German Bowl - Meilensteine

#9 Michael Davis (Cologne Crocodiles)Die ersten 39. German Bowl Endspiele kannten viele Höhepunkte, sportliche Höchstleistungen und rauschende Feste. Zum ersten Finale, dass am 10. November 1979 in Frankfurt am Main zwischen den Frankfurter Löwen und den Ansbach Grizzlies ausgetragen wurden und die Mainstätter mit 14:8 gewannen, kamen noch bescheidene 300 Zuschauer. Etwas mehr als zwei Dekaden später, während der großen Boomphase am 9. Oktober 1999, wurde die Schallgrenze von 30000 Fans bei einem deutschen Football Endspiel überschritten. Genau 19 Jahre später sind über 63000 Aktive beim Dachverband AFVD gemeldet und damit wurde ein weiterer neuer Meilenstein in der Entwicklung einer eigentlich jungen Sportart erreicht, der eine neue Ära einläutete. Der Weg von einem Party-Trend zu einer ernstgenommenen, leistungsorientierten und nachhaltig organisierten Sportart, die 2018 von über 450 Vereinen und Sportabteilungen getragen wird. Weit mehr als 50 Prozent aller europäischen American Footballer kommen somit heute aus deutschen Landen und eine Reihe von ungezählten europäischen Spitzenspielern würden ihr letzten Hemd dafür geben, einmal im Team des 40. Deutschen Football Meisterteams mitwirken zu dürfen. Somit dürfen alle Beteiligten am Ergebnis des Gesamtwerkes "German American Football" heute ein wenig stolz sein, dessen Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist und weiterhin dynamisch wächst.

Dazu gehören natürlich die Berliner Organisatoren des 40. Endspieles, alle Vereine und ihre zahllosen Helfer und Unterstützer, die Zuschauer im Stadion und an den Bildschirmen genauso dazu, wie die Freunde und Familien der glücklichen Athleten, die den Sprung in das Jubiläumsendspiel geschafft haben. Hinter ihnen liegen zahllose Trainingseinheiten, diverse Punktspiele in der German Football League, die sie alle zu echten Champions gestählt haben. Sie alle sollen sich eingeladen fühlen, vor dem Anpfiff in eine Zeitkapsel zu steigen, um noch einmal einige Meilensteine aus 40. Jahren German American Football im Geiste mitzuerleben.


11.10.1987, GB IX in (West) Berlin – Öffnet die Tore –

Die Gründerjahre des German American Football in Berlin sind natürlich eng mit den Berlin Adlern verbunden, die am 12. Februar 1979 unter dem Namen Berlin Bears in das Vereinsregister eingetragen wurden. Zunächst wurde das Training in den US-amerikanischen Kasernen abgehalten und die jungen Spieler von stationierten Soldaten angeleitet. Bereits kurze Zeit später fusionierten die Bären mit den Berlin Bats, so dass die kritische Masse an Spielern bald erreicht war und im gleichen Jahr an einen Spielbetrieb in der frisch gegründeten 1. Bundesliga gedacht werden konnte. In der ersten Saison verfehlten die Bears noch die Playoffs, so dass die Clubleitung einen Strategiewechsel vornahm. Als Abteilung traten die Footballer 1981 dem BSC Wilmersdorf bei, wechselten ihre Teamfarben und nannten sich fortan Berlin Adler. 1983 qualifizierten sich die Adler erstmals für die Playoffs, ein Juniorenteam wurde gegründet und der Stammverein gewechselt. Durch den Wechsel zum BSC Rehberge erhielten sie Zutritt zum Radrennstadion Schöneberg und erreichten 1987 erstmals das deutsche Endspiel und gewannen gegen die Badener Greifs mit 37:12 erstmals den German Bowl. Als Kulisse diente das ausverkaufte Mommsenstadion, in das bis zu 17000 Footballfans strömten und der Berliner Quarterback, der die Massen bewegte, hieß damals Clifford Madison und der Head Coach war kein geringerer als Billy Brooks. Als College Spieler kam Brooks 1974 und 1975 zu Meisterehren und zwischen 1976 und 1981 agierte Brooks als Wide Receiver in der NFL bei den Cincinnati Bengals, Houston Oilers und San Diego Chargers. Das Endergebnis ließ natürlich die Herzen der Berliner Fans höher schlagen, die teilweise, nachdem die Stadiontore von den Ordnern geschlossen wurden, auf Bäume kletterten, um etwas vom Finale doch noch live mit zu erleben und die tumultartigen Zuständige, die nach dem Abpfiff vorherrschten, erinnerten schon fast an eine US-College Championship der Florida State Seminoles. Nur das intensive Herausreißen von Grasfladen wurde damals von den begeisterten Footballfans unterlassen.


