Jaguars in der Krise, auch die Eagles waren zu stark

Startete mit zwei Turnovers, war am Ende aber mit drei TD Pässen MvP des Spiels, Carson Wentz (#11)Alle Jahre wieder machen sich die Jacksonville Jaguars über den großen Teich nach London auf dem Weg, um sich mit einem illustren Gegner zu duellieren. Dieses Jahr war es der Titelverteidigende Super Bowl Champion aus Philadelphia.

Die Jaguars scheinen sich sowohl in der Englischen Hauptstadt zu fühlen, dass in der Nacht von Freitag auf Samstag fast die komplette Secondary etwas über die Strenge schlug und dann auch noch die Zeche prellen wollte, dafür kurz verhaftet wurde. Mangels Alternativen gab es keine Strafen für das London Game, diese werden wohl später folgen.

Dies war also keine optimale Vorbereitung für das bevorstehende Spiel, zumal man eine drei Spiele anhaltende Negativserie mit im Gepäck hat.
Für beide Mannschaften ging es um viel, dass merkte man ab dem Kickoff.
Direkt danach gab es die erste Rangelei, im Folgenden sollte kein Kickoff oder Punt ohne kleinere Provokationen von statten gehen.

Die erste Halbzeit kam sehr ruhig daher. Bis eine Minute vor der Halbzeit. Dabei ging es los wie gemalt für die Jaguars. Ein schnelles Field Goal und die ersten zwei Ballbesitze der Eagles mündeten in Turnover. Hier trat ein Problem der Jags zu Tage, sie konnten diese Steilvorlagen nicht in Touchdowns ummünzen. Glück im Unglück hatten hingegen die Eagles. Die zweite Interception von Carson Wentz der Saison blieb ohne Folgen und der frühe Fumble des Quarterbacks endete "nur" in einem Field Goal.

Anfang des zweiten Viertels konnten die Eagles ausgleichen. Im Anschluss dann der erste Stimmungsvolle Höhepunkt im ausverkauften Wembleystadion. Kicker Josh Lambo setzte ein 57-Yard-Field-Goal zwischen die Posts, er ist damit der momentan heißeste Kicker in der NFL. Die Führung der Jaguars hielt aber nur bis zur letzten Minute vor der Halbzeit. Nach einem Fumble von WR Keelan Cole machte dann Carson Wentz kurzen Prozess.

Nach einem eigenen Lauf und einem 32-Yards Pass auf Backup Tight End Dallas Goeddert stand es auf einmal 10:6, der Spielverlauf war etwas auf den Kopf gestellt.

Die Jaguars kamen etwas verunsichert aus der Kabine und gaben den Ball recht schnell wieder her. Die Eagles hatten aber auf einmal Spaß am Spiel. Nach einem schönen langen Drive fand schließlich Wentz seinen Running Back Wendell Samllwood mit einem kurzen Pass, dieser tänzelte sich an der linken Seitenlinie entlang in die Endzone, Touchdown Eagles.

Dies schien der Startschuss für die Jaguars Offense gewesen zu sein. Angeführt von einem jetzt guten Blake Bortles ging es im Eiltempo Richtung Endzone der Eagles. Ein 11-Yard Pass auf Dede Westbrook besiegelte schließlich den Anschluss, da die 2-point-conversion misslang, stand es nun 12:17.

Als die Jaguars mittels Field Goal weiter auf 15:17 verkürzten, gelang den Eagles der Spielentscheidende Drive. Sie konnten nicht nur mit viel Laufspiel Zeit von der Uhr nehmen, am Ende fand Wentz mit seinem dritten TD Pass sein Red Zone Target Zach Ertz in der Endzone und so konnte Philli auf 24:15 davonziehen.

Zwar gelang den Jaguars nochmals der Anschluss und sie kamen knapp 90 Sekunden vor Ende noch einmal in Ballbesitz, die Eagles Defense hielt aber und so musste Jacksonville in die vierte Niederlage am Stück einwilligen, während Philadelphia wieder Richtung Playoffs schauen kann.

In der Pressekonferenz nach dem Spiel nahm Jaguars Coach Doug Marone die Schuld für den nächtlichen Ausflug der Spieler auf sich, er hätte sie mehr auf so etwas vorbereiten sollen. Uneins waren Marone und Quarterback Bortles über den Zeitpunkt der Bye Week. Während diese für Marone gerade zum richtigen Zeitpunkt kommt, will Bortles weiter spielen, eigentlich will er jede Woche Spielen. Da wird es schön für ihn zu hören gewesen sein, dass sein Coach zufrieden mit ihm war, er gute und schnelle Entscheidungen getroffen hat und auch seine Beine im richtigen Moment genutzt hat (Top Rusher der Jaguars).

Doug Pederson war auf der anderen Seite natürlich hoch zufrieden, in diesem "Must win" Game. Ebenso wie sein QB Carson Wentz, der sah den Erfolg vor allem in den third down conversions. Unzufrieden war er nur über seine selbst verursachten Turnover.

Jan Sawicki - 29.10.2018

Startete mit zwei Turnovers, war am Ende aber mit drei TD Pässen MvP des Spiels, Carson Wentz (#11)

Startete mit zwei Turnovers, war am Ende aber mit drei TD Pässen MvP des Spiels, Carson Wentz (#11) (© Getty Images)

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