Purdue überrascht selbstgefällige Buckeyes

David BloughPurdues überraschender 49:20-Erfolg gegen Ohio State erinnerte einen beim Zuschauen stark an die ähnlich deftige Niederlage, die Ohio State vor fast genau einem Jahr bei Iowa erlitten hatte. Die klar favorisierten Buckeyes agierten nicht gewohnt bissig, wirkten eher selbstgefällig, und als sie nach Purdues Touchdown zum 21:6 merkten, dass es eng wird, war der Gegner mental längst im Vorteil, spielte buchstäblich von Minute zu Minute stärker und glaubte daran, dass die Überraschung möglich ist. Head Coah Urban Meyer sagte später, dass er vom Auftritt seiner Mannschaft "sehr überrascht" sei und dass die Schwächen seines Teams schonungslos aufgezeit worden seien. Sein Gegenüber Jeff Brohm bezeichnete die Leistung seines Teams als "einfach eine großartige Vorstellung" und hob die Einstellung hervor. "Wir sind mit dem Ziel ins Spiel gegangen, mutig zu spielen, denn gegen diese Jungs musst du mutig spielen", sagte er.

Ein Hauptfaktor für den Sieg der Boilermakers war, dass ihre Offensive Line das Duell gegen die hochgelobte Defensive Line von Ohio State gewann. QB David Blough hatte so meistens viel Zeit, seine Anspielstationen zu finden - in Kombination mit einer Vielzahl von Deckungsfehlern im Defensive Backfield der Buckeyes eine für den Favoriten fatale Mischung. Noch überraschender war allerdings, dass Purdues Abwehr in der Phase, als das Spiel noch offen war, in der Lage war, Ohio States Receiver so gut abzuschirmen, dass QB Dwayne Haskins mit seinen Pässen nicht wie gewohnt zum Zuge kam. Am Ende kam Haskins zwar auf 470 Pass-Yards, aber die meisten dieser Yards holte er erst, als sein Team klar zurück lag.

Den entscheidenden Schritt zur Sensation machte Purdue kurz vor und direkt nach der Halbzeitpause und profitierte dabei auch von dem einen oder anderen glücklichen "Break", den man als Außenseiter auch braucht. Als Ohio State knapp zwei Minute vor der Pause am Ende eines langen Angriffs (16 Spielzüge, 83 Yards) einen kurzen Field-Goal-Versuch (33 Yards) vergab, marschierte Purdue in nur acht Spielzügen von der eigenen 20-Yard-Linie aus zum Touchdown zur 14:3-Führung (9-Yard-Pass von Blough auf WR Rondale Moore) - wobei dem Touchdown ein Lauf des Holders zum neuen First Down nach angetäuschtem Field-Goal-Versuch unmittelbar voraufgegangen war. Beim ersten Angriff der zweiten Halbzeit vergab Ohio State die Chance, auf vier Punkte heranzukommen, als es nach einem First Down an Purdues 10-Yard-Linie nur ein kurzes Field Goal (23 Yards) zum 6:14 schaffte. Purdues folgender Angriff wurde nach sechs Spielzügen eigentlich gestoppt, ging dann aber wegen einer Roughing-the-Punter-Strafe gegen Ohio State weiter und endete drei Spielzüge später mit einem 1-Yard-Touchdown-Lauf von RB D.J. Knox zum 21:6. Und im Anschluss daran endete Ohio States nächster Angriff nach Erreichen von Purdues 2-Yard-Linie ohne Punkte, weil ein Pass von Haskins im vierten Versuch von K.J. Hill auf Höhe der Goal Line nicht gefangen werden konnte.

Nach dieser Szene hatte man nicht den Eindruck als wenn Ohio State das Spiel noch würde drehen können, und als D.J. Knox in der vierten Minute des vierten Viertels zu einem 42-Yard-Touchdown zum 28:6 sprintete, war bei den Gästen endgültig die Luft raus. Zwar erzielten sie mit ihren nächsten beiden Angriffen Touchdowns zum 13:28 und 20:35, aber ihre Abwehr fing sich dazwischen jeweils nur wenige Spielzüge später weitere Touchdowns ein.

Hoch - 21.10.2018

David Blough

David Blough (© Getty Images)

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