1994 – Meistercoach und doch gefeuert

Erfolg macht sexy und sichert zumindest für eine neue Saison den Job, so lautet eine Binsenwahrheit in der Sportwelt. Das muss aber nicht immer so sein, wie uns das Jahr 1994 zeigte. Nach den vier Meistertiteln von 1987, 1989, 1990 und 1991 standen die Berlin Adler nach zweijähriger "Pause" 1994 erneut in einem German Bowl. Noch nie hatten sie ein Endspiel verloren, doch vor 8000 Zuschauern wussten die Düsseldorf Panther im ehrwürdigen Hanauer Herbert-Dröse-Stadion die Berliner mit 27:17 zu besiegen. Diesen Erfolg konnte aber vor allem ihr Erfolgscoach Christos Mantzaridis nicht sehr lange auskosten. In einer bislang einzigartigen Panther-Palastrevolte stürzten die Spieler des damaligen deutschen Rekordmeisters ihren Head Coach. Nachdem 30 Akteure aus dem 42-köpfigen Kader des amtierenden Titelträgers durch ihre Unterschrift Christos Mantzaridis das Vertrauen entzogen hatten, warf dieser die Brocken hin: "So habe ich keine Lust mehr, selbst wenn ein Teil der Spieler trotz ihrer Ankündigung mit mir weitermachen würde, hätte es doch keinen Zweck. Ich muss weder bei den Spielern darum betteln, Trainer bleiben zu dürfen. Noch muss ich mir von Leuten, die ich selbst irgendwann in den letzten Jahren geholt habe, sagen lassen, dass ich den "Spirit" gefährden würde, oder was für das Team das Beste ist." Heute arbeitet Mantzaridis erfolgreich als Geschäftsführer einer Firma, die Sprachtechnologien und Sprachlösungen für das Gesundheitswesen entwickelt und anbietet.


1995 - Der erste Double - Eurobowl und German Bowl in einer Hand

Am 7. Juli 1995 gelang dem damaligen deutschen Rekordmeister, den Düsseldorf Panthern, ein großer Coup. 20.548 Zuschauer waren im Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadion aus dem Häuschen, als die Panther den Eurobowl eroberten. Mit dem 21:14 Erfolg über die London Olympians gelang dieses erstmals einem deutschen Team. Die Entscheidung im zum neunten Male ausgespielten "Europapokal der Landesmeister" fiel in einem Herzschlagfinale. Der deutsche Rekordmeister erzielte den Sieges-Touchdown erst 24 Sekunden vor Schluss, als Wide Receiver Estrus Crayton trotz Doppeldeckung einen spektakulären 36-Yard-Pass von Quarterback Brad Parpan fing.

Die Panther bestätigen schließlich im Herbst 1995 ihre Führungsrolle im 17. German Bowl. Während die Hamburg Blue Devils als Titelverteidiger drei Viertel dagegen hielten. Mit 17:10 setzten sich in Braunschweig vor 12.125 Zuschauern im German Bowl XVII die Düsseldorfer gegen die blauen Teufel verdient durch. Zum sechsten Mal zierte somit der Name des 1978 gegründeten Traditionsclubs eine deutsche Meisterschaftstrophäe. Der Abstand zu den "Verfolgern" wurde vom Rekordmeister in der "Ehrentafel" damit noch einmal vergrößert. Dieses war bemerkenswert, aber vor allem beeindruckte eine weitere Zahl. Der Triumph von Braunschweig war der dritte Meisterschaftsgewinn der Rheinländer binnen vier Jahren. Folgerichtig wurden der Meistercoach und der Quarterback des neuen Vizemeisters von den Huddle-lesern gekürt. Dino Bucciol von den Hamburg Blue Devils und Robert Enger vom Meister Düsseldorf Panther wurden zu Deutschlands Coach, beziehungsweise Spieler des Jahres gewählt.


