Freude und Leid in einem Spiel vereint

Alex SmithErst verlieren die Washington Redskins ihren Quarterback Alex Smith verletzungsbedingt im 3. Quarter und dann unterliegen sie mit einem knappen Spielergebnis von 23:21 gegen die Houston Texans.

Viele Experten waren sich vor dem Spiel der Texans und Redskins sicher: "Dieses Spiel wird ein Spiel auf Augenhöhe und die Partie wird mit Sicherheit durch verschiedene Momentum‘s auf beiden Seiten geprägt sein." Die Experten hatten Recht, das heutige Spiel war ein spannendes Aufeinandertreffen bis zum Schluss. Mit demselben Record und den gleichen Stand in ihrer jeweiligen Tabelle - Tabellenführer - gingen die beiden Teams in das Spiel hinein. Dabei hatte Cornerback Josh Norman der Washington Redskins im Vorbereich noch für einigen Ärger gesorgt. Der Spieler war zuletzt schon für den ein oder anderen "Trash Talk" auf dem Spielfeld bekannt, zuletzt widmete er seine "offene Kritik" jedoch gegenüber allen Redskins Fans. So erläuterte er: "Sie sind bei Heimspielen im "FedexField" nicht engagiert und motiviert genug. Sie unterstützen uns selten lautstark und zeigen fast keinerlei Motivation." Diese Äußerung vor einem wichtigen Heimspiel zu äußern, war ein relativ unkluger "Schachzug", denn was eintraf, war vorhersehbar. Die ein oder anderen Fans blieben dem Heimspiel fern oder hielten sich aus offenem Protest, noch mehr zurück.

Quarterback Alex Smith der Redskins eröffnete den ersten Drive mit seiner Offense, dabei erfuhr er direkt, dass das Spiel nicht einfach verlaufen wird. Ohne ein "First Down" musste er seinen Angriff direkt an die Houston Texans abgeben. Diese wiederum, konterten sofort. Mit einem starken Laufspiel und vereinzelten Pässen arbeiteten sie sich Yard für Yard nach vorne. Den Ende des Drives beendeten sie durch ein 23 Yard entferntes und erfolgreiches Field Goal ihres Kickers Ka‘imi Fairbairn und einer sofortigen Spielführung von 3:0. Die nächsten Punkte ließen jedoch nicht lange auf sich warten. Bereits im nächsten Texans Offense Drive wurden diese abermals schnell und erfolgreich umgesetzt. Diesmal waren das Pass und Laufspiel ausgeglichen. Am Ende war es Schlüsselspieler und Wide Receiver DeAndre Hopkins, der einen Pass im vollen Lauf und "athletisch ausgestreckt" in die Endzone brachte, der Spielstand weitete sich auf 10:0 für die Texaner aus.

Langsam aber sicher, wurde den Redskins spätestens jetzt bewusst, dass sie ihre Offense Strategie umstellen müssen und das taten sie auch. Redskins Tight End Jordan Reed zeigte, dass er mitunter einer der favorisierten Anspielstationen von Alex Smith ist. Diese Rolle nahm er auch im restlichen Spielverlauf immer mehr ein, nicht nur das, die Redskins brachten auch einige ihrer Rookies mitunter zeitnah zurück ins Spiel. Die Sprache ist von Trey Quinn, der seine letzte Zeit auf der Injury Liste verbracht hatte. Sein "Zurückkommen" feierte er in diesem Spiel mit einigen guten Spielaktionen. Doch zuletzt war es der 33- jährige Running Back Adrian Peterson, der durch einen guten Lauf über die linke Seite, ungeblockt den ersten Touchdown für die Redskins zu einem Spielstand von 10:7 umsetzen konnte. Adrian Peterson zeigte gerade bei diesem Lauf eine schnelle Reaktionsfähigkeit. Die Mitte war "blockiert", seine "Cut Back Lane" las er sofort, um dann über links und einen "Jump" Cut den Ball in die Endzone zu tragen. Der Running Back wechselte gerade dieses Jahr zu den Washington Redskins und dieser Wechsel schien ihm gut getan zu haben. Der Coaching Staff der Redskins zeigt ein feines Händchen, das "größtmögliche" Potenzial des Spielers herauszuarbeiten und sich ihrer zu "Nutzen" zu machen.

