte scort, wird konsequenterweise auch am Ende verlieren.

Ähnliche Szenen gab es auch gegen den Erzrivalen Michigan zu sehen. Dort zeigte die gesamte Mannschaft ihre beste Leistung der Saison und beherrschte die Wolverines nach der Pause eindeutig. Ein geblockter Punt führte zum führte zum 34:19 und zeigte, mit welchen Qualitäten die Special Teams ausgestattet sind. Ohio State erhöhte nach einer abgefangenen Interception die Führung und ließ seine Kritiker wissen, dass die viel geschmähte Defense bereits auf den nächsten Meisterschaftszug aufgesprungen war. Als dann auch noch ein 78 Yard Touchdown-Lauf von RB Parris Campbell Michigan endgültig zerbröselte, war der Weg zur Big Ten Meisterschaft weit geöffnet.

Mit seinen 396 passing Yards gehörte Dwane Haskins zu den großen Stützen, die den Erzrivalen Michigan aus allen Playoff Träumen rissen und gnadenlos pulverisierten. Haskins hat ferner als zweiter Spieler in dieser Saison die 4000 Yards Marke überschritten und liegt nur ganz knapp hinter Gardner Minshew (Washington State). Aber auch seine 42 Touchdowns lassen sich sehen. In dieser Disziplin liegt er ebenfalls landesweit auf dem zweiten Platz. Ohne Haskins wären die Buckeyes sicherlich nicht so locker und leicht an Michigan vorbeigezogen und hätten auch kaum die eine zweite Chance auf das Erreichen der Playofffs gehabt. Das gleiche gilt natürlich für den Sieg in der Big Ten East Division.

Aufgewachsen ist Haskins in Highland Park, New Jersey und ging nach einem Umzug nach Maryland zur Bulls School in Potomac. Schon damals warf er für 5308 Yards während seiner High School Karriere und insgesamt 54 Touchdowns. Zunächst verpflichtete er sich an der University of Maryland, wechselte aber kurze Zeit später zu Ohio State. Als Backup von J.T. Barnett sorgte er 2017 noch für bescheidene 565 Yards und 40 komplette Pässe. Seine große Chance nahm er war, als der vorgesehene Nachfolger von Barrett, Joe Burrow die Universität wechselte und der Weg für Haskins frei wurde. Seinem Leistungsdurchbruch in diesem Jahr verdankte er schließlich eine Reihe von Ehrungen, darunter sechs Big Ten Offensive Player of the Week Awards und die Nominierung für den Heisman Trophy Wettbewerb.

Trotzdem entschied das Selection Committee, dass Ohio State nicht in die Playoffs einziehen durfte. Das knappe 52:51 gegen Maryland und die Niederlage gegen Purdue standen auf der Negativseite. Der Sieg gegen Michigan und der Gewinn auf der Big 10 Conference auf der anderen Seite, während Oklahoma nur eine Niederlage gegen einen hochwertigen und gerankten Gegner (Texas) in der regulären Saison zu verkraften hatte.

Schlüter - 03.12.2018

Ein zufriedener Head Coach Urban Meyer (Ohio State Buckeyes) nach dem Sieg im Big Ten Championship Game.

Ein zufriedener Head Coach Urban Meyer (Ohio State Buckeyes) nach dem Sieg im Big Ten Championship Game. (© Getty Images)

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