Bengals kommen heftig unter die Räder

Drew Brees auf der Jagd nach dem Touchdown-Rekord.Nicht den Hauch einer Chance hatten die Cincinnati Bengals gegen ihre Gäste aus New Orleans. Nahezu ungehindert marschierten die Saints durch die Abwehr der Bengals und erzielten Touchdown um Touchdown. Bereits zur Halbzeit führten die Saints komfortabel mit 35:7 und hatten am Ende mit 51:14 die Nase vorn. Es war der achte Sieg der Saints in Folge, nach der Auftaktniederlage gegen die Tampa Bay Buccaneers.

Die Überlegenheit der Saints war erschreckend, wenn man Fan der Bengals ist. Die Statistik in Kürze: Raumgewinn 509 zu 284 Yards für die Saints, Time of Possession 39:46 zu 20:14 Minuten. Allein 244 Yards durch Laufspiel, angetrieben von den Running Backs Mark Ingram (104 Yards), Alvin Kamara (56 Yards und 2 Touchdowns) und Dwayne Washington (47 Yards). Die Defense der Bengals wirkte ein ums andere Mal komplett hilflos.

Saints-Punter Thomas Morstead musste kein einziges Mal zur Tat schreiten, weil die Saints 9 ihrer 10 Angriffsserien mit Punkten abschlossen. Die letzte Angriffsserie beendete Ersatz-QB Teddy Bridgewater, indem er sich schlicht hinkniete und damit das Spiel und die Demütigung für die Bengals beendete.

Dem Angriffswirbel der Saints hatte die Defense der Bengals nichts entgegen zu setzen. WR Michael Thomas, RB Mark Ingram und zwei Mal RB Alvin Kamara beendeten die ersten vier Angriffsserien der Saints mit jeweils vier Touchdowns zur 28:7-Führung. Kurz vor der Halbzeit wollten die Bengals unbedingt noch verkürzen und QB Andy Dalton warf einen weiten Pass auf WR John Ross.

Saints-CB Marcus Williams ging kurz vor der Endzone dazwischen und trug den Ball anschließend über 78 Yards bis an die 17-Yard-Linie der Bengals zurück. Die noch verbleibenden acht Sekunden nutzte QB Drew Brees zu seinem dritten Touchdown-Pass im Spiel und seinen zweiten auf Michael Thomas. Damit hat er in seiner Laufbahn nun 509 Touchdown-Pässe geworfen und Brett Favre (508) überholt.

"Wir haben heute sehr gut angefangen. Schon unsere erste Serie war sehr erfolgreich. Wir hatten den Ball fast 10 Minuten in Besitz und haben uns mit 15 Spielzügen bis in die Endzone vorgearbeitet. Das war schon eine Ansage und hat den weiteren Spielverlauf beeinflusst. Das war heute wohl unser bisher bestes Spiel der Saison", erklärte Brees nach der Partie.

Und auf die Frage, was für ihn bedeutet, Brett Favre in der Rangliste hinter sich gelassen zu haben, tat sich der Teamspieler Brees etwas schwer: "Wenn man lange genug spielt, passieren solche Dinge halt. Ich bin einfach nur glücklich dass ich so lange in der NFL spielen durfte. Ich hatte in den vielen Jahren auch großartige Mitspieler. Ich liebe meine Mannschaftskameraden und hoffe, wir erreichen noch mehr zusammen."

Bei den Bengals, die ihre höchste Niederlage der Clubgeschichte egalisiert haben, war man weit weniger zuversichtlich. "In ihrer ersten Angriffsserie haben wir es nicht vermocht sie zu stoppen. Sie haben sich ganz methodisch durch unsere Abwehr gespielt. Das schien das Selbstvertrauen unserer Defense schwer zu beschädigen und danach hatten wir zunehmend Auflösungserscheinungen. Wir müssen nun schauen wo wir stehen und welche Fehler wir korrigieren müssen. Wir müssen uns künftig besser vorbereiten und besser spielen", zeigte sich Head Coach Marvin Lewis kämpferisch.

Die Bengals stellen zum jetzigen Zeitpunkt die zweitschlechteste Defense der NFL-Geschichte. Im bisherigen Mittel erlaubten die Bengals ihren Kontrahenten 447 Yards an Raumgewinn. Nur die New Orleans Saints der Saison 2012 waren noch schlechter.

Korber - 12.11.2018

Drew Brees auf der Jagd nach dem Touchdown-Rekord.

Drew Brees auf der Jagd nach dem Touchdown-Rekord. (© Getty Images)

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