Bears gewinnen tierisches Duell

Ein Foto mit Symbolcharakter - Mitchell Trubisky in voller Fahrt, die Lions am Boden.Nach der Vorstellung der vergangenen Woche hätte die O-Line der Detroit Lions auch orange-weiß gestreifte Trikots tragen können. Mehr als die zehn Sacks, die Matthew Stafford gegen die Vikings einstecken musste, hätten schließlich auch herkömmliche Trainings-Pylone nicht erlaubt. Dass nun auch noch ein Besuch bei Khalil Mack und Co. im Kalender stand, dürfte beim ein oder anderen Spieler also schon im Vorfeld für unruhige Nächte gesorgt haben. Und tatsächlich: Mit ihrem ersten Drive des Spiels gingen die Bears nicht nur in Führung, sondern konnten im folgenden Eröffnungsdrive der Offense aus Detroit direkt zwei Sacks verbuchen. Einen Blick in den Rückspiegel gönnte sich das Team von Head Coach Matt Nagy von da an nicht mehr.

Zwar folgte kein Sack-Festival wie in der vergangenen Woche, doch Mitte des zweiten Quarters lagen die Bears bereits souverän mit 26:0 in Führung. Zwar gaben die Lions nie auf und konnten hier und da längere Drives in Punkte verwandeln, doch letztlich waren die Gastgeber in allen Belangen überlegen. Überlegener als es das Endergebnis von 34:22 ausdrückt. Ein Blick auf die Statistiken der beiden Quarterbacks zeigt am besten den Unterschied: Während Trubisky 23 seiner 30 Pässe für 3 Touchdowns ohne Interceptions an den Mann brachte und einmal gesackt wurde, waren es bei Stafford 25 von 42 Pässen bei 2 Touchdowns, 2 Interceptions und 6 Sacks. Das relativ enge Ergebnis kam im letzten Viertel zustande, als die Lions einen Onside Kick – der aufgrund von Strafen wiederholt werden musste – in Punkte verwandeln konnten.

Für erhöhten Puls sorgte das aber kaum, denn die Bears zeigten eine gereifte Offense, die zum Ende des Spiels die Führung und die Zeit souverän verwalten konnte. Damit bleibt auch die Führung in der NFC North in Chicago, die es in den nächsten Wochen selbst in der Hand haben, diese Situation weiter zu festigen. Denn das Duell gegen Detroit war erst das zweite innerhalb der eigenen Division. Vor allem die beiden Spiele gegen die Vikings, die noch auf dem Programm stehen, könnten über die direkte Playoff-Teilnahme entscheiden.

Die Lions müssen sich auf der anderen Seite ernsthafte Gedanken über die Sicherheit von Matthew Stafford machen. 16 Sacks in zwei Spielen sind genauso viel oder mehr als acht andere Teams in der Liga insgesamt kassierten. Dass man statistisch in dieser Kategorie noch im Mittelfeld der NFL anzutreffen ist, liegt an den gerade einmal sieben Sacks in der Zeit vor den beiden desaströsen Vorstellungen gegen Konkurrenten aus der eigenen Division. Will man den letzten Platz der NFC North in dieser Saison noch einmal verlassen, muss es gelingen, Stafford wieder besser zu schützen.

Abschließend noch ein Blick in die Kiste mit den abseitigen Statistiken: Mit Matt Patricia und Matt Nagy traf nicht nur der vielleicht am heißesten gehandelte Defensive Coordinator der letzten Saison als Head Coach auf den am heißesten gehandelten Offensive Coordinator der vergangenen Saison als Head Coach auf der anderen Seite. Es war auch das erste Mal, dass sich in der NFL-Geschichte zwei Cheftrainer mit dem Vornamen Matt gegenüberstanden. Für den Ausgang des Spiels ebenfalls nicht entscheidend aber vielleicht doch noch kurioser war die Leistung von Bears Kicker Cody Parkey. Zwei Extrapunkte und zwei Field Goals vergab die Nummer 1 im eigenen Stadion – und zwar indem er das Ei jeweils an den Pfosten setzte. Absichtlich wäre das wohl kaum möglich gewesen.

Garn - 11.11.2018

Ein Foto mit Symbolcharakter - Mitchell Trubisky in voller Fahrt, die Lions am Boden.

Ein Foto mit Symbolcharakter - Mitchell Trubisky in voller Fahrt, die Lions am Boden. (© Getty Images)

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