Ein Highlight für die Texans

Houston TexansDie Houston Texans siegen mit 19:17 bei ihrem Auswärtsspiel bei den Denver Broncos.

"All I see is Orange" das können sich die wenigen Houston Texans Fans wohl gedacht haben, schauten sie sich beim "High Mile Stadium" genauer um. Über 74 000 Fans schafften den Weg in das Stadium der alten Goldgräberstadt "Denver". Die große "Tailgating" - Area bot sich an, kleine Interviews zu führen und jede Menge individuelle Eindrücke "einzufangen". Dabei waren sich beide Fanseiten in ihren Aussagen immer überaus einig. So erläuterten sie Originalgetreu: "Its going to be a though game", "We actually have the same Record. I guess both will have a similar Gameplan", "The Texans and the Broncos will fight really hard" bis hin zu: "It will be interesting until the END". Im Endeffekt hatten alle "Broncos Tailgaters" und die "Houston Texans Fans" das richtige Bauchgefühl, das Spiel war ein Krimi bis zum Schluss.

Die Denver Broncos starteten vor heimischen Publikum mit dem Kickoff. Die Offense der Houston Texans störte ihre darauf folgende offensive Ausgangslage jedoch nicht sonderlich. Sie hatten mit dem ersten Drive ein ganz klares Ziel vor Augen. Dieses war relativ ersichtlich, ein starker und dominanter Auftakt und dieser gelang ihnen überaus gut. Sie boten in ihren kompletten Spielzügen eine breite Variation an und spielten diese technisch sauber aus. Nach drei "Run" Spielzügen über rechts, links wie auch die Mitte, machten sie es der Broncos Defense schwer sich einzustellen. Genau diese Schwachstelle nutzten sie, um in den nächsten zwei Pässen ihren Neuzugang Demariyus Thomas ins Spiel zu bringen. Dieser wechselte letzte Woche von den Denver Broncos zu den Houston Texans. Im Stadium war lautes Raunen zu hören und teilweise positive wie auch negative Kommentare. "It‘s so sad we lost him" oder auch "Why does he catch two in a Row? He never did that for us." Letzteres trifft zwar nicht zu, er hatte den Broncos in der Vergangenheit genug Catches beschert. Entsprechend zeigte er genau diese Professionalität, um durch die beiden erfolgreichen Pässe die Texans Yard für Yard nach vorne zu bringen. Deshaun Watson tat es gleich und lief selbst um weitere 7 Yards umzusetzen. Direkt danach erfolgte nach wenigen Spielminuten der erste Touchdown durch Tight End Jordan Thomas und führte zu einem Spielstand von 7:0.

Die Defense der Houston Texans reagierte ebenfalls dominant, bereits der erste Drive der Broncos endete nach vier Spielzügen. Die Runs wurden zügig gestoppt, ein Pass sofort geblockt und was blieb war lediglich ein Punt. Die Offense der Broncos musste sich über ein paar Minuten erstmal einspielen und eine entsprechende neue Strategie entwickeln. Diese ging auf, Schlüsselspieler in diesem Drive waren der 24-jährige Spieler Phillip Lindsay, Wide Receiver Courtland Sutton wie auch Fullback Andy Janowich. Diese brachten die Broncos in eine entsprechend gute Field Goal Position und so verkürzten sie den Spielstand auf 7:3. Gerade mit Running Back und Broncos Neuzugang Phillip Lindsay taten sich die Texans schwer. Lindsay ist ein kleiner, schneller und vor allem sehr flexibler Running Back. Er zeigte gute "Cut‘s", eine kompetente "Laufschule" und auch, dass er gerne Tackles bricht.

Dennoch trumpften die Texans erneut mit einem starken Drive auf. Interessant war dabei die dynamische Vielfältigkeit, die sie dabei an den Tag legten. Vor allem Deshaun Watson zeigte mehrmals über das Spiel, dass er sehr gut selbst laufen kann und überaus entsprechende "freie" Fenster erkennt. Jedoch war es nach diesem Drive, die darauf folgende Texans Defense die reichlich Druck auf die Denver Broncos ausübten. Sie forcierten einen Fumble und sicherten diesen sofort. Genau diese Spielwandlung erbrachte ihnen, durch ein erneutes vielfältiges Playcalling, einen erneuten Touchdown durch DeAndre Hopkins. Der PAT wurde jedoch geblockt und so stand kurz nach dem ersten Quarter bereits 13:3.

