Topspiele zuhauf!

Überzeugt James Conner wieder? Das Game of the day:

New England Patriots (3-2) gegen Kansas City Chiefs (5-0)


Das Sunday Night Game (Spielbeginn 02:20 Uhr) ist das mit Abstand beste Spiel der Woche: Die in dieser Saison wackelnde Dynastie empfängt die "New kids on the block" aus Kansas City, die mit Pat Mahomes einen begeisternden Quarterback aufbieten können und von denen die Experten sicher keine 5-0 Bilanz erwartet hatten.

Die Chiefs könnten eine Niederlage sicher leichter verkraften, als die angeschlagenen Patriots, die jedoch die letzten beiden Wochen wieder zu alter Stärke zu finden schienen. Die Pats werden mit einem Fokus auf das Rungame versuchen, die Chiefs Offense möglichst lange an der Seitenlinie zu halten und so den Rhythmus von Mahomes zu stören.

Tom Brady auf seine alten Tage gegen einen jungen Herausforderer, der bislang die Rekorde purzeln ließ. Was für ein Matchup, das NBC (und hierzulande von DAZN beziehungsweise im GamePass übertragen wird) am Sonntag Spitzenwerte bei den Einschaltquoten bescheren sollte.


Und sonst so:

Im Spiel Cleveland Browns (2-2-1) gegen Los Angeles Chargers (3-2) versuchen die heimischen Brownies ihre Heimserie – noch ungeschlagen!!! – zu verteidigen. Einfach wird das nicht gegen die leicht favorisierten Chargers, die bislang nur gegen die beiden letzten ungeschlagenen Teams (Kansas City Chiefs und Los Angeles Rams) verloren haben.

Die Euphorie in Cleveland ist nahezu grenzenlos und der Kampf um die Plätze in der AFC North in diesem Jahr spannend wie selten, da alle vier Teams noch gut im Rennen liegen.

Die Minnesota Vikings (2-2-1) versuchen nach schwachem Start ihre Form des Auswärtssieges in Philadelphia auch gegen die noch schwächer gestarteten Arizona Cardinals (1-4) zu halten. Bei denen fuhr Rookie Quarterback Josh Rosen trotz mittelmäßiger Leistung seinen ersten Sieg ein, nachdem dies in der Woche zuvor noch sein Kicker verhindert hatte. Die Vikings sind klar favorisiert, aber das waren sie vor der sensationellen Heimniederlage gegen die Bills auch...


Die #ranNFL Fernseh-Spiele

Pro7 Maxx hat für Oakland Raiders (1-4) gegen Seattle Seahawks (2-3) gleich ein größeres Kontingent (Jan Stecker, Björn Werner, Carsten Spengemann und Roman Motzkus) nach London geschickt, um die Fans am Abend vorher zu bespaßen und das Spiel am britischen Abend angemessen zu übertragen. Hoffentlich haben alle Ticketbesitzer rechtzeitig mitbekommen, dass die Partie nicht wie ursprünglich geplant im neuen Tottenham Spurs Stadion stattfinden kann, sondern im altbekannten Wembley Stadion.

Partie #2 (Denver Broncos (2-3) vs. Los Angeles Rams (5-0)), der zweite Besuch eines ungeschlagenen Teams in der Mile High City, wird von Patrick Esume und Volker Schenk kommentiert. Was die Defense um Bradley Chubb und Von Miller nicht schaffte, soll jetzt gegen top Running Back Todd Gurley gelingen: Die gegnerische Offense möglichst unter 20 Punkten halten, damit man mit einer bislang maximal mittelmäßigen Offense um QB Case Keenum eine Siegchance hat.


Der Langweiler der Woche:

Green Bay Packers (2-2-1) vs. San Francisco 49ers (1-4)


Zwei Teams mit vielen Fans hierzulande, aber das Duell wäre sicher in Woche 1 wesentlich reizvoller gewesen, als Packers QB Aaron Rodgers noch auf zwei Beinen laufen konnte und das Knie von Niners QB Jimmy Garoppolo noch intakt war. Zudem traute man diesen Teams damals wesentlich mehr zu, als sie bislang tatsächlich gezeigt haben.

Fände das Spiel am Sonntagnachmittag statt, hätte es sicher nur einen Bruchteil der Zuschauer. Mangels Alternativen Montagabend wird es natürlich trotzdem geschaut...


Gestern war doch ... das Thursday Nite Game:

New York Giants (1-5) – Philadelphia Eagles (3-3) 13:34


Ein Spiel mit vielen Fehlern, das bereits zur Halbzeit effektiv entschieden war: Die Giants hatten sich überraschend entschlossen, ohne O-Line aufzulaufen, was gehörig schief ging. Fumbles, muffed Punts und Video Replays auf beiden Seiten, aber die fehlende Offensive der Giants machte den Unterschied.

Mit einer Ausnahme: Rookie Running Back Saquon Barkley spielte überragend auf und sah als einziger weiß-blauer Offensivspieler jederzeit gefährlich aus. Mit 229 Yards combined und einem Touchdown stellte er den kompletten Angriff der Big Blue.

Die Eagles hatten mit Alshon Jeffery, Nelson Agholor gleich zwei Passcatcher als Playmaker, während auf der anderen Seite OBJ vorwiegend durch Fehler oder Beschwerden auffiel (er kam auf 44 Yards).

Ein relativ müheloser "Divisionssieg" für den Titelträger; bei den Giants wird es wohl eine lange Saison mit nur einem einzigen Lichtblick namens Saquon Barkley.


Spieler im Scheinwerferlicht:

Running Back James Conner, Pittsburgh Steelers


Der holte in den beiden letzten Spielen jeweils über 100 Rush Yards; die Bengals Defense hat sicher ein anderes Kaliber als die dezimierte der Falcons, aber das Running Game muss für die Steelers funktionieren, wenn man beim Divisionsrivalen bestehen will; die Bengals haben zwei Siege mehr auf dem Konto und rechtzeitig ihren Running Back Joe Mixon zurück, der letzte Woche stark auflief.

Wenn Conner aber erneut eine so gute Leistung zeigen kann, werden die Rufe nach Le’Veon "Holdout" Bell noch leiser, der angeblich kommende Woche zurückkehren will.


Viel Spaß am NFL-Sonntag und vorher vielleicht schon beim German Bowl in Berlin! Die Rückschau gibt’s dann am Montagmittag.

Carsten Keller - 12.10.2018

Überzeugt James Conner wieder?

Überzeugt James Conner wieder? (© Getty Images)

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