Im weiteren Verlauf des zweiten Quarters ging es im Spiel turbulent weiter, das Highlight war jedoch ein entsprechender "Pick 6" von Texans Safety Justin Reid. Er fing den Redskins Pass in ihrer Endzone ab, um ihn für über 102 Yards in die eigene Endzone zu tragen. Eine starke und immense Leistung, was den Houston Texans eine erweiterte Spielführung von 17:7 bescherte. Kurz vor der Halbzeit hätten es die Texaner es zu weiteren Punkten bringen können, jedoch ging der entsprechende "Field Goal" Kick, diesmal aus 44 Yards Entfernung, daneben.

Nach der Halbzeit wurde ersichtlich, dass beide Mannschaften die Zeit genutzt hatten, um ihre Strategien weiter auszubauen, die Schwächen des Gegners zu Nutze zu machen oder "starke" Spieler zu "isolieren". So traf es zum Beispiel Texans Receiver DeAndre Hopkins, dass er unter reichlich Kontakt den Ball fumbelte. Die Quittung der Texans Defense kam jedoch nach diesem Ballbesitzwechsel sofort. JJ Watt baute immer wieder "Pressure" auf und letztendlich "sackte" er im weiteren Verlauf gemeinsam mit Kareem Jackson, den Quarterback Alex Smith. Der Fall zu Boden sah schon sehr unglücklich aus, er blieb liegen und die traurige Nachricht erfolgte relativ kurz nach dem Abtransport vom Feld. Alex Smith hatte sich bei dieser Spielaktion das Schien- und Wadenbein gebrochen.

Im Weiteren Verlauf ließen sich die Redskins jedoch von dieser Nachricht nicht unterkriegen. Sie reagierten sofort und fangen einen "Screen Pass" von Houstons Quarterback Deshaun Watson ab. Es war Linebacker Preston Smith der mit seiner Interception, den Redskins einen erneuten "Angriff" bescherte. Diese nutzten die Redskins unter ihrem "Ersatz" Quarterback Colt McCoy sofort aus. Den Auftakt machte sein eigener starker Lauf über rechts, um danach über die linke Seite den Pass auf Tight End Jordan Reed erfolgreich anzubringen und den Spielstand auf 17:14 zu verkürzen.

Die Antwort der Houston Texans erfolgte daraufhin zügig. Durch einen Pass auf Wide Receiver Keke Coutee und ausgeglichene Läufe über beide Seiten, brachten sich die Texans mehr und mehr in Field Goal Range. Jedoch musste Deshaun Watson im Vergleich zu seinen vorherigen Spielen, in diesem Match up, neben seiner Interception auch noch einiges anderes "aushalten". Redskins Linebacker Ryan Kerrigan "sackte" ihn zum Beispiel, um seine durchschnittliche Sack Statistik von 6,5 zu erhöhen. Letztendlich ließ es die Texans jedoch unbeeindruckt und Kicker Ka‘imi Fairbairn erhöhte den Spielstand durch ein weiteres erfolgreiches Field Goal auf 20:14.

Die kurzweilige Führung für die Washington Redskins erfolgte daraufhin im folgenden Drive. Quarterback McCoy zeigte keinerlei Scheu sein komplettes Potenzial auszuspielen, ganz im Gegenteil, er dominierte mit eigenen Läufen. Er überließ den eigentlichen "Touchdown" jedoch Running Back Adrian Peterson, der die Spielführung auf 20:21 ausbaute. Bei 10:21 Minuten auf der Gameclock kam die Offense der Texans erneut auf das Feld, dieser Spielabschnitt war gerade durch ein starkes Laufspiel dominiert. Genau dieses Laufspiel brachte sie auf dem Spielfeld weit genug nach vorne, um aus 54 Yards ein weiteres Field Goal zu absolvieren. Der Spielstand baute sich auf 23:21 aus.

Die letzten Minuten des Spieles waren dadurch geprägt, dass die Washington Redskins nochmals ihr komplettes "Potenzial" bündelten, um jeglichen Versuch eines "Spielwandels" zu unternehmen. Letztendlich gelang es ihnen sogar sich durchzusetzen. Jedoch scheiterte es kurz vor Ende am "Field Goal". Dustin Hopkins kickte aus reichlicher Entfernung, jedoch zu 5 Yards zu kurz und so unterlagen sie mit einem knappen Ergebnis von 23:21.

Den Houston Texans erbrachte es somit den siebten Sieg in Folge und einen erfolgreichen Ausbau ihres "Records", was blieb war ein "rabenschwarzer" Tag für die Redskins.

Nadia Quast - 19.11.2018

Alex Smith

Alex Smith (© Getty Images)

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