Cowboys entführen Sieg

Ezekiel Elliott mit einer starken LeistungBei den Cowboys musste sich Jerry Jones spätestens seit der Heimniederlage gegen die Titans ständig fragen lassen, wie lange der Trainerstab noch die Geschicke in Dallas leiten darf. Diese Fragen sollten jetzt etwas weniger häufig gestellt werden, denn die Cowboys gewannen das Sunday Night Game beim Titelverteidiger Philadelphia Eagles mit 27:20. Beide Teams stehen damit bei 4-5 und liegen doch ein gutes Stück im WildCard-Rennen zurück.

Zu Beginn des Spiels dominierten die Defenses beider Seiten. 3 & Outs wechselten sich ab, bis Cowboys Rookie Linebacker Leighton Vander Esch, der aufgrund der erneuten Verletzung von Sean Lee mehr Verantwortung übernehmen musste, einen Pass von Carson Wentz tief in dessen Hälfte abfing.

Die Cowboys waren in der RedZone jedoch zu harmlos und so ließ die Eagles Defense nur ein Field Goal zu.

Die Verteidigung der Gäste holte sich den ersten von nur zwei Sacks (DE Demarcus Lawrence ging diesmal leer aus) und zwang Philadelphia schnell vom Feld. Allerdings ließen sich die Cowboys – vor allem bei den Special Teams – immer einmal durch Strafen zurückwerfen. Die Eagles kassierten dagegen nicht eine einzige Strafe im Spiel.

Der ungedraftete Rookie Running Back Josh Adams brachte die Eagles zwar gleich 29 Yards nach vorne, aber ansonsten stotterte das Laufspiel Philadelphias gewaltig. Wesentlich besser sah das bei den Cowboys aus, bei denen Ezekiel Elliott am Ende auf herausragende 151 Rush Yards (und 36 durch Pässe) sowie zwei Touchdowns kam. Ein Hürdensprung in der RedZone war hier sicher sein Highlight des Spiels.

Dak Prescott hielt dagegen wiederholt den Ball zu lange und kassierte dadurch gleich vier Sacks der giftigen Eagles-Verteidigung. Allerdings sorgte er mit einem Quarterback Sneak direkt vor der Halbzeit für die 13:3 Führung.

Dieser Touchdown war dann symptomatisch für die zweite Hälfte: Die Offenses setzten sich immer öfter durch und es gab gleich 31 Punkte zu sehen. Zunächst glichen die Eagles aus, indem sie immer wieder Tight End Zach Ertz suchten, der kaum zu stoppen schien. So konnte man nach fünf erfolglosen Third Downs in der ersten Hälfte endlich auch einmal ein Third in ein neues First Down verwandeln. Er kam am Ende ebenfalls auf zwei Touchdowns und 145 erfangene Yards.

Im Schlussviertel wechselten sich dann die Touchdowns ab: Zunächst Zeke Elliott durch einen kurzen Pass zur erneuten Führung, anschließend natürlich wieder Tight End Zach Ertz zum Ausgleich, bevor Zeke Elliott noch ein Yard durch die Mitte benötigte und das auch schaffte zum 27:20. Die Cowboys hatten seit 2014 nicht mehr verloren, wenn sie im Schlussviertel mit mindestens sieben Punkten in Führung lagen (34 mal).

Den Eagles blieben aber noch zwei Drives, in denen sie – natürlich über Zach Ertz – das Feld überbrückten. Allerdings trafen sie bei 3 & 2 an der Dallas 30 die falsche Entscheidung mit einem Pitch zu RB Corey Clement und der anschließende 4 & 5 konnte nicht verwandelt werden.

Da die Eagles jedoch noch alle drei Timeouts besaßen, bekamen sie nach einem schnellen 3 & Out den Ball mit 38 Sekunden auf der Uhr zurück. Drei weitere Pässe auf Zach Ertz folgten, aber der Lateralversuch bei auslaufender Uhr misslang und so entführten die Gäste einen überraschenden, aber alles andere als unverdienten, Sieg.

Beide Teams liegen einträchtig nebeneinander in der Conference Tabelle (Platz 10 und 11) – sicher zu wenig angesichts der Ambitionen vor der Saison.

Die Dallas Cowboys spielen am kommenden Wochenende am Sonntag (19 Uhr) bei den Atlanta Falcons, die ebenfalls bei 4-5 stehen, und die Philadelphia Eagles müssen zu den "heißen" New Orleans Saints (8-1) in den Super Dome reisen, wo sie als klarer Außenseiter gelten.

Carsten Keller - 12.11.2018

Ezekiel Elliott mit einer starken Leistung

Ezekiel Elliott mit einer starken Leistung (© Getty Images)

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