1997 – Der erste Titel des Rekordmeisters

Egal, wie der 40. German Bowl enden wird, die New Yorker Lions, die sich bis 1994 Braunschweig Lions nannten, werden Deutscher Football Rekordmeister bleiben. Seit 1994 spielen sie ununterbrochen in der German Football League und gewannen bisher elf German Bowl Siege. Im Jahr des zehnten Jubiläums der Vereinsgründung gewannen sie erstmals den Pott mit 26:23 gegen die Cologne Crocodiles. 14.800 Zuschauer im Hamburger Volksparkstadion, darunter bestimmt ein Drittel aus Braunschweig, erlebten mit, wie eine Mannschaft dafür sorgte, dass am Sockel der Trophäe ein neuer Name eingraviert werden musste. Fortgesetzt wurde - nach einem Jahr Pause - dagegen eine German-Bowl-Tradition der jüngeren Vergangenheit: Es war der achte der letzten zehn German Bowls, der erst binnen der letzten zwei Minuten entschieden wurde. Eine weitere - aus Kölner Sicht traurige - Tradition bekam ebenfalls ein neues Kapitel angefügt: Zum fünften Mal standen die Cologne Crocodiles in einem deutschen Finale, zum fünften Mal verloren sie. Der wahrscheinlich stärkste, in jedem Fall namhafteste Angriff der Liga eroberte kurz vor dem Schluss doch noch das Übergewicht gegen die beste Verteidigung Deutschlands. Die wiederum hatte in den ersten zwei Vierteln dafür gesorgt, dass die Kölner die Mannschaft waren, die lange Zeit wie der logische kommende Meister aussah. Zweimal, zuletzt im dritten Viertel, lagen die Crocodiles zwischenzeitlich mit zehn Punkten vorn, mindestens in den ersten beiden Vierteln hatten sie, wenn schon nicht den gegnerischen Angriff, so doch aber das Spielgeschehen eigentlich unter Kontrolle. Während Braunschweig lange Zeit vorzog, den eigenen Paßangriff um QB Adrian Rainbow und vor allem WR Jon Horton wirbeln zu lassen, meist mit der Übermacht von vier Receivern agierte, ohne den wirklich ernsthaften Versuch, ein nennenswertes Laufspiel zu etablieren, spielten die Crocodiles eher konservativen Football. Im eigenen Angriff wurde das kleine Manko des ebenfalls fehlenden konstanten Laufspiels durch die kurzen Pässe auf TE Werner Hippler ausgeglichen oder mit dem alternierend mit dem etatmäßigen Quarterback Joe Pickens gebrachten Michael Davis als Lauf-Drohung von der Spielmacher-Position her. Hinzu kam die tiefe Waffe vornehmlich in Gestalt von WR Jörg Heckenbach, der Braunschweigs DB Arne Rieche in der ersten Hälfte einige Male das Nachsehen gab. Die Basis des leichten Kölner Übergewichtes bildete die Verteidigung. Claus Biedermann, Frank Messmer und Co. beherrschten die Line of Scrimmage und DB Aaron Anderson hielt Jon Horton an der kurzen Leine. Bis zum Ende des dritten Viertels, nachdem Köln das 16:6 als scheinbare Vorentscheidung markierte, gab es kaum jemanden im Stadion, der Köln nicht als kommenden Meister sah und Braunschweigs Assistent Coach Scott Caton später zugab, bereits vor der Pause Zweifel gehabt zu haben, dass seine Offensive Line die Anstrengungen bis zum Ende durchstehen könnte. Doch sein Head Coach Kent Anderson ließ sich nicht beirren und warf zusätzlich Matt Riazzi in die Schlacht, der sein Vertrauen mit dem ersehnten Anschlusstouchdown rechtfertigte. In wenigen Minuten verlor Köln den Faden und Jon Horton erhielt den Freiraum, den er benötigte, um später zu MVP-Ehren zu kommen. Der 46 Yards Passfang wurde genauso sicher in Empfang genommen, wie der 7-Yard-Pass, der zum 26:23 Endstand führte.


