"Salute to Service" Kampagne

Danksagung an die "Color Guards" im High Mile Stadium DenverInteressierten Football Fans wird es schon aufgefallen sein, bei NFL Spielen ist zur Zeit die Farbe "Olivgrün" in vielerlei Facetten omnipräsent. Bei Spielen und auch bei verschiedenen Aktionen neben dem Feld, wird dem "US Militär" eine besondere "Aufmerksamkeit" entgegengebracht. Aktuell befindet sich die National Football League und USAA in der "Salute to Service" Kampagne. Gerade durch die Kampagne möchte man aktiven Soldaten und Soldatinnen, Veteranen und auch den Familien von "Militär" Angehörigen "Danke" sagen. Nicht nur das, die drei Schlagworte "Honor, Empower, Connect" nehmen dabei einen besonderen Rahmen ein. Die Beteiligten sollen eine "Ehrung" erhalten und innerhalb der Kampagne soll eine gemeinsame Verbindung zwischen Angehörigen und Nichtangehörigen hergestellt werden. "Militär" ist dabei folglich nur ein Überbegriff, konkret geht der Dank dabei an die US Air Force, US Army, US Coast Guards, US Marines und der Navy.

Wie sich das ganze "konkret" ausgestaltet, hat das Denver Broncos vs. Houston Texans Spiel von Anfang November 2018 sehr gut aufzeigt. Verschiedene Aktionen haben sich dabei wie ein roter Faden durch das komplette "Spiel" gezogen. So hatte die Broncos Organisation sämtliche "Color Guards" eingeladen, um sie auf dem Spielfeld zu präsentieren und ihnen tobenden "Applaus" zu ermöglichen. Dabei gingen die Broncos noch einen Schritt weiter und bedachten dabei "lokal" betrachtet, auch noch das ansässige "Police und Fire Department" von Denver. Die "National Anthem" wurde dabei von der Air Force Academy Band "Stellar Brass" featuring Master Sgt. Julie Bradley gesungen. Dabei erhoben sich zuvor alle über 74 000 Zuschauer, um nach einer kurzen "Stille" gemeinsam in die Hymne einzusteigen. Gegen Ende der "Anthem" flogen zwei Düsenjets der US Air Force tief über das Stadion, ein kurzes Feuerwerk rundete das ganze ab. Während des gesamten Spieles und während der "Werbepausen" blendeten die Broncos immer wieder kurze "Filmteaser" ein, um im Stadion über verschiedene Aktionen zu berichten. So hatten in der vorherigen Woche Spieler Militär Stützpunkte in Colorado besucht. Vor Ort sind sie mit den Angehörigen ins Gespräch gekommen und haben kleine, gemeinsame Sportsessions eingelegt. Darüber hinaus wurden unter anderem auch Liveschaltungen eingepflegt, indem ein im Ausland stationierter Soldat, zum Beispiel viel Glück für das Spiel gewünscht und seine Familie vor Ort gegrüßt hat. Das Stadionheft wurde ebenfalls genutzt, um verschiedene Pressemitteilungen zur "Salute to Service" Kampagne zu präsentieren. So benannten die Broncos zum Beispiel sämtliche Stadium und Management Mitarbeiter, die jemals im Militär gedient haben. Die Farbe "Olivgrün" war im ganzen Stadium allgegenwärtig, sei es bei den Coaches wie auch bei den Cheerleadern die sich natürlich entsprechend gekleidet hatten.

Persönlich betrachtet, gerade als Europäerin, war es interessant das ganze "live" zu erleben und einen direkten Einblick zu bekommen. Die ein oder andere Situation führte dazu, dass es einem fast "eiskalt" den Rücken herunterlief. Was in Deutschland fast undenkbar ist, wird in den USA mit einer völligen "Natürlichkeit" gelebt.

Dennoch gibt es auch hier diverse Kritiker. Einige nennen die "Salute to Service" Kampagne der NFL einen "Mittel zum Zweck". Sie soll das Militär überaus "positiv" zur Schau stellen, um den "vermeintlichen" Nachwuchsmangel an Servicekräften zu beheben. Das Militär soll indirekt eine gigantische "Werbefläche" erhalten. Andere nennen die Kampagne eine "Geldmaschinerie", in der die NFL angesichts des Verkaufes sämtlicher "Accessoires" wieder mächtig Gewinn generieren kann. Nicht zu vergessen sind einige "emotionale" Aussagen von Beteiligten. Geht es wirklich noch um den Menschen und Militärangehörigen selbst? Reicht ein bloßes "Danke", wenn doch im Hintergrund so viel mehr "Verluste" und traurige Geschichten allgegenwärtig sind? Des Weiteren benennen einige noch: "Was hat das Militär jetzt mit American Football und einzelnen Spielern zu tun? Sollten sich diese neben all den unnötigen Aktionen, nicht lieber auf das Wesentliche, das Spiel an sich konzentrieren?"

Was bleibt ist die Tatsache, dass die Kampagne zum Denken anregt, indem sich jeder Einzelne selbst ein Meinungsbild machen sollte.






Nadia Quast - 08.11.2018

Danksagung an die "Color Guards" im High Mile Stadium Denver

Danksagung an die "Color Guards" im High Mile Stadium Denver (© Nadia Quast)

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