Ravens-Defense tobt sich aus

Za'Darius Smith und Co. waren übermächtig.Die gute Nachricht für die Tennessee Titans: Quarterback Marcus Mariota hat das Spiel gegen die Baltimore Ravens überlebt. Der in den ersten Wochen der Saison schon angeschlagene Spielmacher des Teams aus Nashville brachte während der Partie auch zehn Pässe an den eigenen Mann, das waren sogar beachtliche zwei Drittel aller Gelegenheiten, bei denen er zum Pass kam. Einmal öfter allerdings, nämlich glatte elf Mal, landete er schon vor dem Versuch auf dem Hosenboden: Die Front Seven der Baltimore Ravens schob Mariotas hilflose Schutztruppe wie Blocking Dummys wieder und wieder zur Seite und tobte sich dahinter gegen den Quarterback der Titans nach Belieben aus.

Die schlechte Nachricht für die Titans ist: Ein gutes Football-Team hat eine gute Offensive Line, Tennessee hat keine. Dass die Baltimore Ravens das Spiel gewinnen würden, war nicht unerwartet. Dass es mit dem 21:0 für die Gäste einen Shutout gab, ist natürlich bitter. Aber die Katastrophe geht weit über dieses eine Spiel, in dem man ja "nur" 21 Punkte Differenz hinnehmen musste, hinaus: In dieser Verfassung hat man selbst gegen im Angriff nur behäbige Teams (wie die Ravens) oder auch solche mit eher mäßiger Defense (wie etwa der kommende Gegner Chargers) nicht den Hauch einer Chance.

Dem Angriff Baltimores genügte eine verlässliche Performance von Quarterback Joe Flacco. Er warf 25 vollständige Pässe und nur nur eine Interception bei 37 Passversuchen, kam auf durchschnittliche 6,43 Yards pro Passversuch und nur einen Touchdown-Wurf. Völlig ausreichend. Alex Collins erlief zwei Touchdowns und 54 Yards, Flaccos Angriff war auch bei Verwertung von Third Downs effektiv: In zwölf von 17 Fällen kamen die Ravens in dritten Versuchen zum neuen First Down, bei den Tennessee Titans fiel die Bilanz mit einem Erfolg bei zehn Anläufen miserabel aus. Ganz logisch, wenn praktisch in jeder Angriffsserie mindestens ein Quarterback Sack zusätzlich zu den zehn Basis-Yards zum nächsten First Down zu verkraften ist, bevor man zum dritten Mal versucht, sich an der Line of Scrimmage zu formieren.

Ach ja - es gab doch noch weitere gute Nachrichten für die Titans: Das Team blieb ohne Ballverlust und schaffte es, jede der neun Angriffsserien mit einem Punt zu einem ordentlichen Abschluss zu bringen! Und die Tabellenführung in der AFC South behielt man auch vorerst noch...

Derweil vollführten auf dem Feld und an der Seitenlinie die schweren Jungs der Ravens-Defense ein Sack-Tänzchen nach dem anderen. Auf acht verschiedene Spieler verteilten sich die Einschläge ins Backfield der Titans, Za’Darius Smith setzte drei Quarterback Sacks und Patrick Onwuasor bejubelte zwei. Ansonsten durften auch die Spieler der Rotation sich bei diesem Scheibenschießen mal in den Vordergrund drängen. Die elf Quarterback Sacks sind Clubrekord bei einem Team, das seine größten Erfolge stets auf Basis einer starken Defense feierte.

Nur ist es nicht unbedingt eine gute Nachricht für die Ravens, dass die Titans womöglich nicht der Maßstab waren, der echte Aussagekraft für die kommenden fünf Wochen hat. Denn da spielt man gegen New Orleans, Carolina, Pittsburgh und Cincinnati nun gegen vier Teams, die nicht nur in der Tabelle Playoff-Anwärter sind (wie ja auch Tennessee). Sondern auch gegen solche, die eine Offensive Line aufbieten können.

Auerbach - 15.10.2018

Za'Darius Smith und Co. waren übermächtig.

Za'Darius Smith und Co. waren übermächtig. (© Getty Images)

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