2003 – "n. V." - Der engste, der knappste, der spannendste German Bowl "ever"

Die Hamburg Blue Devils holten nach einem packenden Finale in der Verlängerung gegen die Braunschweig Lions im Jahr 2013 ihre vierte Meisterschaft und gewannen in der Volkswagen Arena in Wolfsburg den German Bowl XXV mit 37:36 gegen die Braunschweig Lions, die zum Abschluss der regulären Saison noch Platz 1 in der GFL Nord vor den Hamburgern belegt hatten, diese Anfang September vor eigenem Publikum noch 35:0 deklassiert hatten und sich auch in Wolfsburg einige Male schon als fast sicherer Sieger wähnen durften. Den Schlusspunkt unter eine an Dramatik kaum zu überbietende Partie, in der die von beiden Seiten vor allem im Angriffsbereich gezeigte Spielkultur im deutschen Amateurbereich bislang wohl noch nicht erreicht worden sein dürfte, setzten Hamburgs TE Andreas Nommensen, der einen sieben-Yard-Pass von QB Zach Witt in der Braunschweiger Endzone fing, sowie Kicker Florian Dannehl, der im Gegensatz zu Braunschweigs Kicker Marko Rothaar wenige Minuten zuvor, nach dem Overtime Touchdown seiner Mannschaft, auch den Extrapunkt verwandelte. Als MVP des Finales wurde Hamburgs WR Marico Gregersen von Bundestrainer Martin Hanselmann auserkoren und im Anschluss an die Partie mit einer speziellen Naturstein-Trophäe ausgezeichnet.


2012 - Die meisten Punkte aller Zeiten

Robert Huber, der als AFVD Präsident schon der Hausherr vieler Endspiele gewesen ist, musste nach dem Abpfiff der 34. Auflage selbst zugeben, dass er 2011 in Magdeburg noch dachte, dass sich die Spannung in einem Finale nicht mehr steigern lassen würde. Nun wurden ein Jahr später im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion so viele Punkte, wie noch niemals zuvor, einem dankbaren Publikum präsentiert. In Berlin zwischen Siegerehrung und der folgenden Pressekonferenz war er sich vor allem nicht mehr ganz so sicher, ob das Endspiel des Jahrganges 2012 nicht doch noch ein Hauch mehr Dramatik geboten hatte, als der Jahrgang davor. Mit Nerven wie Drahtseilen wurde in der letzten Minute der regulären Spielzeit Halls Kicker Thomas Rauch aufgefordert, seinen Job zu erledigen und ein 47-Yard-Field-Goal zwischen die Torstangen zu bugsieren. Diese Aufgabe beim Spielstand von 53:53 bestand der Mann mit dem goldenen Fuß auch, und wie schon ein weiblicher Fan auf seinem Fan-Trikot schreiben ließ ("gleich raucht’s"), rauchte es bei Rauch auch wirklich, zuerst im Kopf vor Spannung und später vor Freude, über den verwandelten und enorm wichtigen Kick aus längerer Entfernung, der die Unicorns für alle Mühen und Plackereien entschädigte, die eine Saison mit sich bringen kann. Für Gesprächsstoff sorgten auf jeden Fall nicht nur die letzten 34 Sekunden vor dem Abpfiff, sondern auch die stetigen Ups und Downs der vier Viertel, die dem German Bowl XXXIV einen besonderen Stempel aufdrückte und die 11.242 Zuschauer in ihrem Bann hielten. Das Schicksal meinte es zuerst mit den Süddeutschen gut und wechselte dann im dritten Viertel zu den Norddeutschen, um am Ende des dritten Durchganges den Kielern, die schon mit 15 Punkten wie der fast sichere Sieger aussahen, wieder zu verlassen und den soliden Hallern den begehrten Wanderpokal des deutschen American Footballs in die Hände zu spielen. Mit 53:56 eroberten sich die Schwäbisch Hall Unicorns zwar ihren zweiten Meistertitel in Folge und ließen die unglücklichen Kiel Baltic Hurricanes am Samstagabend nur mit einer Silbermedaille nach Schleswig-Holstein zurück fahren, doch es hätte nicht viel gefehlt und das Berliner Publikum hätte auch einen anderen Champion feiern dürfen. ."Hall hat es verstanden mehr so genannte Big Plays zu machen und unsere Fehler zu nutzen.", erklärte ein sichtbar enttäuschter Kieler Head Coach Patrick Esume nach dem Spiel. In der Endabrechnung wäre möglicherweise ein besserer Auftakt der Schleswig-Holsteiner, die auch von ihrem damaligen Ministerpräsidenten Torsten Albig begleitet wurden, spielentscheidend gewesen und das glanzvoll gekickte Field Goal von Thomas Rauch hätte nicht seine Brisanz am Ende der Partie entfalten können. Doch bekanntlich gibt es im Sport "hätte", "wenn" und "aber" nicht.


