Perfekter Wilson zu stark für die Lions

Prefektes Passer Rating gegen Detroit, Russel Wilson (#3) der SieggarantDie fröhliche Achterbahnfahrt der Detroit Lions geht weiter. Die Chancen einen Schritt Richtung Tabellenspitze der NFC North war groß. Chicago spielte zwar gegen die Jets, aber Green Bays und Minnesotas Gegner hatten es in sich. Die zwei heißesten Teams der NFC, die Los Angeles Rams respektive die New Orleans Saints mussten erst mal geschlagen werden.

Es sollte leider anders kommen. Gegen einen perfekten Russel Wilson war heute kein Kraut gewachsen. Dabei ging es durchaus Verheißungsvoll los. Durch eine schöne Mischung aus Pass und Laufspiel legten die Lions einen schönen 91-Yards Drive auf den Turf. Der TD war schließlich ein 36-Yard Pass von Stafford auf Marvin Jones Jr. bei dem der QB auch seine Houdini Fähigkeiten bewies und durch geschicktes Ducken einen Sack vermied.

Die Antwort aus Seattle kam prompt. Durch das konsequente und wieder entdeckte Laufspiel näherte man sich der Endzone. Am Ende fand Russel Wilson Tyler Lockett mit einem 24-Yarder in der Endzone, mit einem überragenden Pass der nur von Lockett zu erreichen war.

Dann nahm das Unglück seinen Lauf. Den bis an die 5-Yard getretenen Kickoff nahm Ameer Abdullah auf und returnte ihn bis weit über 30-Yard Linie, machte aber dann einen klassischen Anfängerfehler und ließ sich den mit einem Arm festgehaltenen Ball herausboxen, Fumble, recovert von den Seahawks.

Dieses Geschenk nahm Russel Wilson natürlich dankend an. Drei Pässe später hieß es Touchdown Seattle. Bei dem 15-Yards Pass war allerdings etwas Glück dabei. Sein Ziel David Moore befand sich in einem Sophomore Duelle mit CB Teez Tabor, der auch die Hände an den Ball bekam, doch irgendwie gelang es Moore den Ball wie ein Jongleur zu fangen und ihn in die Endzone zu tragen, 14:7 Seattle.

Über die nächsten vier Drives der Lions legt man am besten den Mantel des Schweigens oder mit anderen Worten: Der Punter hatte viel Arbeit. Das Problem an der Sache, die Seahawks machten es besser und das trotz eines Drives bei dem man volles Risiko ging und der in Turn over on Downs endete.
Nach einem Blitzsauberen Drive fand Wilson zum dritten Mal seinen Adressaten in der Endzone. Diesmal Tight End Ed Dickson in seinem ersten Spiel für Seattle. Der wieder optimal getimte Pass war selbst für Elite Safety Quandre Diggs nicht zu erreichen.

Tragischer weise aus Lions Sicht nutzte Seattle die Arbeitsmaßnahme für Sam Martin, den Punter der Lions, ein weiteres Mal zu einem Touchdown aus. Bei dem Drive machte Teez Tabor wiederum keine gute Figur, erst ließ er einen 45-Yard-Pass zu, dann handelte er sich noch unnötig eine Strafe ein.

Urplötzlich stand Seattle an der 7-Yard Line. Diesmal ließ Wilson seinen 100-Yard Läufer des Tages, Chris Carson ran, welcher sich für die letzten Yards in die Endzone schob. Mit dem 28:7 Zwischenstand ging es nun ins letzte Viertel. So aussichtslos dies Aussah, so viele Hoffnungen konnte man in Comeback Kid Stafford legen.

Dieser ließ sich auch nicht zweimal bitten. Mit einem schnellen Drive war er in der Red Zone der Seahawks, fand dann wiederum Marvin Jones Jr. in der Endzone und der Abstand auf Seattle war verkürzt. Das die Lions nicht näher kamen, hatten sie sich selber zuzuschreiben. Seattle brachte im vierten Viertel nämlich keinen Drive mehr zu Ende. Erst fumbelte ausgerechnet Stafford bei einem Scramble Versuch den Ball, dann warf er seine einzige Interception kurz vor Ende des Spiels und an der 4-Yard Linie der Seahawks stehen. Dieser Pass, gedacht für Golden Tate, antizipierte Seattles CB Justin Coleman und fing ihn zur Siegbringenden Interception ab.

Während sich die Seattle Seahawks hinter den überragenden Rams auf dem zweiten Platz der NFC West gemütlich machen, rutschen die Lions auf dem vierten Platz der NFC North ab. Da die Division aber extrem Eng ist, kann sich am nächsten Spieltag schon wieder alles drehen.

Das lief gut:

Neuerwerbung Damon "Snacks" Harrison hatte ein starkes Debut. 7 Solo Tackles, davon zwei für Raumverlust und ein Sack. Mit ihm auf dem Feld lag das Laufspiel Seattles bei 3,2 Yards ohne ihn bei 5,6.

Minnesota und Green Bay haben auch verloren.

Rookie RB Kerryon Johnson kann auch fangen. Seine eigentliche Aufgabe war ernüchternd, nur 22-Yards Laufspiel. Dafür fing er 6 Pässe für 69 Yards, Karriere Highs.



Das lief schlecht:

Lauf Verteidigung. Man ließ 176 Lauf Yards zu. Das Problem hier waren nicht die Running Backs der Seahawks. Man bekam vor allem einen Offensive Tackle nicht in den Griff. George Fant war bei jedem größeren Raumgewinn auf dem Feld. Bei Carsons TD war das Schwergewicht sogar als Passempfänger angemeldet worden. Damit war die Verwirrung komplett.

Seit Jamal Agnew auf IR ist, muss Teez Tabor für ihn Spielen. Leider nicht so wie gewünscht. Wilson war Perfekt in seine Richtung, 4 von 4 für 97 Yards und einen TD. Nimmt man das Spiel und das letzte gegen Miami zusammen, sind die Quarterbacks in seine Richtung jetzt bei 9 von 10 für 166 Yards und 2 TDs.

Jan Sawicki - 30.10.2018

Prefektes Passer Rating gegen Detroit, Russel Wilson (#3) der Sieggarant

Prefektes Passer Rating gegen Detroit, Russel Wilson (#3) der Sieggarant (© Getty Images)

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