Broncos Quarterback Case Keenum hatte sich bisweilen gefangen und zeigte im weiteren Verlauf akkurat angebrachte Pässe, unter anderem einen 44 Yard Pass auf Tight End Matt LaCosse und einen 14 Yard Pass auf Tight End Jeff Heuerman. Gerade durch die Passlastigkeit hatten sie eine aktuelle Schwachstelle der Texans erkannt. Diese nutzten sie mit weiteren drei Pässen aus, um durch einen Touchdown auf 13:10 zu verkürzen. Genau diese Dominanz nutzten die Broncos auch kurz vor der Halbzeit aus, um unter anderem mit ihrer Defense mächtig Druck auf Deshaun Watson auszuüben. Dieser wurde zum Beispiel in jenem Drive, das erste Mal in diesem Spiel gesackt. Die letzte Minute vor der Halbzeit war auf beiden Seiten "Field Goal" geprägt. Die Broncos machten dabei den Anfang, aus 62 Yards kickte Brandon McManus daneben. Umso erfolgreicher waren danach die Texans, die 3 Sekunden vor Ende durch Ka‘imi Fairbairn ihren Punktstand auf 16:10 erhöhten.

Die Halbzeit nutzen beide Teams, um ihre Strategien für die zwei folgenden Quarter zu hinterfragen und neu auszulegen. Die Denver Offense kam auf das Feld und nun hatte die Dominanz ihre Seiten gewechselt. Die "Wildpferde" traten wesentlich selbstbewusster auf, auch wenn die Tackles der Texans entsprechend rasant und zügig kamen. Unter anderem durch Safety Justin Reid oder auch Outside Linebacker Whitney Mercilus. Dennoch konnten sie es nicht verhindern, dass die Broncos mit einem erneuten Touchdown 16:17 in Führung gingen.

Im weiteren Verlauf kristallisierte sich DeAndre Hopkins als favorisierte Anspielstation von Deshaun Watson heraus. Er brachte ihn immer wieder ins Spiel, um positiven Raumgewinn zu generieren. Deshaun Watson lief abermals erneut und wurde von Broncos Urgestein und Linebacker Von Miller gesackt. Das tat aber keinen Abbruch, da sie kurz nach Beginn des vierten Quarters ein weiteres Field Goal absolvierten, um erneut die Führung auf 19:17 zu erhöhen.

Die letzten 10 Minuten des Spieles wurde auf beiden Seiten mit Strategien genutzt, die Texans setzten vermehrt Laufspielzüge ein, die Broncos versuchten das Spiel ihrerseits zu wenden. Teilweise gelang es ihnen gut, zeitweise nicht, vor allem wenn JJ Watt in "Sack"- Laune, Case Keenum zu Boden brachte. Den eigentlichen Krimi lösten die letzten drei Sekunden aus. Die Broncos marschierten nochmals mit einem "Pass"-lastigen Drive und mit letzter Kraft über das Feld. Sie hatten eine letzte Chance, ein positives Field Goal, um das Spiel für sich zu wenden. Kicker Brandon McManus holte aus, kickte und der Schuss ging daneben. Ein lautes Raunen ging dabei durch das Stadion, enttäuschte Broncos Spieler waren zu sehen. Jubelnde und hocherfreute Texans stürmten das Feld.

So kann es gehen, manchmal liegen Freude und Leid ganz eng beieinander. Die Broncos müssen eine erneute Niederlage verkraften, dazu wird ihnen die folgende "Bye" Woche zum richtigen Zeitpunkt kommen. Sie können sich sortieren und neu besinnen. Die Texans wiederum können sich über einen sechsten Sieg in Folge freuen, Head Coach Bill O‘Brien hat es geschafft, er hat sein Team nach drei Niederlagen zu Beginn entsprechend gepusht und passend eingestellt. Die ausstehende Bye Week wird ihnen weitere und erneute "Kraft" geben. Denn in Woche 11 treffen sie dabei auf Tabellenersten der NFC East Gruppe, die Washington Redskins.


Nadia Quast - 05.11.2018

Houston Texans

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