gestern – heute - morgen

Welchen Weg wird American Football in Deutschland im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts gehen? Der eingeschlagene Trend, sich von einer Publikumssportart zu einer Aktivensportart zu entwickeln, wird sich weiter fortsetzen, solange es keine selbst bewirtschafteten Sportstadien mit den footballtypischen Anforderungen geben wird. Daran wird sich auch nichts ändern, auch wenn der Zuspruch nach NFL-Übertragungen ansteigen wird und es vielleicht auch irgendwann zu einem echten NFL Match in deutschen Landen kommen sollte. Hilfe von Außen, zum Beispiel durch eine gerechte Spitzensportförderung von nichtolympischen Sportarten durch den Bund ist in nächster Zukunft auch nicht zu erwarten. Aber selbst innerhalb der nichtolympischen Sportarten wird nicht immer hinter den Kulissen fair gearbeitet, so dass sich American Football in Deutschland in den nächsten Jahren weiterhin seine Erfolge selbst erarbeiten darf. Dafür muss es seine Erfolge aber auch nicht mit anderen teilen.

Zweitens kann beobachtet werden, dass sich das Interesse an der Sportart in mehrere große Segmente aufteilt. Dort gibt es zum einen den immer größer werdenden Markt der NFL-Enthusiasten, die aber nur wenig mit dem realen American Football auf der grünen Wiese oder auf einer Bezirkssportanlage anfangen können, dafür sich auf eine sicherlich sechsstellige Personenzahl im oberen Segment eingependelt haben. Der zweite Marktteilnehmer besteht aus den aktiven Sportlern, Vereinsmitgliedern, Funktionären und Besuchern von Footballspielern, deren Gesamtanzahl die 100000 Personen wohl kaum überschreiten wird. In den letzten Jahren hat es sich bewahrheitet, dass beide Gruppen zwar eine Schnittmenge besitzen, diese aber viel kleiner ist, als bisher angenommen. Entsprechend sollte niemand in Deutschland darauf spekulieren, dass die NFL-Fans zukünftig in größerer Zahl GFL Spiele besuchen werden. Beide Welten haben sich scheinbar in den letzten Jahrzehnten zu sehr auseinander gelebt. Schon zu NFL Europe Zeiten haben beide Fangruppen aus unterschiedlichen Gesichtspunkten ein Footballspiel besucht. Das zweite Beispiel des zweigeteilten Marktes lässt sich historisch mit der Person Uwe von Schamann festlegen, der schon fast an die Romanfigur Old Shatterhand erinnert. Der begnadete Kicker und geborene Berliner, wanderte mit seiner Mutter in jungen Jahren in die USA aus, war und ist in Deutschland so gut wie unbekannt. In Oklahoma ist er seit den Ereignissen des Jahres 1977, als er die Sooners zu einer Meisterschaft kickte, ein Volksheld und ist es bis heute auch geblieben. Auch in der NFL war er damals kein Unbekannter. Zum 40. German Bowl befindet sich von Schamann übrigens in Europa.

Schlüter - 11.10.2018

#9 Michael Davis (Cologne Crocodiles)

#9 Michael Davis (Cologne Crocodiles) (© Zelter)

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