Playoffanwärter dauerhaft im Endspielmodus

Michigan State sorgte mit dem 21:17 bei Penn State für eine der Überraschungen des letzten Spieltages.Der zweite Spieltag im Oktober unterstrich mal wieder, warum sich die Entscheidungsträger des College Footballs immer damit schmücken, dass die Regular Season im College Football die spannendste und hochwertigste in den US-amerikanischen Mannschaftssportarten sei. Bei nur vier zu vergebenden Playoff-Plätzen zählt jedes Spiel mehr als etwa in der NFL, schon eine Niederlage kann eine zuviel sein, bei zwei Niederlagen ist man praktisch raus. Gemäß dieser Formel mischte der letzte Spieltag die Situation im Feld der Playoff-Kandidaten ordentlich auf. Vier Teams aus den ersten Acht der AP Top 25 - Georgia, West Virginia, Washington und Penn State - verloren, zwei von ihnen (Georgia und West Virginia) zum ersten Mal, zwei (West Virginia und Penn State) gegen nicht platzierte Teams, und für zwei von ihnen (Washington und Penn State) ist nach der zweiten Niederlage der Traum von den Playoffs schon Mitte der Saison beendet. Letzteres gilt im Übrigen auch für Miami, das als Playoff-Anwärter in die Saison gegangen war und am Samstag als 16. der Top 25 bei Virginia seine zweite Niederlage kassierte.

Das war eine Menge "Holz" an diesem Spieltag, zumal, wenn man noch die mühevollen Siege dreier weiterer Top-Ten-Teams (Notre Dame, Texas und Central Florida) dazu nimmt, ein richtiges sportliches Erdbeben waren diese Ergebnisse andererseits auch wieder nicht. Dass das wiedererstarkte LSU gut genug ist, um Georgia zu schlagen, wusste man, allein die Höhe des Sieges (36:16) und die physische Dominanz der Tigers überraschte. Auch nicht wirklich überraschen konnte Washingtons 27:30 nach Verlängerung bei Oregon. Die mit neuem Head Coach wieder nach vorn strebenden Ducks sind im Grunde nicht schwächer als Washington, auf der einen oder anderen Position sogar talentierter besetzt, mit ihren vielen jungen Spielern nur etwas unerfahrener. West Virginia wiederum war mit Platz 6 in den Top 25 ohnehin zu hoch gehandelt. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der Höhenflug der Mountaineers gestoppt werden würde, und dass dies jetzt bei Iowa State passierte (14:30), war nach der Leistung der Cyclones in der Woche zuvor bei Oklahoma State so überraschend nicht. Lediglich Penn States 17:21-Heimniederlage gegen Michigan State hätte man angesichts der bislang mäßigen Leistungen der Spartans in dieser Saison nicht erwartet. Immerhin erinnerte Michigan States Vorstellung in State College schon deutlich mehr an das, was man von der Mannschaft vor der Saison erwartet hatte. Unglücklich für die Spartans, dass der Umschwung zu spät kommt, um selbst noch mal Richtung Playoffs anzugreifen.

Wirklich viel verändert hat der Spieltag also nicht. Der große Gewinner war Notre Dame, das beim 19:14 gegen Pittsburgh kurz davor war, für das einzige echte Schock-Ergebnis dieses Spieltages zu sorgen. Trotz der schwachen Leistung gegen ein mittelmäßiges Team rücken die Fighting Irish durch Georgias Niederlage in den Top 25 auf Platz vier vor - und das wäre auch in der Rangliste des Playoff Selection Committees, die erst Ende Oktober zum ersten Mal erstellt wird, so. Die Partie gegen die Panthers hat zwar gezeigt, dass auch Notre Dames Restprogramm kein so genannter Selbstläufer ist, zumal auch noch ein paar Gegner auf dem Programm stehen, die besser sind als Pittsburgh (vor allem USC im letzten Spiel), andererseits können die Fighting Irish die Playoffs aus eigener Kraft erreichen, wenn sie alle übrigen Spiele gewinnen.

Wohlwollend dürfte Georgias Niederlage auch in vier der fünf Power Five Conferences zur Kenntnis genommen worden sein. Die Sorge von ACC, Big Ten, Big Twelve und Pac-12, dass die SEC erneut, wie in der letzten Saison, mit zwei Teams in den Playoffs vertreten sein könnte, bleibt zwar bestehen, und auch Georgia selbst könnte dieses zweite SEC-Team hinter Alabama, von dessen Playoff-Teilnahme eh alle ausgehen, sein, aber die Chancen für diese Konstellation sind jetzt etwas geringer geworden. Das gibt den anderen Power Five Conferences größere Chancen, ihren Champion in die Playoffs durchzubringen. Bei zwei Playoff-Teilnehmern aus der SEC plus Notre Dame bliebe in den Playoffs nur noch Platz für einen weiteren Power Five Champion. Aber Gedankenspiele dieser Art sind, wie die Überraschungen der letzten beiden Spieltage gezeigt haben, zum jetzigen Zeitpunkt wohl noch ewas verfrüht.

Hoch - 16.10.2018

Michigan State sorgte mit dem 21:17 bei Penn State für eine der Überraschungen des letzten Spieltages.

Michigan State sorgte mit dem 21:17 bei Penn State für eine der Überraschungen des letzten Spieltages. (© Getty Images)

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